Grotesk Unvereinbares im ARD-Buffet: Fettleber und Kiefernzapfen

F.A.Z.-Langzeitversuch

Zappen verboten: Ein Fernsehtag mit der ARD

Im Zeitalter des Zappens einen Fernsehtag lang bei einem einzigen Sender zu verweilen und sich dabei nichts entgehen zu lassen: Das ist die Idee der Serie, mit der wir heute beginnen. Folge eins: 19 Stunden Das Erste.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Oktober 2006 16:53

Allgemein verständlich

Yürgen Oster (hagbarth)

... und dafür zahlt man nun GEZ

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26. Oktober 2006 15:01

Die Grenzen verschwimmen

Patrick Lannert (Kaffeemachtschlau)

Es stellt sich zunehmend die Frage, ob der Anspruch des öffentlich-rechtlichen Fernsehens was die Vermittlung von Kultur- und Bildungsgut angeht noch gerechtfertigt ist. Vielmehr scheinen sich die Grenzen zu den Privatsendern immer mehr aufzulösen. Telenovelas, Boulevardmagazine und Werbung im Überfluss - in wieweit ein solches Programm mit Kultur und Bildung zu tun hat, sollte jeder für sich selbst bestimmen. Niemand ist schließlich dazu gezwungen, sich diesen fragwürdigen "Mix" anzutun.
Ob es allerdings zu rechtfertigen ist, jeden Bürger der ein TV-Empfangsgerät sein eigen nennt zur Kasse zu bitten, erscheint fraglich, bzw. hat den Beigeschmack von reiner Willkür. Sollen ARD und ZDF ihre Programme doch als Pay-TV anbieten und so jedem Bürger die Wahl lassen, ob er dazu bereit ist, für ein solches Programmangebot zu zahlen! Das könnte eine Chance für ein "echtes" Kultur- und Bildungsfernsehen sein; sinnvoller Weise mit einer sozialen Komponente versehen: Studierende, Arbeitslose und sozial Benachteiligte sollten dieses Angebot kostenlos nutzen können! Wir wollen doch schließlich Bildung für alle, nicht wahr?

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26. Oktober 2006 13:32

Groteske Fernsehlandschaft?

Nils Volmer (G-sus12345)

Das alte Spiel, das Programm wird immer "flacher", alle Formate erheben den Anspruch jedem Zuschauer etwas bieten zu können und allen zu gefallen.

Zwangsläufig lässt hier die Qualität nach, vor allem an einem durchschnittlichen Dienstag, an dem es "im Westen nichts neues gibt".

Tun wir etwas dagegen oder beschweren wir uns nur wieder darüber? Oder noch besser: Verstecken Kritik hinter Sarkasmus?

Das alles wissen wir doch auch schon lange genug, nicht zuletzt deswegen lesen wir ja auch noch die FAZ und andere Blätter, um nicht in der grotesken Fernsehlandschaft zu verdummen und abzustumpfen?

Wem´s gefällt, der soll sich Marienhof und Konsorten doch ansehen, wem´s nicht gefällt beschafft sich "Information" wo immer er will. Und wer sie hier herumtreibt hat seine "Information" bereits gefunden, daher bleibt nichts anderes als dieses Fazit:

Dieser Artikel ist so überflüssig wie das Mittagsmagazin, leider nicht so unterhaltsam.

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