Wegen Islamkritik

Ausgaben von F.A.Z. und „Figaro“ in Ägypten verboten

Wegen des Vorwurfs der Beleidigung des Islams hat Ägypten Ausgaben des französischen „Figaro“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verboten. In der F.A.Z. vom 16. September war die kriegerische Verbreitung des Islam dargestellt worden.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. September 2006 22:31

wo ist figaro geblieben?

Hubert Schilling (maitena.schilling)

Figaro 28.09.2006, 12:55

Radio Europe 1 teilte heute (Donnerstag, 28.09.2006)morgen mit, der Verfasser des islamkritischen Artikels im Figaro lebe nach Mordrohungen in der Zwischenzeit an einem unbekannten Ort. Es macht sich das Gefühl breit, jeder noch so nichtige Anlass werde von unseren moslemischen Mimöschen gekonnt genutzt, (das christliche) Europa sturmreif zu schiessen. Der französische Journalist beendete seinen Kommentar zur obigen Nachricht übrigens mit den Worten: "Voltaire, wach auf; sie sind verrückt geworden".

Hubert Schilling



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28. September 2006 15:13

"Es ist die Pflicht des Westens,die demokratische Opposition zu unterstützen"?

Markus Teuber (arathorn)

Irren Sie da nicht etwa,Herr Rudiger ?
Gibt es in diesen Ländern überhaupt eine "demokratische,freiheitliche Oppsition",wei wir sie verstehen ?
Die Opposition in den arabisch-islamischen Länder setzt sich in der Hauptsache aus Gruppen zusammen,die um ein Vielfaches radikalere ,islamistischere Zielsetzungen verfolgen als die
herrschenden "Diktatoren".

In Ägypten würde -wenn Wahlen wären-die Muslim-Brüderschaft gewählt,in den Palästinenser-Gebieten wurde die ultra gesinnte Hamas an die Mahct gebracht.Im Libanon war bereits vor dem Krieg die Hizbullah eine maßgebliche,mitbestimmende Kraft.In Pakistan würden die Taliban herrschen,in Saudi-Arabien,Jordanien und anderswo ähnliche Wirrköpfe.
Wessen Geistes Sohn im Iran gewählt (!) wurde,dürfte bekannt sein.

In Ägypten wurden die beiden Zeitungen verboten,um der islamistischen Meinungsführerschaft keinen
erneuten Anlaß zu bieten,noch mehr an Boden zu gewinnen.

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25. September 2006 08:33

In die Schulbücher!

Wilhelm Demel (wilhelmdemel)

Sollte irgend jemand in diesem Lande etwas an der abendländischen Kultur, so wie wir sie kennen gelegen sein, dann soll, nein, muss der aufschlussreiche Artikel von Egon Flaig in Unterricht behandelt werden. Das Märchen vom toleranten Islam endet genau hier.

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25. September 2006 06:51

Zum Glück gibt es die FAZ im e-paper

Friedrich Römpp (Roempp)

Sehr lesenwerte Beiträge und guter Diskussionsstoff von Hr. Flaig und Hr. Geyer. Dank und Gruss an das Feuilleton aus Afghanistan.

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25. September 2006 02:41

die Krise

Basem Schoaib (pharaonhh)

Als Ägypter und Muslim, der in Deutschland lebt, kann ich vieles sehen, was andere muslime in der Heimat nicht sehen können. Und ich muss sagen, man ist in Ägypten im allgemeinen empfindlich der Religion gegenüber (auch christen in Ägypten nicht nur Muslime) Fanatisch sind sie nicht unbedingt. Es tut mir leid, dass die Danatiker in der Welt das Schicksal der einfachen Leute bestimmen können.
Die europäische Kultur muss meiner Meinung nach ihrerseits aber auch zwischen der Entwicklung des Islam als Religion und der Entwicklung des islamischen Staats als politischen Wesens unterscheiden. Ich gebe zu, dass die islamische Monarchie genauso wie viele andere (wenn nicht alle Monarchien) mit Gewalt ausgedehnt hat. Auch wenn muslimische Könige damals das Ziel der Vorbereitung des Islam behauptet haben, stand dahinter bestimmt das politische Ziel. Dass Islam wie alle andere Religionen Reform bedürft, ist auch zweifellos. Nur muss es nicht um Ritualien gehen, wenn die Rede von Reform ist, denn Ritualien jeder Religion metapysische Normen sind, die man in anderen Religionen nicht kritisieren muss (wie es ab und zu auch publiziert wird). SOnst hoffe ich mir auf Leute beiderseits, die sachlich diskutieren können

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24. September 2006 22:43

Die Religion des Friedens und der Toleranz...

Alexander Schmitt (thabadguy)

So sieht sie also aus, die Toleranz in der muslimischen Welt. Während die zivilisierten Teile der Welt sich fortlaufend weiterentwickeln, macht der Islam mit jedem verstrichenen Tag einen Schritt zurück in Richtung Steinzeit. Hätte dieser Fanatismus nicht weltweit so schwerwiegende Folgen, man könnte sich totlachen.

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24. September 2006 22:01

Wo Kritik nicht erlaubt ist, herrscht Diktatur !

Eckhardt Kiwitt (Eckhardt_Kiwitt)

Es ist immer das gleiche Szenario;
Im Westen wird Kritik am Islam und seinem "Propheten" Mohammed geübt, und in islamischen Staaten greift die Zensur, wird Empörung laut.

So bei den "Satanischen Versen" von Salman Rushdie, beim Film "Submission" von Theo van Gogh, anläßlich der "Mohammed"-Karikaturen, und zuletzt bei den Worten des Papstes, als dieser einen Dialog aus dem Mittelalter lediglich ZITIERT hatte.
Jetzt trifft es also die F.A.Z. !

Muslime können mit Kritik offenbar nicht umgehen, sondern sie fehl-interpretieren sie gezielt als Beleidigung.
Vom Recht auf freie Meinungsäußerung haben sie offenbar keine Vorstellung, sondern sie fühlen sich verpflichtet, dieses Menschen-Recht mit allen Mitteln zu unterdrücken.

„Dem Staate bringt Furchtsamkeit Verderben“ schreibt Goethe im Vorwort zu seiner Übersetzung von Voltaires "Mahomet".

Von dieser Erkenntnis sind islamische Gesellschaften wohl noch sehr weit entfernt.

Dem Islam und seinem "Propheten" Mohammed, der angeordnet hat, seine "Religion" mit dem Schwert zu verbreiten, gebührt kein Respekt (also Ehrerbietung, Achtung), sondern nur Ächtung und tiefste Verachtung !

Denn Gewalt und Religion passen nicht zusammen.

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