Fröhlicher Autist im Weinberg: Kurt Beck

FAZ.NET-Fernsehkritik

Kurt Beck macht den Freischwimmer

Bei Reinhold Beckmann hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck seine große Stärke ausgespielt: Aussitzen, bis die Schwarte kracht. Mit ihm ist alles nichts, vor allem ist nichts ein Problem. Von Michael Hanfeld

Lesermeinungen zum Beitrag

24. März 2008 21:12

fröhlicher Autist?

Henning Schmölder (gaiberger)

Mein Sohn ist Autist.
Wir sind öfters und gerne fröhlich, allerdings weniger, wenn "schlaue Menschen" mal wieder auf "Autisten rumhacken" und diskriminierende Vergleiche anstellen.
siehe auch Ziffer 12 Deutscher Pressekodex, www.presserat.de

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18. März 2008 13:14

Ist Beck lernfähig......?

wolf haupricht (emilgilels)

Ein zutreffender Kommentar, der die Dinge auf den Punkt bringt.
Nach 5 Minuten habe ich weitergeschaltet, da schnell zu erkennen war, dass einfach Zeit vergeudet wird. Beck kommt mir vor wie ein Automat, der, wenn man Geld in ihn hineinwirft, stets bekannt Unwichtiges von sich gibt.
Dass Struck andere Kandidaten ins Gespräch bringt, zeugt von dessen Fähigkeit in der Beurteilung der Unfähigkeit mancher Politiker, die dies selbst nicht können.

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18. März 2008 11:25

Dümmer geht nimmer

Volker Kulessa (solelite)

Wie gut, daß man hier etwas über Beck lernen konnte: Dümmer geht nimmer oder vielleicht doch Ypsilanti?

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18. März 2008 10:29

Was ist der Unterschied zwischen den Riesling ernten und den Riesling trinken?

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

...das merkt man erst nach vielen Jahren...
Vielleicht muessen wir noch etwas abwarten...
Eines kann man schon vorausahnen (wenn auch noch nicht mit Sicherheit voraussagen),naemlich,dass Beck das Glas,das er bis zum bitteren Neige austrinken wird muessen,kaum schmecken duerfte.Aber auch seinem Parteivolk wird es zumindest bitter aufstossen...
(Wird es dann nuechtern oder im Delierium vom Einzug ins Kanzleramt trauemen?
Eine Volkspartei in der Mitte rammt den Mittelzaun und geraet auf die Gegenfahrbahn.
Gibt es eine Rettung fuer politische Unfaelle?Wohin werden die politischen Unfallopfer eingeliefert? )

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18. März 2008 10:11

Politiker haben es nicht leicht,

Wolfgang Meyer (kritzel3)

vor allem, wenn es der Bevölkerung viele Jahre gut gegangen ist und - im internationalen Vergleich - immer noch sehr gut geht. Es bedarf schon außerordentlicher Fähigkeiten, es so vielen Wählern recht zu machen, dass man tatsächlich gewählt wird. Aber außerhalb von Kriegs- und anderen Krisenzeiten. in denen es wirklich um das Überleben geht, ziehen es die sogenannten Besten vor, lieber Geld zu verdienen als sich die Wochenenden mit Klinkenputzen zu verderben. Also gibt es in Zeiten wie diesen auch Politiker, die weniger als außerordentliche Fähigkeiten mitbringen.
Mir scheint auch, dass eine Parteiendemokratie wie die unsere, noch dazu als Föderation angelegt, mit 16 Parlamenten, in denen ständig gewählt werden muss, mit zahllosen (auf jeden Fall viel zu vielen) Abgeordneten, mit Listenplätzen und Nachrückerregeln, die Durchschnittlichkeit seiner Politiker geradezu fördert. Der überdurchschnittlich befähigte Seiteneinsteiger, der dem Land in schwieriger Lage helfen könnte, hat es entsprechend schwer. Unser Bundespräsident ist ein gutes Beispiel. Allerdings hat er auch das falsche Amt. - Vielleicht sollte man darüber nachdenken, wie man durch Änderung von Verfassung und Wahlrecht dieses Land regierbarer machen könnte.

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18. März 2008 10:08

Bratwurstverkäufer hat sich gut geschlagen.

Andreas Mühlmann (amue)

Auch wenn ich Herrn Beck höchstens eine Bratwurst abkaufen würde und keine Politik, muss ich fairerweise sagen, dass sein an den Tag gelegtes Phlegma in Gesprächsrunden wie denen von Beckmann, Will, Maischberger, Illner und Plasberg, durchaus sympathisch ist. Politik wird durch diese Quatschrunden zur Show und somit zur Farce. Und so wie die Gerichtsdramen aus Hollywood dem Ansehen der amerikanischen Justiz nicht wieder gutzumachenden Schaden in der Welt zugefügt haben, schaden die Sendungen mit politischen Anliegen dem Ansehen der deutschen Politik. Die Herren und Damen vom Quasselfach täten besser daran, sich auf leichte Themen zu beschränken. Das würde diesem TV-Format gerechter werden.

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18. März 2008 10:06

Kurt Beck bewies Stärke bei Beckmann

Jochen Schaumann (Ana-Lyse)

Hätte ich nicht gedacht, dass Kurt Beck so ein standing hat! Sehr geschickt und rhetorisch stark reagierte er auf die kritischen Fragen von Talker Beckmann, gab Fehler zu und bewies Führungsstärke. Mit ist er jetzt etwas sympathischer geworden. Ich denke, viele haben ihn unterschätzt.
Ana-Lyse

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18. März 2008 09:37

Farbe bekennen: jetzt, solange es noch jemanden interessiert

rene dustmann (reduma)

Völlig abgedreht, der Mann! Wenn er vom Löwenanteil der Mitglieder hinter sich spricht meint er sicher die vor Angst schlotternde Meute, die den Untergang vor Augen hat, aber am großen Dicken nicht vorbeiblicken kann.

Oh je, SPD! Das soll wohl die Käseglocke sein, über dem übelriechenden Sumpf aus Machtkämpfen und Ideologenkrämpfen, unter dem die Partei leidet. Aber da hilft ihm auch sein Gewicht nicht, das fliegt der SPD um die Ohren, früher oder später.
Nur, je später, desto schlimmer wird´s.

Da hat er in Mainz lange Jahre spießig, bürgerlich den CDU-Macker mit SPD-Plakette gespielt und hätte das eigentlich ohne Not bis zur Rente fortführen können und muß jetzt feststellen, daß sein Hausrezept auf der großen Bühne nur albern wirkt.
Klüngelbetrieb in der Provinz ist halt nicht Schlangengrube in Big Berlin!

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18. März 2008 09:08

Selbsttäuschung

Michael Hohendahl (dawtjan)

Herr Beck unterliegt einer Selbsttäuschung, wenn er die Aussage einer strategische Ausrichtungen einer Partei, nach der Wahl wieder relativieren will. Gerade der Wähler hat auf Grundlage der Aussage seine Wahl getätigt und fühlt sich daher mit Recht getäuscht. Auch die Glaubwürdigkeit von Parteien geht vollkommen verloren. Die FDP in die Pflicht zu nehmen, bedeutet sie ebenfalls zum Wortbruch zu verleiten. Am besten keine Versprechen zur Stratergie vor der Wahl abgeben sondern mit Sachthemen argumentieren.

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18. März 2008 08:19

Bestätigung

Robert Arnold (RobertArnold)

Ich kann dem Kommentar nur zustimmen:
Ich wollte gestern etwas dazu lernen über den Menschen und Politiker Beck. Nach 20 Minuten schaltete ich entnervt weg, da ich es einfach nicht ertragen konnte so viel ablenkendes Feuerwerk und nichts aussagende Allgemeinplätze an den Kopf geworfen zu bekommen. Er hat eine meisterliche Vorstellung abgeliefert in der wohl populärsten Disziplin von Politikern: die Leute einlullen und dann wortreich nichts sagen. Genau das, was ich ihm persönlich in seinem politischen Wirken vorwerfe (Fähnchen im Wind, keine feste Position) hat er hervorragend durchgezogen.

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18. März 2008 07:40

Zu Beck...

Michael Baumann (baumannft)

fällt mir nur eines ein: Dorftrottel!
Er hätte mit Edmund Stoiber sicher ein gutes Team abgegeben: Stoiber, der in seinem tiefsten Inneren zwar immer das Richtige gemeint hatte, jedoch teils erhelbliche Schwierigkeiten in der Artikulation hatte. Und Beck, der sich rethorisch zwar gut ausdrücken kann, aber anscheinend nichts im Kopf hat, das es auszudrücken lohnt.

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