Internet-Berühmtheit: Zhang Yu

China

Schlafen Sie mit dem Produzenten!

Bekommt man als Schauspielerin in China nur dann eine Rolle, wenn man mit den entscheidenden Leuten das Bett teilt? Zhang Yu hat hierfür den Beweis geliefert - mit selbstgedrehten Videos, die sie öffentlich machte.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Januar 2007 21:52

peinlich.....

Carmen Iandiorio (Nuvola)

...wie manchmal Frauen sich auf Niedrigstniveau begeben, um ihr Ziel um jeden Preis zu erreichen.
hier wird sicherlich kein gutes Beispiel gezeigt, und ich glaube, frauen werden immernoch in diesem Sinne diskriminiert.....

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31. Januar 2007 10:13

Markt

Immo Sennewald (immediator)

China ist einfach wirklich auf dem Weg nach Westen: Alles zu verkaufen und zwar öffentlich. Allerdings steckt noch eine Botschaft hinter der Nachricht: Frauen sind nicht mehr bereit, in dem allgemeinen Deal schlechter wegzukommen als Männer - und die Filmproduzenten sind nur zufälliges Beispiel für allüberall herrschende Männerriegen in Politik, Wirtschaft, Kultur.
Auch die Reaktion ist typisch: Zhang Yu wird zur "Nestbeschmutzerin" - nicht nur für die Männer. Die Mehrzahl ihrer Kolleginnen hat sich nämlich ganz hübsch eingerichtet in der Welt der (sexuellen) Abhängigkeiten.

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31. Januar 2007 09:35

Sehen wir es mal andersherum...

Norbert Ost (grohfuda)

Ist es nicht bemerkenswert wie einfach Frauen (in diesem Fall Schauspielerinnen) in die von ihnen gewünschte Position kommen?

Sie müssen einfach nur mit einer bestimmten Person ins Bett steigen und bekommen sowohl die gewünschte Position als auch den Sex. Ich würde erst einmal kritisch hinterfragen, ob sie nicht bewusst mit den Produzenten ins Bett gestiegen ist, um sich einfach einen "Wettbewerbsvorteil" gegenüber ihren Konkurentinnen zu verschaffen - hinterher kann man immer behaupten: "ich musste mit ihm ins Bett steigen". Wie es wirklich war, wissen aber wahrscheinlich nur die beiden...

Es ist natürlich auch ein Armutszeugnis für die Männer, die sich auf so einen Tauschhandel (in diesem Fall einige Minuten Sinneslust gegenüber einen wahrscheinlich wesentlich größeren Erfolg der Filme) einlassen.
Warum muss eigentlich immer der Mann für den Sex zahlen? [...]

Leider übernimmt die FAZ das Geschlechterklischee vom triebgesteuerten Mann unkritisch und bleibt auch unhinterfragt bei der Rollenverteilung:

Frau = gut
Mann = schlecht

Offensichtlich darf man in Deutschland diesen Diskurs nicht anders führen ohne sanktioniert zu werden.

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31. Januar 2007 08:55

Selffullfilling Prophecy oder "Sex sells"

Karsten Krug (kkrug)

es ist wie im wahren Leben. Man bietet an was man/frau zu bieten hat und schaut halt ob jemand anbeißt.

Mitleid wegen Sex vor der Kamera um jemanden zu erpressen? Der Zweck heiligt die Mittel?

Die gute Frau wird ja schon wissen warum...

Ich glaube eher "China sucht den Superstar"

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31. Januar 2007 07:57

Who cares ?

St. Koch (Pensacola)

übrig bleibt ein schaaler Nachgeschmack. Zhang Yu hat den Beweis - keinem nutzt es und ihr schadet es. Gedacht war es sicher anders. Ein kleiner Karriereschub mittels Publicity war sicher nicht unbeabsichtigt.

Allerdings sieht man hier einmal mehr die schon unter Mao erstarkte, langsam gesellschaftsfähig werdende Feudalstruktur, die sich in China etabliert. Eine neue "Aristokratie" aus Partei und Staat beutet die Menschen aus... auch sexuell.

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