Sorgt auch Übersee für Aufregung: die GEZ (Szene aus: „Das größte Spiel der Welt”)

Die Methoden der GEZ

O wie schön ist Kanada

Einem überrumpelten Urlauber aus Kanada wird ein Fernsehleihgerät zum Verhängnis. Und auch Sozialleistungsempfänger und Obdachlose verschont die GEZ nicht mit Forderungen der besonderen Art. Neues aus dem absurden deutschen Gebührenwald.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. September 2007 13:42

GEZ

Wolfgang Große (BernburgerBoy1)

Ich habe den Eindruck, die Narrenfreiheit der GEZ-Mitarbeiter ist unbegrenzt. Sind das die Handlanger des Finanzministers?

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07. September 2007 15:40

Warum so aufregen?

Stefan Schmidt (StSchmidtSG)

So schlimm ist das doch gar nicht mit der GEZ, wir spülen ja auch Joghurtbecher vor der Mülltrennung, warten geduldig um 3 Uhr nachts an einer verwaisten Dorfampel brav auf grün, zahlen GEMA Gebühren für ein heimlich im Keller gespieltes Liedlein, entrichten Eintrittsgeld in der Arztpraxis, pappen Feinstaubfahrverbotsvermeidungsplaketten an die Windschutzscheiben und so weiter und so fort . . .

Wir machen halt vor allem (halb)amtlichen Gedöns Männchen - oder in die Hose.

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07. September 2007 11:15

Augenwischerei

Eckehard Ekat (Monald)

bei der GEZ wird nur offensichtlich, was diesen Staat seit jeher ausmacht.

Also ob gläserne Bankkonten, computerlesbare Autonummernschilder, Bundeswehreinsatz im Innern, Verweigerung der Bürger-Abstimmung über Verfassungsänderungen, und deren jeweilige Begründungen, kurz: die fortschreitende Herbeiführung des transparenten Bürgers und dessen sich immer weiter verfeinernde Knebelung eine Unterabteilung des Rundfunkgesetzes wäre.

Die GEZ muß halt aufgrund der für sie offenbar etwas zu knappen Rechtslage auf direktem Wege, mit einer Art Fausrecht durchdrücken, wofür andere als Waffe das Recht und Gesetz in die Hand nehmen dürfen.

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07. September 2007 10:44

GEZ und Öffentliche

Gerhard Stähler (dewwa33)

Zu allen Zeiten hielten sich die Herrschenden ihre Clowns. Bei Königen und Kaisern waren es die Hofnarren, bei unseren Demokraten sind es eben die "Öffentlich-Rechtlichen".
Allzeit herrliche Zeiten. ...semper idem...

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07. September 2007 10:27

Verunsichert nicht den braven Bürger!

Ralf Klink (ralf.klink)

Die Affinität der Deutschen zum Authoritätengehorsam ist über die Jahrzehnte stark forciert worden und funktioniert inzwischen perfekt. Selbst dem Einfachsten ist inzwischen aufgefallen, dass es kaum Sinn macht, sich gegen den Staat zu wehren, denn der gewinnt fast immer.

Dieses Erziehungskonzept der Bürger Deutschlands wird hier durch das Quertreiben einer Organisation gefährdet, dessen Folgen sich die Verantwortlichen ganz sicher noch nicht bewusst sind. Sobald ungerechte Behandlung und Willkür seitens der GEZ breit bekannt und deutlich wahrgenommen wird, ist der Moment des Widerstandes nicht mehr weit. Die Gefahr, die ich darin sehe, ist, dass die Reaktion dann genauso über die Ufer schlägt wie jetzt der Aktionismus der GEZ. Oder dass der Frust sich auf andere Gebiete verlagert, was noch viel schwieriger würde.

Die Grundannahme, dass etwas besteuert wird, nur weil es da ist, ist moralisch nicht unbedenklich. Wenn man dann dazu noch eine Institution erleben muss, die frei von Gerechtigkeitsgefühl den Bürgern in Raubrittermanier nachstellt, wird es ernst.

Ich liebe meinen Staat und finde es schade, dass er in einigen Aspekten hier so gekonnt untergraben wird. Der Wert Gerechtigkeit erodiert.

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07. September 2007 10:22

GEZ ist nur Inkasso-Abteilung

Alex Merck (AlexM3)

So ärgerlich das Verhalten der GEZ ist - sie ist einfach nur eine Inkasso-Abteilung der deutschen Staats-Medien.
Was wirklich geändert werden muss ist die Grundlage. Tatsächlich wäre zur Erfüllung der rechtlichen Basis des Staats-TV/Radio folgendes als maximale Lösung gerade noch denkbar:
Jeweils bei Radio und TV
- 1 (ein!) bundesweites Nachrichten und Informationsprogramm (z.B. Deutschlandfunk, ZDF)
- ein Programm mit regionalen Nachrichten und Informationen in jedem Bundesland

Eine Begründung für Unterhaltungsprogramme (Serien, Talkshows, Spielfilme etc.) - und von diesen auch noch von fast jedem Bundesland mindestens ein TV und 3 bis 5 Radioprogramme gibt es in unserer rechtlichen Basis sowieso nicht.
Der notwendige Rest kann wie hier schon öfters gesagt auch aus Steuern finanziert werden (wie es z.B. auch in aussereuropäischen Ländern üblich ist). Wenn man die Sender erhalten will, dann sollte man sie privatisieren und sie können über Pay-TV (wie heute schon, aber ohne GEZ) oder werbefinanziert ihre bisherigen Programme weitermachen.

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07. September 2007 09:28

GEW-Unwesen

Jürgen Kuhlmann (juergen180362)

Als Antwort auf die permanenten Angriffe der GEZ auf die Grundrechte (Unverletzlichkeit der Wohnung, Art. 13 GG, die Angriffe auf die Meinungsfreiheit, Art. 5 GG, wo die GEZ Urteile erzirkt und leider auch bekommt, die die Bezeichnung Beauftragter als GEZ/Fahnder verbieten) gibt es nur eines - ersatzlos abschaffen. Was an Geld fuer den Grundauftrag (1 Nachrichtenkanal, Telekolleg, Kultur, Deutsche Welle, u.a.) gebraucht wird, kann sich der Staat ja aus Steuermitteln holen. Und fuer Gottschalk, Bundesliga, Musikantenstadl, QRD im Internet, sollte niemand zur Zqhlung gezwungen werden. Solche Sendungen finanzieren sich durch Werbung besser. Ich hoffe im Freistaat Bayern kommt es zu einem erfolgreichen Volksbegehren mit dem Ziel eines Volksentscheids, der den Austritt Bayerns aus dem Staatsvertrag erzwingt. Das Volk in anderen Bundeslaendern kann dann folgen. Und zu Ende ist mit der totalitaeren Anmassung der GEZ und der sie stuetzenden sogenannten Volksvertreter.

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07. September 2007 09:15

GEZ ist keine Behörde...

Norbert Ost (grohfuda)

...sondern nur eine monopolistische Privatfirma mit staatlich gesegneter Narrenfreiheit..

Wenn die sich als Behörde ausgibt und sich einige der Außendienstmitarbeiter als "Beamte" vorstellen, erfüllt das mehrere Straftatbestände wie z.B. Amtsanmaßung...

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07. September 2007 08:45

Kanada GEZ

Gerhard Stähler (dewwa33)

Solange die Politiker ihre Arroganz gegenüber dem Wähler als Stimmvieh nicht ablegen, solange werden sich auch ihre gehätschelten Geschöpfe, die "öffentlich rechtlichen usw. einschließlich GEZ" in derselben Weise benehmen.

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07. September 2007 08:43

Mal kreativ und offensiv

Rolf Nagel (sirrona)

Werden die Typen zu dreist, in die Offensive gehen. Einfach den Herrschaften vorschlagen, ihre Büros kreativ umzugestalten mit Hilfe eines Designer-Holzhammers. Widersprüche dagegen nicht nur ignorieren, sondern mit einem Kontakt des Designerhammers auf die gierigen Finger ahnden.

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07. September 2007 08:41

Umstrukturierung der GEZ

Joachim Kehr (Joachimkehr)

Die oe.r. Sender haben natuerlich einen Sinn, eben ein Program zu bieten das Private nicht bieten koennen/wollen, in dem man die oe.r. durch die GEZ Gebuehren vom Markt unabhaengig macht.
Aber warum muessen die GEZ und die oe.r. eigentlich Behoerden sein? Warum kann man sie nicht in eine private AG umwandeln die dann 100% dem Staat gehoert? Genauso wie man das mit der Deutschen Bahn gemacht hat, wo m.E. der Service in den letzten 15 Jahren auch weitaus besser geworden ist.

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07. September 2007 07:50

Anti-GEZ-Gesetz ?

St. Koch (Pensacola)

Einige der hier beschriebenen Praktiken erfüllen den Tatbestand des sog. "Stalkings". Ist da jetzt nicht ein Gesetz verabschiedet worden, welches Nachstellungen, Belästigungen, drohen, einschüchtern, Telefon- und Klingelterror unter Strafe stellt ? Dann sollte doch endlich Schluß sein mit dem Beauftragtenterror im Namen des öffentlich-rechtlichen (!) Rundfunks.

Schreiben der GEZ nach einem "Beauftragtenbesuch" sollte man (selbst wenn es der "Beauftragte" nur bis an die Wohnungstür geschafft hat) sofort an seinen Anwalt durchreichen. Der Erfindungsreichtum dieser öffentlich-rechtlich Beauftragten zu Gunsten ihrer Provision scheint genauso unvorstellbar wie ihre Gier.

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07. September 2007 07:49

Montréal ma belle!

Luca Lo Grande (Luukas)



Quelle nostalgie… das ist der Punkt. Im schönen Québec braucht man keine steuerähnliche GEZ-Gebühr zu enbtrichten. Ergo: Eine hypothetische Steuerfinanzierung der aus zuvörderst und unter anderem politisch- kultureller Sicht notwendigen ARD bedürfte keiner GEZ Behörde.

Gruß aus Berlin.

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07. September 2007 03:38

Nicht so schnell- Nicht so schnell

Georg Dargelies (ragnita)

Das Beispiel ist bedauerhaft und grob !

Jedoch in Deutschland bekommt mann etwas fuer die
Gebuehren. Obgleich viele Leute nicht ganz Zufrieden
damit sind.

In den USA und Kanada sieht und hoert man nur "Abfall"
oder mann muss bezahlen.--- Eine schoene Ausnahme
ist die B.B.C. in Kanada.-- In den USA hatte man vor
einigen Jahren versucht einen <Flaechendeckenden Sender> auf die Beine zu bringen-- Und zwar mit frei-
willigen Spenden von einzelen Leutchen und zwar mit
ausgedaenten "Bettelprogrammen" die einem bald
wiederlich wurden!---- Jetzt wie es eben so ueblich ist
macht sich die Reklame breiter und breiter und der
Inhalt hat immer weniger Platz!

P.S. Meine Frau war sehr erfreut die deutsche Welle
und die Fernsehprogramme in Kuba geniessen zu
koennen.-- Jedes Blatt hatt eben seine zwei Seiten!

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07. September 2007 03:16

GEZ und andere Behörden

Peter Schönau (PeterSchoenau)

Leider ist das Verhalten der GEZ (mit der auch ich meine Erfahrungen habe, siehe Anmeldepflicht von Autoradios, Firmenradios, Wochendhausradios und Fernseher etc.) nicht auf diese beschränkt, sondern im deutschen Behördendschungel von Finanzamt über Sozialamt zu Ordnungssämtern und der Polizei weit verbreitet.

Die Deutschen sind masochistische Obrigkeitsfetischisten, daran hat sich trotz Umerziehung und knapp 60 Jahren Grundgesetz nicht viel geänndert.

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07. September 2007 02:13

Eine Schande

Andreas Seidl (ASeidl)

wie hier eine Behörde willkürlich wütet. Wer dieses wüten zuläßt bzw. billigend in Kauf nimmt, und das sind die zuständigen Landesregierungen könnte nicht besser sein Mißachten dem Bürger gegenüber ausdrücken.

Man sollte zum passiven Widerstand greifen und zweimal im Jahr an- und abmelden, sodaß die im Papier ersaufen.

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06. September 2007 23:31

Geldverteilung

R Rossi (suchtdasglueck)

Da ich nur ein Radio besitze und ein Drittel der Fernsehgebühren dafür bezahle, vermute ich, dass ich das Frensehprogramm mitfinanziere. Deswegen habe ich von der GEZ Auskunft über die Gebührenverteilung verlangt. Genauso klare Antworten bekommen die jetzt von mir auf ihre Fragen. Wer übrigens eine Sammelklage zur Auskunft über die Gelderverteilung und zur Festsetzung einer fairen Radiogebühr anstrebt, ich bin sofort dabei.

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06. September 2007 23:06

keine Kulanz, kein level playing field

Heinz Dieter Chiba (hadeze)

Auch wenn die GEZ einen Fehler macht, wie in meinem Fall, wo sie Touristen in die GEZ-Kundschaft einspannen, wollen sie i.d. Hauptzentrale keine Kulanz kennen. Ich fragte sie, ob sie nicht die 3 Monate GEZ Gebühren, die sie mir vom Kto abbuchten, wieder gutmachen könnten, da offentlich es ein Fehler war, mich als Montréaler monatl. berappen zu wollen. Es kam nach fast 5 Monaten ein Schreiben mit 2 höheren GEZ Unterschriften auf einen Formbrief, der mit meinem Fall (d.h. Tourist als GEZ-Kunde) Null zu tun hatte. Ich fragte, mich ob ich die Sache nicht meinem Rechtsanwalt übergeben sollte aber dann liess ich nach, da das sofort 300 Euro kostet. Also, die Vorgehensweise der GEZ ist mit der GEZ Existenz untrennbar. Es gibt unter uns Menschen, die einfach machen, was man von ihnen verlangt, ohne Differenzierung. Bei der GEZ ist das höchste Gebot: Geld eintreiben. Warum frage ich mich, denn was ich vom tv noch kenne, ist doch nur Mist ausser vielleicht Maischberger u. Beckmann? Die GEZ ist wahre Krankheit, wie der Junkie, der täglich Drogen braucht. Auch er hat 1000 Gründe warum, sie notwendig seien. M.E., sollten sich die ö.r. Sender genau so finanzieren, wie alle anderen Sender: ein level playing field, keine gesonderte Steuermacht.

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06. September 2007 22:37

Es ist immer wieder erschreckend,

Michael Menzel (Galenos)


die "Einzelfälle", welche die FAZ in dieser Reihe schildert zu lesen.

Es ist ganz ohne Zweifel so, daß sich die Institution "GEZ" zu einer Einrichtung entwickelt hat, die sich im Laufe der Jahre einen rechtsfreien Raum erschlichen hat und gänzlich außerhalb der Gesellschaft steht.

Es ist ein Staat im Staate, wie er Prinzipien des Grundgesetzes entgegensteht. Die Größenordnung mit der durch die Institution "Öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten" und ihre Häscher "GEZ" ihr Geschäft betreiben, - nämlich mit mit etwa 7000 Millionen Euro kann nicht mehr als normale Ländereinrichtung gelten. Da sie aber per definitionem garnicht staatlich ist, aber mit Budgets ganzer Ministerien umgeht muß sie als Fremdkörper in der Bundesrepublik Deutschland begriffen werden. Die Politiker haben jegliche Kontrolle über dieses Monstrum verloren, daß sich willkürlich an der gesamten Bevölkerung selbstbedient und Datenschutz bereits seit Jahren mit Füßen tritt.

Es ist nicht gut, daß es keine Lobby gibt, die in diesem Fall die Interessen der Bevölkerung vertreten müßte. Mag sein, daß Politiker wegen der scheinbar geringen individuellen erpressten Summen über das Problem lächeln - aber so geht es nicht weiter! Macht ein Ende!

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06. September 2007 21:49

GEZ

Davide Ranieri (Dave77x)

Ich habe mir bis jetzt alle Beiträge über die Vorgehensweise der GEZ durchgelesen und finde eine riesige Sauerei! Es kann nicht sein, dass man der GEZ Informationen über Lebensverhältnisse zur Verfügung stellen muss die eigentlich nichts mehr im geringsten etwas mit ihrem Aufgabengebiet zu tun haben. Die meißten GEZ Beauftragten sind meißt nicht nur unfreundlich und dreist, sondern überrumpeln die meißten Leute die völlig ahnungslos sind! Man muss diesem Treiben möglichst bald ein Ende stzen. Gesetz hin oder her. Ich will hier nicht den Sinn der GEZ Gebühr in Frage stellen, aber der Vorgehensweise der GEZ!

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