Olympischer Fackellauf

Da bleibt einem doch glatt die Luft weg

Knapp ein Dutzend Reporter versucht, vom olympischen Fackellauf am Mount Everest zu berichten. Die Chinesen machen das fast unmöglich. Das Basislager liegt acht Kilometer und hundert Höhenmeter entfernt. Von Frank Hollmann

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Mai 2008 21:39

Hochmut kommt vor dem Fall

Andreas Seidl (ASeidl)

Hochmut ist es, diese Fackel auf den Mount Everest tragen zu wollen. Dieser Berg ist alles andere als ein Spaziergang, sodaß sich das Unternehmen auch in die Reihe der Everestkathastrophen einreihen kann, die vielen auch erfahrenen Bergsteigern das Leben kosteten. Das Bewußtsein der Gefahren könnte auch der Grund für die Abschottung sein, dann kann man die Toten unbemerkt wegräumen und keiner merkt, wieviele dabei draufgegangen sind.

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03. Mai 2008 09:47

Auf Kosten der Gebührenzahler

Klaus D. Wolf (serigala)

Es ist zwar bedauerlich, daß die Berichterstatter so weit weg sind vom Geschehen, aber dafür haben die öffentlich Rechtlichen auf Kosten der Gebührenzahler gleich zwei Teams losgeschickt: ARD die Frau Reimers und ZDF Herrn Brasse. Hätte 1 Team nicht gereicht? Aber wer bekanntlich solche Vergnügungsreisen nicht bezahlen muß, hat es ja (und bekommt es weiterhin reichlich).

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03. Mai 2008 08:33

Satire

Jürgen Zwiebel (Konspirant)

Tibet und Menschenrechte mal ausgenommen, ist das, was die Chinesische Führung rund um Olympia bietet recht ammüssant. Hongkongs Journalisten werden als Ausländer gezählt! Diese Kreativität. Ich lach mich schlapp.

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