
Seien Sie doch froh!
Ich lese den FAZ-Online-Newsletter, habe aber auch den Perlentaucher abonniert.
Und durch den bin ich z.B. auch auf diesen Artikel hier gestoßen, den ich durch Ihren Newsletter nicht gefunden hatte. Und noch auf viele andere.
Fazit: Ich lese mehr FAZ-Online-Artikel, als ich es ohne den Perlentaucher täte. Das müsste Ihnen doch auch gefallen.
Gruß, Rabbi

Daß eine Firma oder ein Institut im Kulturbereich für den Bund arbeitet ist ja nicht so ungewöhnlich. Und das Konzept des Perlentauchers ist weder neu noch allzu besonders, möchte ich mal als Laie meinen. Und ist nicht die Vereinigung Europas DAS erklärte politische Ziel derzeit? Kohl hat's begonnen, sein "Kind" Merkel vollendet es? Mach doch Sinn, daß der Bund dann solche Projekte fördert.
Ich bin vielleicht einfach nicht firm genug in den Feuilleton-Debatten, aber ich frage mich, ob es hier überhaupt noch um Inhalte geht. Das Ganze sieht für mich eigentlich nur so aus, als würde die FAZ mit gerade einfach mal ein kleines Unternehmen platt machen wollen. weiß jemand, ob der Perlentuacher wirklich nur vom Bund bezahlt wird?? Kann mir jemand erklären, was da läuft?
Oder ist die FAZ einfach inzwischen zu lange zu groß? Vielleicht ist es doch mal an der Zeit, sich nach den Jahren eine neue Zeitunges zu suchen - wird mir alles doch zu Suspekt.

Mit diesem doch recht tendenziösen Artikel tut Olaf Sundermeyer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung keinen Gefallen. Zu offensichtlich wird nach der juristischen Niederlage gegen den Perlentaucher nachgetreten.
Die FAZ-Leserschaft reibt sich verwundert die Augen, die Perlentaucher-Leserschaft wird sich verärgert abwenden.
Schade.

Als regelmäßiger Leser von Perlentaucher und eurotopics erscheint mir diese Kritik der FAZ unwürdig und unpassend. Man gewinnt den Eindruck, eine "beleidigte Leberwurst" hat den Artikel geschrieben. Zum Inhalt: Dass die Bundeszentrale für politische Bildung Geld ausgeben muss, um politisch zu bilden, erscheint mir nicht verwerflich. Dass Europa im Fokus steht, finde ich als EU-Bürger äußerst erfreulich. Gerade ein vereinigtes Europa braucht diese Art von Informationsaustausch. Es ist doch eine schöne und gute Idee, EU-Bürger an der Vielfalt europäischer Diskussionen und Meinungen teilhaben zu lassen. Wie denn sonst soll Europa zusammenwachsen?
Auch der direkte Nutzen liegt auf der Hand: Man wird auf Artikel hingewiesen, die man ansonsten nicht lesen würde und davon profitieren die jeweiligen Zeitungen, wie die Süddeutsche, Zeit, FAZ, Libération, Guardian, etc. Das ist wie kostenlose Werbung.
Christian Kaufmann