
Leider bringt, wie man am Beispiel Russlands oder Chinas in noch gigantischeren Dimensionen sieht, der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung in Ländern, die zuvor von Unterentwicklung gekennzeichnet waren, solche Figuren hervor. Ein Berlusconi ist in der Türkei kaum möglich, aber Karikaturen davon wie Dogan schon. Er und die anderen "Großen" stehen für einen Kapitalismus, der, wenn er nicht in die Schranken gewiesen wird, zur Perversion neigt. Die aufgezählten türkischen Holdings, die sich jetzt auch zu Global Players aufschwingen wollen, haben jahrzehntelang ihre Monopolstellung schamlos ausgenutzt, indem sie, mit Hilfe ihrer Seilschaften im kemalistisch-politischen Sumpf jegliche Konkurrenz abgewürgt haben, um ihre minderwertigen Massenprodukte zu überhöhten Preisen absetzen zu können, und - das wichtigste - um Steuern zu hinterziehen. Die altbekannten "Hebel" werden den türkischen Kapitalisten alten Schlages aber, dank der zunehmenden Wiederbesinnung der türkischen Gesellschaft an islamische Wertvorstellungen, aus der Hand genommen werden.

Er ist einer von vielen steinreichen Männer in der Türkei. Diese türkischen Unternehmer warten auf eine Möglichkeit auch in Europa zu investieren. Als aller erstens wäre es Deutschland. Das bedeutet auch das sie Arbeitsplätze in Europa schaffen werden. Die Türkei boomt und eine Ende dieses Boomes ist nicht im Sicht. Deshalb ist die Türkei die beste Investition für Europa. Investiert in die Türkei, denn es bezahlt sich gewiss aus!