Hannelore Kraft findet, die SPD hat alles richtig gemacht

Dauerthema SPD

Im Nachhinein ist man nicht immer schlauer

Einer Partei droht der Konkurs, und die Leute haben Besseres zu tun als sich in einer Talkshow an ihrer Rettung zu versuchen: Bei Anne Will gestern Abend ging es um die SPD - aber niemand, dessen Wort entscheidend gewesen wäre, wollte sich äußern. Von Jürgen Kaube

Lesermeinungen zum Beitrag

12. März 2008 11:11

Dauerthema SPD

Peter Raedler (Bodensee)

Mit dummen Mädchen, hab ich gedacht,
<br>Nichts ist mit dummen anzufangen,
<br>Doch als ich mich an die klugen gemacht,
<br>Da ist es mir noch schlimmer ergangen.
<br>
<br>Die klugen waren mir viel zu klug,
<br>Ihr Fragen machte mich ungeduldig,
<br>Und wenn ich selber das Wichtigste frug,
<br>Da blieben sie lachend die Antwort schuldig.
<br>
<br>Heinrich Heine

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11. März 2008 07:55

NRW SPD

Johann Friedrich (Johann-Friedrich)

Wie unaufhaltsam das Siechtum der SPD voranschreitet, sieht man eben auch daran, dass jemand vom "politischen Profil" einer Frau Kraft die Vorsitzende, des mit Abstand
Mitgliederstärksten Landesverbandes der SPD bekommt.
Bei ihr habe ich das Gefühl, dass das Amt bei einer Tombola in der Fußgängerzone von Wanne-Eickel verlost wurde.

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10. März 2008 12:25

Frau Kraft, die SPU und die Solidarität

Manfred Richter (halfbrain)

Frau Kraft hat den sozialistischen Grundwert 'Solidarität' entweder falsch verstanden oder absichtlich falsch verwendet. Solidarität heißt eben NICHT, sich mit jedem innerparteilichen Schwachsinn zu identifizieren und ihn auch noch zu verteidigen-man kann auch den Mund halten. Solidarität hieß dagegen schon immer, sich mit den Schwachen und Bedürftigen in der Gesellschaft zu solidarisieren!
Frau Krfat hat immer politikeradäquat parliert, nichts erreicht, auch nicht als OB in Duisburg - pardon, doch, für sich selbst und ihrer Parteikarriere.

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10. März 2008 12:15

Parteien lassen von privaten Stiftungen denken!

A. Malliki (a.malliki)

Nach Abgleich der Bertelsmann-Stiftungs-Forderungen an die Politik und deren Aktivitäten (Kongresse, Symposien) auf dem politischen Parkett im In- und Ausland, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die SPD gemeinsam mit der CDU dem Ruf der Bertelsmann-Stiftung ungeprüft folgt. Als weitere Meinungsbilder sehe ich die Stiftungen: Soziale Marktwirtschaft und Initiative Soziale Marktwirtschaft.

Da ich die Vorhaben der genannten Stiftungen aber keineswegs für gemeinnützig halte und die Stiftungen keinerlei demokratische Strukturen aufweisen, halte ich diese blinde Gefolgschaft der sogen. Volksparteien für sehr fragwürdig, wenn nicht gar undemokratisch.

Nach dem sich die Bertelsmann-Stiftung angeblich auch noch sehr massiv in den EU-Vertrag einbrachte undz. B. die Militarisierung Europas dadurch vorantreibt und auch Studiengebühren dort festschreiben will, meine ich, ist hier endlich ein Schlusspunkt zu setzen. Da die Stiftungen doch hauptsächlich zum Steuersparen ins Leben gerufen wurden.

Sind die Parteien CDU, FDP und die SPD zu diesem Schritt nicht freiwillig bereit, sollte jeder seine Stimme anderen Parteien geben - dann wäre dieser Spuk endlich beendet und die Politik hätte wieder Raum zur eigenenständigen Meinungsfindung.

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10. März 2008 12:05

Frau Kraft.....oder wie wam Herr Rüttgers zu einem Sieg verhilft

Ronald Dautenheimer (ronald67)

Das war dann wohl gestern einer der besten Wahlkampfauftritte von Frau Kraft von der SPD für Herrn Rüttgers von der CDU....wahrscheins war Frau Kraft in den vergangenen Tagen auch gar nicht in Deutschland zugegen und hat das alles irgendwie auch nicht mitbekommen...das wäre zumindest noch ein wenig entschuldbar.....vielleicht verfährt aber auch Frau Kraft nach der Devise "Was nicht sein kann, das nicht sein darf"....zumindest darf man Herrn Rüttgers schon jetzt zur ungefährdeten Wiederwahl zum MP von NRW gratulieren......Chapeau Frau Kraft - gut hinbekommen.

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10. März 2008 11:21

Sozialistische Kaderwirtschaft

B. Hoffmann (adolar)

Jetzt, am unsäglichen Beispiel Hessen, wird der interne Zustand dieser "Volkspartei" so richtig deutlich. Ich denke, so etwa 10 Jahre Oppositionsfunktion in den Parlamenten wären angemessen, damit sie wieder eine glaubwürdige Struktur mit ebensolchen Funktionsträgern aufbauen kann. Die Mehrheitsbeschaffer GRÜNE werden zukünftig auch ausfallen, der Trend ist erkennbar. Umso mehr Arbeit für die SPD.

Vorher ist diese Partei nicht mehr akzeptabel, da sollte man lieber gleich die LINKE wählen, da weiß man ziemlich genau, was man hat. Diese Leute sind wenigstens ehrlich, und haben gute Gründe für ihre Aktivität. Ob man mit ihnen über die Ziele einer Meinung ist, steht auf einem anderen Blatt.

Es kann nicht sein, daß in Hessen eine dem Gewissen verpflichtete, gewählte Abgeordnete relegiert wird, nur, um eine Wahllüge durchzusetzen, egal, ob es hinterher kracht oder nicht. Hier wurde im letzten Moment eine Notbremse gezogen.

Aber jedes Land erhält ja die Regierung, die es verdient ....

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10. März 2008 10:45

Beklagenswerter Zustand der deutschen Linken

Rolf Jonasson (R.Jonasson)

Vielleicht ist ja der Beitrag von Herrn "Pitiplatsch" symptomatisch für den intellektuellen Zustand der deutschen Linken (und ich meine jetzt nicht nur die SED-PDS). Man braucht schon ein großes Sendungsbewußtsein - wie immer verbunden mit völliger Ahnungslosigkeit - um allen Ernstes hier das Niveau zu bejammern, um gleichzeitig von in Deutschland verhungernden Kindern und Rentnern zu faseln. Pisa läßt grüssen.

Lieber Herr Pitiplatsch: Jawohl, im Prekariat verhungern Kinder. Aber nur, weil deren Eltern leider ihren Verstand vertrunken haben. Und es gibt Menschen wie ich, die können sich noch an den großen Aufbruch der 68er erinnern, bei dem absichtsvoll und mit Wonne jeder, aber wirklich jeder althergebrachte Wert (Pünktlichkeit, Respekt, Fleiß, Ehrlichkeit) negiert wurde.

Helmut Schmidt wurde einmal von seinen eigenen Genossen (hauptsächlich Jusos und einige Intellektuelle, allen voran Herr Grass) mit dem Satz geschmäht, er sei ein altmodischer Verteter von ganz unwichtigen "Sekundärtugenden".

Und heute jammert die Linke über den Verlust von Ethik und Moral und erhofft sich Besserung ausgerechnet von einer Hinwendung zu den Kommunisten und dem Selbstdarsteller und Salon-Sozialisten Oskar L. - mein Gott, ist das lächerlich!

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10. März 2008 10:44

Schön, dass Frau Kraft so schlau ist!

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Frau Kraft sollte öfter im Fernsehen auftreten und ihre Weisheiten von sich geben. Eine bessere Wahlkampfhelferin kann sich MP Rüttgers nicht wünschen!

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10. März 2008 10:33

Kakophonie der SPD

Ralf Schneider (ralf61)

Das momentanen Dilemma in der SPD war in den beiden konträren Positionen von Frau Kraft und ihrem Kollegen aus dem Seeheimer Kreis nicht besser darzustellen. Frau Hadertauer benötigte somit auch kein Florett, das gegenseitige aufspiessen erledigten die zwei Sozies schon alleine.
Allerdings gehört auch Mut dazu eine solche Veranstaltung mit solchen Personen zu besetzen, da dem allgemeinen Publikum schonungslos die innere Zerrissenheit in der Partei vorgeführt wird. Man kann nur hoffen das die Partei schnellstmöglich auf eine verständliche Strategie zurückgeführt wird, sonst obsiegen die Lafontaines und Gysis, die solche Vorstellung gnadenlos ausnutzen.
Das ist auch im Sinne der poltischen Gegner aus dem bürgerlichen Lager.
Die Schläge die die SPD aufgrund der (richtigen) Agendapolitik erhalten hat führten nun zu der bestehenden Situation. Eine strategische Richtung kann sich aber die alte Dame SPD nicht von einer Machtbesessen Frau Y vorgeben lassen.
Müller aus dem Saarland war ehrlich als er von einem gemeinsamen Problem der Volksparteien mit der Linken sprach, dies sollte sich Frau Hadertauer auch hinter die Christsozialen Ohren schreiben, sonst gibt es auch für sie ein böses erwachen.

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10. März 2008 09:55

Legendenbildung - die SPD lügt weiter

Erich Baumeister (airbaumi)

was ich in dieser Sendung und in fast allen Sendung aller Art über diese ganze Schlamassel vermisse, ist die laute, klare und eindeutige Feststellung, daß die SPD, *um eine Legende zu bilden*, einfach die Große Lüge verbreitet und in der Hoffung 100x wiederholt, niemand merkt´s, daß es nicht wahr ist:

a) Herr Koch bzw. die CDU sei abgewählt und er sei daher der Wahlverlierer;
b) Frau Ypsilanti habe den Auftrag bekommen, eine Regierung zu bilden (d.h., *sie* sei am Zugzwang);
c) das SPD-Ergebnis sei ein großer Erfolg.

a): die CDU hat deutlich weniger (-12%?) Zustimmung unter den Wählern gefunden als gedacht/gehofft und die SPD deutlich mehr Stimmen, aber die CDU hat die meisten Stimmen erhalten! Fakt!

b) die Partei mit den meisten Stimmen hat den *Auftrag*, eine Regierung zu bilden. Wenn die SPD es trotzdem tut, okay, aber kein Zugzwang!

c) Das war das 2.schlechtes Ergebnis der SPD seit dem Krieg. "Großer Erfolg"???

Spezifisch zu dieser Sendung: niemand deutete auf die Illogik der SPD: hier sagt sie, diese Entscheidung sei Länderparteisache, da verbiete Kurt Beck die Ypsilanti die Kandidatur. Mehr als 180° falsch kann man nicht liegen, aber die SPD schafft immerhin die 180°-Kurve!

Gruß,
Erich

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10. März 2008 09:53

Ausser Spesen nichts gewesen.........

wolf haupricht (emilgilels)

.......diese Sendung mit der Platzhalterin der SPD sowie der LINKEN-Partei aus der 3. Reihe war ihre Sendezeit nicht wert. Immerhin haben MinPräs Müller, die CSU -Vertreterin und der SPD -Mann aus Niersachsen die Runde noch gerettet.
Wenn man Frau Kraft und Hr. Ernst hört, wird mir Angst um die Zukunft unseres Landes, wenn solche Schwachmatiker tatsächlich einmal Verantwortung übernehmen sollten. Denn sie haben in er Tat aus dem Geschehen und der Vergangenheit nichts gelernt.
Fazit: Anne Will sollte sich für Scheingefechte zu schade sein und notfalls die Stunde ausfallen lassen.

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10. März 2008 08:43

Christine Haderthauer - CSU Generalin ist eine grandiose Meisterin des Floretts

joachim bovier (jbovier)

Eines zumindest muss man der Frau Hannelore Kraft aus NRW lassen: mit ihren Redebeiträgen hat sie keine Zweifel darüber gelasssen, dass die NRW-SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende eine Schwester im Geiste der irren Möchtegern-Ministerpräsidentin Ypsilanti aus Hessen ist, dass auch sie keinen Möment zögern würde, sich mit den Stimmen der Kommunisten ins Amt wählen zu lassen und dass sie das gleiche gefährliche Gedankengut in der Nähe von Lafontaines-Linkspartei verinnerlicht hat. Aber im Gegensatz zu Hessen wissen die Nordhrein-Westfalen jetzt wenigstens vor der Wahl, wes Geistes Kind da kandidiert. Wenn auch völlig falsch in der Sache, so ist Frau Kraft zumindest in diesem Punkt von verblüffender Ehrlichkeit, diese Lehre scheint sie aus dem Wahlbetrug der hessischen Genossin gelernt zu haben.
Lichtblick in Anne Wills Sendung: die neue CSU Generalsekretärin Christine Haderthauer: die Frau ist sachlich, von messerscharfem Intellekt und seziert die SPD schonungslos Punkt für Punkt: Ypsilantis Wahlbetrug, Becks Führungsschwäche, versuchte Nötigung an Metzger etc ... Haderthauer macht das charmant und freundlich, um dann in der Sache knallhart zuzustechen - eine begnadete Meisterin des Floretts, ein grandioser Glückgriff der CSU !

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10. März 2008 08:33

der Name - "pitiplatsch" - ist Omen!

Peter Hahne (welt)

wirr in seiner aussage, PISA-verdaechtig (= keine kommas bekannt), einfach "piltiPLATSCH"!

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10. März 2008 08:30

Opferrolle

Frank Frei (showmekindaguy)

Ich habe noch nie jemanden gesehen, der seine Virusgrippe so genießt wie Herr Beck. Während unter seiner "Führung" Deutschland in den Sozialismus zurückgeypsilantiet wird soll niemand daran Kritik üben dürfen, weil er ein "kranker Politiker" ist?! Ok. Ich verzichte auf meine freie Meinungsäußerung. Die SPD hat Recht

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10. März 2008 08:26

Marginalien

Christoph Rohde (prediger1)

Da hätte in der Situation keiner den Mut gehabt, da offiziell was zu sagen. Deshalb diese Runde der B,5-Promis.

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10. März 2008 08:14

"Trotzdem verhungern in Deutschland Kinder und Rentner..."

Bernd Michalski (michalski2)

...meint doch wirklich ein Kommentar vor mir.
Das ist wohl auch die Weltsicht derjenigen, die jetzt endlich, endlich mal die Revolution ausrufen wollen. Wohl bekomm's.

Was die Wiedergabe der Talksendung betrifft: Genau richtig beschrieben, die "Geistes"haltung der Frau Kraft. Deswegen habe ich mich nach ca. 5 Minuten schnell verabschiedet und den Abend sinnvoller verbracht.
So etwas wie Aufrichtigkeit, Nachdenklichkeit, Selbstkritik: das verbietet sich für Politikerinnen wie Frau Kraft wohl von selbst, weil es - vermeintlich - Schwäche signalisieren könnte. Falls sie denn überhaupt von derlei Regungen mehr als nur vom Hörensagen wissen.

Leute, die alles ganz genau wissen und nie was falsch machen - davon gibt es zu viele in der Politik. Genau gesagt: die sich das einbilden oder dem Publikum vorzumachen versuchen.

Die paar, die es wirklich ganz gut drauf haben, wie Clement oder Müntefering oder früher Helmut Schmidt, die werden von den allmächtigen Funktionären weggemobbt.

Charakter scheint in der Partei wohl wirklich hinderlich zu sein.

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10. März 2008 07:50

Eigentlich

heinz peter (pitiplatsch)

schade dass sich die FAZ auf das Niveau der Blödzeitung begibt. Von fairer Berichterstattung ist die FAZ zur Zeit Meilenweit entfernt. Einen Beck niederzumachen erzeugt bei der FAZ anscheinend Geilheitsgefühle es zeugt von Charakterlosigkeit einen Mann niederzumachen der sich nicht wehren kann. Aber nur die starken können Niederlagen hinnehmen. Ich bin bestimmt kein Fan vom Beck, war das aber schon vor seiner Krankeit. Einen am Boden liegenden noch eins traufgeben das ist widerlich und entspricht keiner seriösen Berichterstattung. Es blitzt schon die Schadenfreude durch seis Ihnen gegönnt. Die Arbeiter verdienen trotzdem weinger die Energiepreise steigen totz dem Versprechen der Kanzlerin diese senken zu wollen. Wir führen trotzdem einen Angriffskrieg gegen Afghanistan, trotzdem verhungern in Deutschland Kinder und Rentner. Aber diese ficht die FAZ ja nicht an. Hetzereien dagegen schon.

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