Das neue Kleid der F.A.Z.

Einladend, frisch, übersichtlich

04. Oktober 2007 Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erneuert ihr Erscheinungsbild und folgt damit dem Votum einer großen Mehrheit ihrer Leser. Von diesem Freitag an wird täglich ein Foto auf der Titelseite erscheinen. Statt der Frakturschrift „Fette Gotisch“ wird eine „Times“-Schrift über den Kommentaren stehen. Längeren Artikeln auf den Innenseiten werden kurze Zusammenfassungen vorangestellt. Die bisher auf Mitte gesetzten Überschriften sind künftig linksbündig ausgerichtet. Die Linien zwischen den Spalten entfallen.

Eine ausführliche repräsentative Leserbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach ergab große Zustimmung zu dieser Gestaltungsreform. Mehr als drei Viertel der Leser ziehen das neue Erscheinungsbild dem bisherigen vor. Die Neugestaltung wird in allen Alters- und Lesergruppen begrüßt, von Abonnenten wie von gelegentlichen Lesern. Besonders stark ist der Zuspruch bei Frauen und bei jüngeren Lesern. Doch auch sieben von zehn Lesern, die älter sind als 50 Jahre, heißen die Layout-Reform gut. Das Ausmaß der Veränderungen wird von einer großen Mehrheit als angemessen beurteilt. Nur ein Sechstel hätte sich noch weiter gehende Neuerungen gewünscht.

Sorge vor einer „Bilderflut“ unbegründet

Die neugestaltete Zeitung wird durchweg als einladender und frischer empfunden, aber sie bleibt aus Sicht der Leser seriös, glaubwürdig und unverwechselbar. Zwei Drittel der Leser, denen die bisherige Titelseite zusagte, geben auch der neuen Form die Note „sehr gut“. Acht von zehn Lesern begrüßen das neue Schriftbild und die Kurzzusammenfassungen am Beginn längerer Artikel. Sie werden als Hilfe an Tagen angesehen, an denen die Zeit für die ausführliche Zeitungslektüre fehlt. Konzipiert wurde die Neugestaltung vom Leiter des Grafik-Ressorts der F.A.Z., Johannes Janssen, und vom Art Director der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Peter Breul.

Unverändert bleiben der Zeitungskopf, der sechsspaltige Umbruch und die innere Ordnung der Ressorts und der Bücher. Mit Blick auf das Foto auf der Titelseite ist schon die Sorge vor einer „Bilderflut“ geäußert geworden. Sie ist unbegründet.

Nichts ändern wird sich auch an dem hohen journalistischen Qualitätsanspruch der Zeitung, den die Leser mit Bestnoten versehen – in der bisherigen wie in der neuen Gestaltung. Der Kurs führt nicht ins Flache.

Probeabo



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z.

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