Ernstes Thema, ernste Gesichter: Ministerpräsident Rüttgers (l.), WDR-Intendantin Piel und WAZ-Geschäftsführer Hombach

Medienallianz im Westen

Online-Auftritt der WAZ übernimmt WDR-Videos

Nach jahrlangem Streit über die Internetangebote zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und den Zeitungsverlagen sind die WAZ und der WDR eine erste derartige Kooperation eingegangen. Doch das Neuland ist so neu, dass bislang kein Vertrag zustande kam. Von Peter Schilder

Lesermeinungen zum Beitrag

12. März 2008 04:02

Eine widerliche Verlogenheit!

B. Lehmann (lemdax1)

Warum schmeißt die WAZ nicht gleich alle Mitarbeiter raus und nutzt direkt die WDR-Redaktion einschließlich der Mitarbeiter? Nicht anderes passiert doch hier im Internet. Die WAZ spart sich die Investitionen (das finanzielle Risiko!!)für die eigenen Filme und der WDR hat einen bedeutenden Freund gefunden, der die Wettbewerbsverzerrung zwischen öffentlichen und privaten Medien nicht mehr beanstanden wird. Die Gebührenzahler tragen so indirekt auch die Kosten für die Produktion der privaten WAZ mit. Sie übernehmen das unternehmerische Risiko der WAZ-Eigner für diesen Geschäftsbereichs. Das ganze riecht bis zum Himmel nach Wettbewerbsverzerrung und rechtswidriger Verwendung öffentlicher Mittel. Auch die Bezeichnung "Letter of Intend" kann die tatsächliche Rechtswidrigkeit nicht zu REcht werden lassen. Zudem kann man so langsam mit Recht seine Zahlungen an die GEZ einstellen. Die Verlogenheit der Beteiligten ist widerlich!

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