Dann konzentriert euch mal schön!

Macht das Internet dumm?

Selbst schuld, wer im Netz verblödet

Der Netzkritiker Nicholas Carr hat in einem vielbeachteten Essay beklagt, dass die Konzentrationsfähigkeit durch das Internet sinke. Kein Grund zum Pessimismus, meint Oliver Jungen. Wer das mentale Großkunstwerk Internet nicht zu nutzen wisse, trage dafür selbst die Verantwortung.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Juli 2008 21:46

selbst schuld, wer im Netz verblödet

Karsten-Hinrich Festge (Festge)

Ich schließe mich der Meinung von Michi Meier an! Dabei trennen uns 50 Jahre.- Offenbar hängt die Meinung zu diesem Thema nicht von der Generation ab- ich bin fast 2 Generationen älter als Michi und er könnte bequem mein Enkel sein- sondern von Intelligenz, zu Deutsch: Einsichtsfähigkeit und Bildung.-

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26. Juli 2008 20:27

Liebe FAZ... bitte deutsch!

Isabell Prophet (I.z.y)

Ich zähle mich ja nun nicht unbedingt zum sprachverfallenen Teil der Bevölkerung, aber was eure (Gast-)Autoren in letzter Zeit so raushauen ist einfach nicht mehr feierlich. Ein Artikel wie dieser beschäftigt sich mit Lesefaulheit? Inhaltlich stimme ich sogar sehr gerne zu, aber selbst im wissenschaftlichsten Umfeld käme wohl niemand auf die Idee, die Kollegenschaft mit derartigen Texten zu belästigen. Vielleicht eine selbst-erfüllende Vorhersage? Nicht-belesene Menschen gibt es heute so viel wie früher auch. Der Unterschied liegt allein darin, dass auch diese heute im Internet "eine Stimme" bekommen haben. Und darin, dass auch ohne jahrelange Studien heute gute Ideen entwickelt werden können - eben weil jede Art von Vorwissen in komprimierter Form verfügbar ist. Ist das jetzt so schlimm?

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26. Juli 2008 14:44

zu lang...

Markus Leibold (MSL)

...keinen nerv, das zu lesen.

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26. Juli 2008 13:14

... oder schon verblödet ist.

Thomas Riedel (ThomasRiedel)

Dieser Artikel ist der größte Schrott, den ich dieses Jahr gelesen habe. Sie beleidigen die Intelligenz Ihrer Leser. Nicht zum ersten Mal. Carr hat mindestens zwei sehr bemerkenswerte Bücher geschrieben (IT doesn't matter; The Big Switch) und keines von beiden aus soziologischer Perspektive oder mit soziologischen Methoden, sondern als Wirtschaftswissenschaftler. Er wendet das neoklassische Paradigma konsequent auf gewisse Phänomene an und entdeckt dabei interessante Widersprüche. Mit Habermas oder Lyotard hat das NICHTS zu tun. Herr Jungen gibt vor, einen Text zu kritisieren, den Carr gar nicht geschrieben hat, aber nach der schon größenwahnsinnigen Meinung von Jungen besser hätte schreiben sollen. Künftig werde ich nicht nur jeden Artikel von Herrn Dath, sondern auch von Herrn Jungen vermeiden. Geschwätz kann ich überall lesen.

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