
Für unsere GEZ-Gebühren können wir uns auch vier TV-Moderatoren zur Übertragung eines Skispringens aus Engelberg leisten. Die bringen zwar keine Infos sondern endloses Bla, Bla, Bla. Das regt scheinbar niemanden mehr auf. Das ist pure Verschwendung von Gebühren.

Kaum einer! Das ist ja das schlimme. Woran liegt´s? Viele der Themen, die in den Tagesthemen behandelt werden - vor allen Dingen die Kommentare - sind für mich und viele andere viel zu banal und zu langweilend-politisch-korrekt-vorhersehbar, dass sich kein ernsthaft denkender Zeitgenosse noch die späten Abendstunden um die Ohren schlägt, um sich das anzutun.
Andererseits versteht Otto Normalverbraucher vielfach nicht mehr, worum es bei den Tagesthemen überhaupt geht. Die dort verwandten Begrifflichkeiten gehen ihm ab, was den Verständnishorizont anbelangt - weil zu elitär. Deshalb befindet sich die ARD in einer gefährlichen "Zangensituation": Otto Normalverbraucher versteht die Botschaft nicht mehr und die eigentlichen Entscheidungsträger wenden sich gelangweilt ab, weil ohnehin nur noch das transportiert wird, was Merkel und Beck vorgekaut und zum Thema erkoren haben. Beispiel: Wer redet über das Kindergrundrecht oder das Grundrecht auf Internet? Es sind einzig und allein Bundespolitiker, die ansonsten nichts gebacken bekommen. Wer glaubt ernsthaft, einen wirklichen Entscheider kümmerten diese Themen? Nein! Die, die was zu sagen haben, schütteln nur noch den Kopf und fragen sich, wohin diese Republik noch driften wird.

Das demonstrieren tagtäglich Tausende FAZ-Leser. Wenn die FAZ dann auch noch Filmchen (mehr sind die Beiträge der tt, ts oder heute auch nicht) einfügen würde... [wie BILD], dann wäre die FAZ Tausen Mal besser als die tt oder das hj.
Die Zukunft hat schon längst angefangen.
Nachrichten mit festen Sendzeiten gehören der Vergangenheit an.
Mit jedem toten Rentner und jedem Neugeborenen breitet sich diese Zukunft mehr aus. .. [das soll nicht böse klingen]
Veränderungen, wie bei der Nachrichten-Beschaffung werden nur nicht von allen wahrgenommen. Manche wünschen sich die guten alten zeiten zurück:
Fernsehen im Gleichschritt:
20:00 Tagesschau
20:15 Tatort
22:30 Tagesthemen
etc.
Die Zeiten sind vorbei.
Ich bin für die Abschaffung der GEZ. Gleichzeitig sollten die öffentlich-rechtlichen Nachrichten jedermann kostenlos zur Verfügung stehen.
Filme, Marienhof, Lindenstraße, Hitparade der Volkmusik etc. bezahlt werden müssen - aber bitte nicht schon wieder Wucherpreise!
10 cent pro Sendung reichen völlig - mehr ist keine wert!
Vielleicht sollte man sogar einfach die Menschen nach dem Wert der Sendung fragen und nach dem Durchschnittswert den Preis festlegen...

Was für Nachrichten bekommen wir denn?
Die tägliche Bombe in Bagdad.
Merkel im Ausland.
Einweihung eines neuen Mahnmal in Stadt XY.
Irgendein Abgeordneter warnt vor irgend etwas mit mit altbekannter Sinnlospolemik.
Sport.
Wetter.
Schluß!
Der Deutsche ist hinreichend informiert. Für alles Weitere ist der deutsch Michel eh' zu blöde.
Wozu also Nachrichten????

Niveaulosigkeit hat nichts mit Eliten zu tun, oder vielleicht doch ? Wer 1/3 der Informationszeit mit Sportnachrichten "füllt", das zweite Drittel "Gala" kopiert und in der Restzeit versucht die Dinge die wichtig sind zu vermitteln, der begibt sich allmählich auf das Niveau der Zuschauer die lieber Pilwa, Marienhof oder was es da sonst noch so gibt ansehen, aber kein politisches Interesse haben.
Wenn man zu später Stunde als normaler arbeitender Bürger überhaupt noch die Tagesthemen einschaltet, schaltet man schnell gelangweilt wieder aus.
Hinzu kommt natürlich eine gewisse Überfütterung an Nachrichten im Laufe eines Tages, auf Grund des vielfältigen Wettbewerbes.
Aber die Gebühren schützen ja die öfentlich-rechtlichen Anstalten vor dem Wettbewerb.

Die Schürforte der ... bröckeln.

Generell die GEZ abzuschaffen ist gerade bei den jetzigen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag die reine Illusion.
Die Versorgungsposten werden in den Sendeanstalten gemäß Parteienprporz verteilt. Aus der GEZ falle zu entkommen ist schier unmöglich, nur bei ableben eventuell ob man ein Gerät oder nicht (Versuchen Sie es einfach mal).
Nur sollte man die Mittel drastisch kürzen und nur noch Informationssendungen aus den Töpfen finanzieren.
Die Nachrichten der Privaten sind bis auf Ausnahmen leider stark vom Boulevard bestimmt.
Der übrige Flachsinn wie Silbereisen, Gottschalk, Kerner etc. sollte mit Werbeblöcken versehen werden und nicht mehr über die GEZ finanziert werden.
Gleiches gilt für den geliebten Sport.
Hier findet man ohnehin Dauerwerbesendungen mit wandelnden Litfassäulen und willfährigen Hofberichterstattern.
Olympia kann dann z.B. komplett von der Pharmaindustrie beworben werden.
Fußball, wie gehabt, zahlen dann die Brauerereien, Autokonzerne und die Telekom. So müssten Reporter (Jürgen Ehmig) dann auch nicht mehr ins Gefängnis.
Unterhaltungsfilme können ja ohnehin durch den letzten EU Beschluß mit Schleichwerbung vollgestopft werden.

... wer sich hier ueber die Rundfunkgebuehren beschwert, sollte sich mal die "Nachrichten" der Privatsender antun.

Es ist unerträglich anmaßend, wenn hier die öffentlich-rechtlichen Programme als die der gebildeten Schicht bezeichnet werden, für die die anderen ungebildeten Menschen ruhig bezahlen sollen. Auch gehören die starken Steuerzahler sicher nicht zum Stammpublikum dieser Sender. Lächerlich wird es, wenn jemand, der sich offenbar zu dieser angeblich gebildeten Schicht zählt, noch nicht mal richtig schreibt.

Was heißt ,,die Claims der Hauptnachrichten erodieren" auf deutsch?

Die "Tagesthemen" war und bleibt eine der besten nachrichtlichen Qualittässendungen im gesamten deutschen Fernsehen. Das liegt vor allem an der tüchtigen Redaktion. Von ganz anderer Qualität ist, wie von Michael Hanfeld berichtet, das "Management" bei der Besetzung der Moderatoren...
und geradezu finster wird es bei den dauernd wechselnden Anfangszeiten. Das weiß doch jeder Fahrensmann: Wer eine Sendung - was die Zuschauer-Resonanz angeht - kaputtmachen möchte, ändert dauernd die Anfangszeit. Die Zuschauer müssen schon total in eine Sendung vernarrt sein, um dergleichen auf Dauer mitzumachen.
Also rätselt nicht viel. Sorgt stattdessen für klare, nicht zu verändernde nicht zu späte Anfangszeiten, dann ist der Zuschauer-Zuspruch auch wieder im Lot.
Der Austausch von gleich zwei Moderatoren stellt sich zudem als gravierender Fehlgriff dar: Wieviel besser würde es stattdessen den Tagesthemen aber auch Anne Will gehen, wenn sie noch dabei wäre und stattdessen Frank Plasberg den Sendplatz Christiansen besetzt hätte.

Ich glaube diese Gleichung geht nicht auf. Es ist wichtig neben RTL II und Pro 7 Nachrichten noch eine Infromationsquelle zu haben, bei der die Betonung auf Information liegt. Bei anderen Nachrichtenformaten erfährt man doch nur noch welcher Hollywood Star gerade mal wieder ein Baby vernachlässigt hat. Das ist aber nicht das um was sich diese Welt dreht. Gerade die langen ausführlichen Nachrichten sind doch entscheidend um sich ünberhaupt annähernd eine Meinung bilden zu können. Wenn Information und Nachrichten mit Gehalt gleich alt und nicht zukunftfähig sind, dann ist es die FAZ auch nicht und alle Deutschen müssen Bild lesen und RTL II schauen und verblöden. Dann brechen goldene Zeiten für Super-Nannys und Schuldenberater Zwegert an.
Cheers

Das sind ja mal erfreuliche Nachrichten.
Eilmeldungen sind am interessantesten und verschwinden meist wieder aus dem Kollektivgedächtnis unsere Nachrichten, weil sie nicht ins politische Gefüge passen. Uns werden genaugenommen nur Halbwahrheiten erzählt. Es ist wie in der ehemaligen DDR, man kann Nachrichten nur noch Glauben schenken, wenn man sie gegenliest.
Ich für meinen Teil schau mir die Nachrichten an und führte dabei eine Strichliste, wo schon wieder gemogelt oder nur die Halbwahrheit erzählt wird.
So können Nachrichtensendungen richtig Spass machen.

Das Vohandensein von Gebühren ist sichelich berechtigt und auch die Existenz der öffentlich rechtlichen Sender. Auch wenn es sch nur noch um eine Niesche handen sollte, so bewiese das nur die Dummheit und Ungebildetheit großer Teile des deutschen Volkes, das sich lieber Klatsch und Niveauloses zu Gemüte führt. Das Programm der gebildeten (kleiner werdende) Schicht kann dann auch gerne mit von anderen finanziert werden. Schießlich zahlen die oberen 20% ja eh den weit größten Teil an Einkommenssteuern.

Es ist ja nicht nur das ÖR (allein wie oft die sich als Qualitätssender bezeichnen zeigt den Niedergang). Es sind die meisten ehemals seriösen Medien, die Probleme haben.
Bei der auflagenstärkste Heimatzeitung bei uns ist in den letzten 10 Jahren die Auflage von 430.000 auf 280.000 gefallen; und fällt weiter.
Die Ursachen sind sicher vielschichtig und jeder Mensch hat seine eigenen Empfindungen. Was mich betrifft ist es nicht das ungute Gefühl, sondern die Gewissheit dass ich (danke Karl Meier für die Formulierung) zum Gegenstand von Kampagnen gemacht werden soll (alle natürlich nur zum guten Zweck, versteht sich)
Ne, liebe Leute, freiwillig nicht!
Oder kann mir jemand erklären, warum (nach der Skandalveranstaltung mit Eva Herman) mir so was wie Kerner antun soll?

Eine Frage bleibt allerdings. Warum gelten vermeintliche Mitglieder von s. g. "Eliten" eher als "abgehoben", jedenfalls vielfach nicht (mehr) mit den Bedürfnissen und banalen Problemstellungen des "Normalbürgers" vertraut?!
Sollte es etwa daran liegen, daß sie die "Tagesschau" bzw. die "Tagesthemen" oder auch vergleichbare Sendungen, wie von Ihnen angeführt, nicht mehr regelmäßig genießen :-)?

Wer will denn allen Ernstes von einer Gesellschaft, die sich mit Recht von der politischen 'Elite' - in der Praxis: regierenden Beamten - und ihren Parteien kaum noch repraesentiert fuehlt, verlangen, sich auch noch nach Feierabend ein von denselben Leuten politisch gefuegig gemachtes Fernsehen anzutun?
Urlaub von den Parteien und ein Recht auf zumindest passive informationelle Selbstbestimmung bekommt man in der Tat nur online bei FAZ, FTD, Spiegel und co - und dort jeder nach seiner Facon.

besser als das heute Journal und eigentlich die letzte Nachrichtensendung die man überhaupt im TV sehen kann ohne das Gefühl haben zu müssen Gegenstand irgendwelcher Kampagnen zu sein.

Wickert -der Totenvogel- war schon über. Und der Grinsi Buhro mit Webeinlage ist sowas wie überflüssig. Es ist ein Witz und eine absolute Dreistigkeit wie GEZ-Gelder verschleudert werden! Dieser nachgemachte Schausteller sollte einen wirklich konstruktiven Job machen. Bla-bla zum wiederholten Male braucht niemand!!!!

Ich jedenfalls schon lange nicht mehr! Für den normalen Arbeitnehmer kommt diese Sendung darüber hinaus zu spät. Zu guter Letzt: Besonders gut informiert hat dieses ARD-Angebot nie. Da lob ich mirr statt dessen die FAZ und SpiegelOnline. Beide haben einen echten Mehrwert. Dort bezahle ich ausschließlich Qualität, während ich bei der ARD volksverdummende Angebote wie die von Pilawa oder Silbereisen über meine Rundfunk- und Fernsehgebühren jeden Tag am laufenden Band mitfinanzieren muss.
Das öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehangebot hat sich seit langem überlebt. Die Große Koalition sollte ihre Mehrheitsverhältnisse nutzen und die grundrechtliche Stellung dieser öffentlich-rechtlichen Anstalten durch eine längst überfällige Verfassungsänderung ganz, ganz kräftig stutzen!

... aus Zwangsabgaben mehr oder weniger sämtlicher Einwohner: Das führt die Argumentation, es bedürfe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dieser müsse auf dem bisherigen Finanzierungssystem aufgebaut sein, ad absurdum. Angesichts des offensichtlich durchaus funktionierenden Wettbewerbs zwischen öffentlichen und privaten Rundfunkanbietern aus dem In- und Ausland ist weder einsichtig, warum für dieses Nischenprogramm astronomische Beträge nötig sind (mehr als das Doppelte dessen, was wir z.B. dem Auswärtigen Amt für die Wahrung unserer Interessen in der Welt zur Verfügung stellen), noch, warum jeder Einzelne finanzieren muß, was nur von so wenigen genossen wird.