Chinas neue Blätte sind human, leserfreundlich, informativ und vorallem objektiv

Chinas Zeitungsmarkt

Sie schenken Mut

Der Zeitungsmarkt in China wächst. Auch wenn kritische Kommentare gefährlich und politische Spekulationen nahezu unbekannt sind, ist die Berichterstattung freier geworden. Die neuen Blätter sind human, leserfreundlich, informativ und - objektiv. Von Luo Lingyuan, Berlin

Lesermeinungen zum Beitrag

12. August 2008 00:14

Neue Zeitungen in China

Oskar Geri (Oskar1a)

Ich stelle mir das so vor, daß wenn in Peking die Weichen für Pressefreiheit gestellt würden man in wenigen Jahren eine Situation wie in Hong Kong oder Taiwan hätte. Die Journalisten sind eigentlich schon da. Sie sind bis jetzt aber durch den Zensurapparat der Regierung an ihrer Arbeit behindert.

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11. August 2008 13:05

"Wettbewerbsatmosphäre"

Ralf Kowollik (InterNETkobold)

Zitat. "Heute sind die meisten Verlage zwar formal immer noch Staatsbetriebe, aber sie dürfen und sollen sich auch um private Investoren und Anzeigenkunden bemühen und die Gehälter ihrer Angestellten selbst festsetzen. Dadurch ist unter den Medien schnell eine Wettbewerbsatmosphäre entstanden." Will heißen: Einen richtigen Wettbewerb unter den Zeitungen, wie wir ihn im Westen kennen, gibt es in China zwar immer noch nicht, dafür aber die "Atmosphäre" eines Wettbewerbs! Auch sonst wirkt Luo Lingyuans Beschreibung der chinesischen Presselandschaft recht putzig, ja geradezu biedermeierlich. Es ist bei der Lektüre solcher Artikel, dass man den Wert einer freien Presse, wie wir sie in Deutschland haben, zu schätzen lernt.

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