Vor dem Hintergrund eigener Erfahrung plädiert Ulrich Wickert für die Autorisierungspflicht

Interviews

Das Autorisieren ist kein leerer Wahn

Viele Interviews stehen nur in einem vagen Zusammenhang zu dem, was einmal gesagt wurde. Verhindert die Pflicht zur Autorisierung jegliche Authentizität? Die Autorisierung sei trotzdem notwendig, meint Ulrich Wickert. Denn manche journalistische Frage stehe auch nur in vagem Zusammenhang zu dem Befragten.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Juli 2008 14:37

Auf den Punkt gebracht

Matthias Rüttgen (MRuettgen)

Wickert, dem ich solche Zeilen gar nicht recht zugetraut hätte, bringt die Sache beinahe brillant auf den Punkt. (Mit unnötiger Werbung für seinen Krimi.) Erfreulich, dass faz.net/FAZ das druckt, denn jede andere Haltung als die von Wickert vertretene ist meines Erachtens journalistisch unseriös. Und wie Herr Pfaffer Spiegel (herrlich!) sicher bestätigen kann, sind nicht wenige Journalisten komplett ahnungslos.

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