Meditiert und recherchiert täglich: Matt Drudge

Verdienen im Internet

Gehen Sie weg, und kommen Sie bald wieder

Die Erkenntnis, dass die Zukunft des Journalismus im Internet liegt, ist nicht besonders originell. Wie aber stellt man sich auf diese Zukunft ein? Was sind Nischen, Links und Werbegelder wert? Harald Staun zu der Frage, wie sich im Internet guter Journalismus finanzieren lässt.

Lesermeinungen zum Beitrag

01. Dezember 2008 17:59

Papierfetischisten

Irene Henning (Ganzweitvorn)

Natürlich wird es immer Leser geben, die einfach froh sind vom immer gleichen Format eines Bildschirmes wegzukommen, einfach durch die Seiten zu rascheln, aus gepflegtem Konservatismus an der Zeitung festzuhalten u.s.w.. Leider erfordert der wahnwitzig schnelle Druck einer Zeitung ungewöhnlich aggressive Chemikalien, damit Druckerfarben auch haften bleiben. Fährt man morgens mit vielen Zeitungslesern z.B. in der U-Bahn, meint man in einem ungelüfteten Chemielabor unterwegs zu sein. Viele vertragen das, etlichen brennen die Augen und garnicht so wenige zeigen allergische Reaktionen bis dahin, daß sie nach dem Lesen einer Zeitung im Gesicht voller Schwellungen sind. Wer das einige Male erlebt hat, auch endlich den Verursacher entdeckt hat, rührt keine Zeitung mehr an. Der Bildschirm ist eine wahre Erlösung!

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30. November 2008 11:12

Respekt ...

Rüdiger Drischel (rudyguy)

... sehr gut recherchierter Artikel! Zeigt, wie das neue Medium zu Veränderungen auf Seiten der Contentersteller und der Rezipienten führt. Kein Geschäftsmodell ist sicher für die Ewigkeit. Im Umkehrschluss: diejenigen, die bislang ausgeschlossen waren aus dem Medienbetrieb, haben nunmehr eine reele Chance.

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