
Zumindest in dieser angesprochenen angelegenheit hat er sich völlig richtig und angemessen verhalten.
Vor diesem Hintergrund muß die Frage erlaubt sein, was Herrn Broder dazu treibt möglicher Weise "ein merkwürdiges Spiel zu treiben".

Jetzt würde mich aber mal sehr interessieren, was "vorbelastet" genau bedeutet.

Man muss ihn mal gesehen haben.

...man kann ihn u. a. deshalb schon nicht besonders ernst nehmen.
An Herrn Steinmeier gibt's in dieser Sache nun wirklich nichts auszusetzen.
Weiter so.

Der Hinweis auf die ARD ist treffend. Eigentlich wäre es Aufgabe des "öffentlich-rechtlichen" Fernsehens, das zu thematisieren, was Herr Broder vorbringt. Offenbar ist die Kontrolle des Rundfunks durch die großen Parteien aber so groß, daß einzelne Stimmen wie die von Frau Shapira einfach übergangen werden. Für die SPD-freundlichen Rundfunkchefs ist es nicht akzeptabel, den Publikumsliebling Steinmeier zu beschädigen. Schließlich sieht doch die SPD den Programmauftrag dieser Anstalten in der Unterhaltung. Eine Hand wäscht die andere.

Wenn es nur eine momentane Entgleisung wäre, wäre es harmlos. Informieren Sie sich doch mal über diesen Menschen Muhabbet, und was er sonst so treibt und für was er steht! Vielleicht auch mal ein paar seiner Texte lesen? (lesen kann man sie kaum, aber versuchen)
Kennen Sie überhaupt den widerlichen Wortlaut dieses Terzetts?? Offenbar nicht!
Der Liedtext allein ist als Grund für Steinmeiers Rücktritt genug!

Broder - langweilig? Das ist wohl nicht ganz der richtige Ausdruck. Er schreibt ja recht frisch. Ich würde seine Interventionen wohl eher als vollkommen vorhersagbar beschreiben - und insofern als ein wenig ermüdend: Diese dauerhaft und vollkommen bruchlos durchgehaltene Pose des heroischen Mannesmuts vor den imaginierten Fürstenthronen der "political correctness" (pc sind immer die anderen...).
In vielen einzelnen Aspekten hat er auch immer wieder mal Recht. Aber ich hätte große Schwierigkeiten, in den oft heiklen Missionen des Auswärtigen Amtes und des Diplomatischen Dienstes ausgerechnet diesen Lautsprecher als Chefberater zu akzeptieren.
Und zur Sache Schapira/van Gogh: Mit gezielten Provokationen (einem "Testen der Belastbarkeit") würde man es auf Dauer natürlich schaffen, auch manch braven Sonntagschristen in die Fundi-Ecke zu treiben. Genauso wie einen womöglich recht naiven Muslim in die des Islamismus. Oder einen liberalen Juden in die des fanatischen Zionismus.
Fragt sich nur, warum man das tun sollte.

der sich den Luxus leistet, Dinge beim Namen zu nennen anstatt sich wohlfeil hinter einer Nebelwand aus political correctness zu verstecken.
Das ist schade, denn unser Land hätte mehr Leute seines Schlages bitter nötig.
Stattdessen lassen wir es den "brutalst-möglichen" Aufklärern aller Couleur durchgehen, wenn sie Tatsachen mit dem Hinweis fehlerhafter Recherche unter den Teppich kehren.