Musik- und Medienphänomen: Paul Potts

Shooting-Star Paul Potts

Du hast nur eine Chance, Baby, nutze sie

Die Stimme in der Yukkapalme: Wie Legendenbildung funktioniert, lässt sich am Fall des Engländers Paul Potts studieren, der in einer Talentshow entdeckt wurde und nun als Werbemittel und Opernsänger Karriere macht. Von Gesine Hindemith

Lesermeinungen zum Beitrag

08. August 2008 23:04

Paul Potts und die Videolüge

Dieter Ecksturm (ecksturm)

Ungeachtet der gesanglichen Bewertung des Herrn Potts ist das "herzzereissende" Video eine Falschtäuschung und ein Bürgerbetrug ohnesgleichen. In der 24. Sekunde trägt der linke Juror ohne Zweifel ein blaues Hemd; in allen anderen Sentenzen und Momenten ein weisses. Dies erwartet man (gerade) von Engländern nicht und stellt einen elenden Vorgang aller wissenden Beteiligten dar.

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07. August 2008 15:36

It's the clip only

Hans Beilhartz (shepstone)

Nicht die Stimme Paul Potts ist es, die diese unglaubliche Emotionalität auslöst, auch nicht die Underdock-Inszenierung , sondern der meisterhafte Filmschnitt des Original -YouTube- Clips. Dass man dieses "Gefühlsfeuerwerk" durch eine paar kleine Veränderungen gänzlich abwürgen kann, macht der T-Com-Werbespot sofort deutlich. Von der emotionalen Dichte des Originals ist nichts mehr vorhanden, ein öder Werbespot halt, dessen Botschaft auch noch unklar ist. Paul Potts, Inszenierung und Legende hin oder her, hat seine Chance genutzt und der Erfolg sei ihm von Herzen gegönnt.

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02. August 2008 10:52

NEID UND MISSGUNST

Heidi Rix (yeksaa)

sind die!negativen Attribute im Superlativ - wie kann man nur!? Ihr Artikel spricht für sich. Hören und geniessen, und es erübrigt sich jeglicher Kommentar. Vielleicht sollten Sie es, Fr. Hindeminth, mal probieren, oder schämen Sie sich Ihrer Gänsehaut, die damit wohl absolut im Widerspruch Ihres Artikels stände. Glücklicherweise hören die meisten Menschen die phantastische Musik und nicht die Echos einer diffamierenden Presse. Yeksaa

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01. August 2008 22:37

ganz schön trotzig

Jens Bachner (ahnungsloser)

Liebe Frau Hindemith, das ist aber mal ein amüsanter Artikel. Gerade zu trotzig versuchen Sie einen unglaublichen Moment zu entzaubern. Ohne Sie zu kennen kann man fast daran fühlen, wie Sie krampfhaft versuchen ein Häärchen in der Suppe zu produzieren. Fällt es so schwer einfach mal in einer "anspruchsvollen" Zeitung nur loszulassen und sich der Faszination hinzugeben? Nochmal ohne Sie zu kennen nehme ich an, dass Sie eine tapfere Kämpferin sind. ;-) Ich stelle mir vor, wie Sie sich konzentrieren, an die Steuererklärung denken und aus reinen Recherchegründen den youtube-trailer anschauen. Sehe ich da etwa doch ein Tränchen? Schnell abwischen und weiter recherchieren. Ah ja, die weltberühmte Opernbühne von Bath....erwischt. Sie haben es schon immer gewusst! Alles nur geklaut, inszeniert. Wie konnte es mich als erwachsenen Mann nur vor Emotionalität schütteln , tz. Ich gehe ab morgen wieder mit kontrollierter Miene in die Oper und beklatsche brav die perfekte Darbietung gut ausgebildeter, für ihr fach zertifizierter Operngrößen. (...mal sehen, vielleicht ist der PC noch an wenn ich nach hause komme, man könnte ja mal wieder bei youtube.....)

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31. Juli 2008 09:39

Schön ....

Patrick Helmig (Phelmig)

... das man die Leute doch irgendwie von klassischer Musik überzeugen kann. Egal wie. Wenn dieser Kerl authentisch ist, sei ihm sein Erfolg auf ganzer Linie gegönnt. Aber die Glaubwürdigkeit hat sich das so genannte Reality-TV[dt. Unterschichtenfernsehen ^^] doch selbst genommen. Grüße P

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31. Juli 2008 09:24

Paul Potts

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Amateure sind oft genausogut wie Profis.

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31. Juli 2008 09:04

Warum sich nicht einfach mit Paul Pots freuen!

Stefan Stacke (StaSte)

Fast niemand glaubt heute noch daran dass sich eine Stimme wie die von Paul Pots über Nacht entwickelt. Genausowenig reichen Ausbildung und Fertigkeiten heute um Erfolg zu haben. Aber könnte man die Geschichte des Paul Pots nicht auch anders sehen? Ein Mann hat etwas gefunden was ihm Freude macht. Er hat Geld investiert damit er dass noch besser kann was ihm Freude macht und hat, ohne Gage, sein Wissen angewandt. Durch Glück und Zufall kann er vor einem großen Puplikum sein Können zeigen und entfacht Begeisterungsstürme. Überall auf der Welt wird ein solches Engagement mit Lob und Hochachtung bedacht. Warum können wir uns nicht einfach an der Simme und den Gefühlen die Paul Pots übermittelt erfreuen? Muss jeden Erfolg "seziert" werden um Fehler zu finden? Ich bin auf jedem Fall dankbar dass der Erfolg von Paul Pots nicht allein Journalisten oder Managern zuzuschreiben ist denn erst die Milionen User von YouTube haben es geschafft dass er auch bei uns bekannt und beliebt wurde trotz negativer Komentare. Letztendlich ist die Musik und wie sie uns berührt keine Sache des Intellekts sondern des Gefühls. Durch Paul Pots haben auch viele junge Menschen wieder erlebt das Musik nicht nur Unterhaltung sondern Kultur ist. DANKE Paul Pots!

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31. Juli 2008 08:46

Es ist noch

Patricia Jung (jungpf)

kein Meister vom Himmel gefallen. Die Stimme von Potts ist beeindruckend und wenn er sich diese Qualität erarbeitet hat, ist das zu bewundern. Mir sind hart arbeitende Sänger lieber als Marketingillusion. Nicht der Legende, sondern dem Können sollte Beifall gezollt werden.

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31. Juli 2008 08:07

Paul in the Land of Legends

St. Koch (Pensacola)

Natürlich müssen die Mythen um das vom Himmel gefallene Gesangsgenie dicht gewebt werden. Und wer will eigentlich noch die Wahrheit wissen(?) - jetzt - wo Aschenpaulchen gerade seinen Sony-Prinzen gefunden hat? Es ist nicht alles Gold was glänzt aber eben auch nicht alles Dreck was grau ist. Die Bombe die da bei "Britain´s got Talent" als graue Maus verkleidet einschlug war jedenfalls wohlplaziert. Zeitpunkt, Auftreten, Anzug, Babyface und Musikstück waren professionell aufeinander abgestimmt. Und Paul tat gut daran die auf "Märchen" getrimmte und vorher eingebimmste Auftrittsplanung nicht abzuändern. Er ist ja nicht zuletzt deshalb so ein Volltreffer weil viele Menschen Träume brauchen die - ab und an wenigstens - wahr werden. Deswegen werde die Fans Paul die Treue halten. Und mal ehrlich: Für solche Nummern ist das "Showbiz" doch da. Singen kann er schließlich, der Paul. Ich hoffe er bleibt weiterhin Realist was seine Karrierre angeht, damit es im Gegensatz zu anderen, kein so harter Aufschlag wird, wenn der Zirkus eines Tages ohne ihn weiterzieht.

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31. Juli 2008 07:47

Ein wenig mehr Recherche und weniger schlechte deutsche Eigenschaften

Holger Kästner (Eric_Little)

Dieser Beitrag ist symptomatisch für deutsches Denken, angefüllt mit Neid und Missgunst. Die Beiträge auf der Website von Herrn Potts sind in der Tat auf das gewünschte Image des Künstlers zugeschnitten, dieses ist aber nicht nut bei Paul Potts der Fall, sonder bei allen (!) Künstlern jeglicher Richtung. Die Geschichte von Paul Potts ist sehr detailliert nachzulesen und das in verschiedenen Quellen. Viele Details dieser Jahre hätten in den Artikel gehört, sie wurde aber vorsichtshalber unterschlagen, da dieses in das von der Autorin, aus welchen Gründen auch immer, gezeichnete Bild des Menschen Potts wohl nicht passte. Herrn Potts ist nicht Pavarotti, aber seine Vorträge schaffen es Emotionen in Menschen zu wecken und wenn durch die Videos bei YouTube oder auch der Spot der Telekom es erreicht wird, dass sich Menschen der Oper zu wenden, die dieses ansonsten nicht getan hätten, ist viel erreicht. Also Frau Hindemith, lassen Sie doch bitte die hässlichen deutschen Eigenschaften zu Hause und bringen Sie nicht in die FAZ.

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