Rundfunk

5,52 Euro - die PC-Gebühr ist beschlossen

Die Rundfunkgebühr für Computer ist beschlossene Sache. Vom 1. Januar 2007 an werden für internetfähige PCs pro Monat Gebühren von 5,52 Euro fällig. Die Ministerpräsidenten entschieden am Nachmittag zugleich, ein neues Gebührenmodell für den Rundfunk zu prüfen.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Oktober 2006 11:26

@PSelig: Spanien

Alexander Frey (alexxfrey)

Selbstverständlich gibt es auch in Spanien öffentlich rechtlichen Rundfunk. Er heisst dort RTVE, hat wohl ein Milliardendefizit und wird über Steuern finanziert. Du wirst also dort auch TV Gebühren bezahlen, nur heissen sie eben nicht GEZ.

Viel Spass beim Auswandern.

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20. Oktober 2006 14:11

@ Franz Holzinger

Joachim Kühn (jokuehn)

Zauberhafte Idee, öffentlich-rechtliche Sender zu privatisieren.

Meine Meinung ist für Nachrichtensendungen und Bildungsfernsehen steht zu wenig Sendeplatz zur Verfügung.

Ein Sender für Thrash-TV (was häufiger bei privaten läuft) sollte m. E. reichen.

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20. Oktober 2006 11:51

Es trifft nur Nicht-Seher

Franz Holzinger (franzholz)

Die neue PC-Gebühr trifft hauptsächlich nur Leute, die bisher kein Fernsehen und Radio genutzt haben. Schwarzseher würden auch weiterhin nichts bezahlen. Es ist höchst ungerecht, wenn nur Personen und Firmen, die kein Fernsehen angemeldet haben, diese PC-Gebühr entrichten müssen. Es ist wettbewerbsverzerrend, wenn ein Großunternehmen für 1000 PCs nur einmal eine PC-Gebühr abführen muß. Wenn das allerdings geändert wird, dann würde sich die Abwanderung der Groß-Konzerne in die Billiglohnländer noch mehr beschleunigen.
Wann werden auch die restlichen Nicht-Seher und -Hörer noch erfaßt? Gegen Schwarzseher ist man ohnedies machtlos.
Es wird das staatliche Fernsehen gefördert, obwohl sehr viele mit dem Programm unzufrieden sind. Es wäre längst an der Zeit, mindestens die Hälfte der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten zu schließen oder zu privatisieren. Für Nachrichtensendungen genügt ein einziger Sender.

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20. Oktober 2006 02:14

Noch ein i-Tüpfelchen mehr...

Paul Seelig (pseelig)

Das bestätigt nur noch mehr meinen Entschluss, nach Spanien auszuwandern, wo es so einen Unfug schlicht nicht gibt. Und es bestätigt meine Befürchtung, dass es in der ehemaligen Heimat nicht besser, sondern nur noch immer schlechter wird. So fügt sich ein kleines Detail zum anderen, bis Deutschland noch nicht mal mehr als Heimat vermisst wird, da sie einfach keine mehr ist für niemanden.

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19. Oktober 2006 21:23

Rundfunkgebühr

Roland Wagner (rdoubleyou)

Wie immer in Deutschland werden nur die Belastungen erhöht. Der Standort wird noch unatraktiever gemacht. Eine messbare Gegenleistung dafür gibt es nicht. Es lebe die Parlamentarische Diktatur. Die Frage ist nur, wie lange machen das noch alle mit? (...)

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19. Oktober 2006 21:17

Endlich Fernsehen und Radiohören zum Sparpreis!

Werner Richter (WR71277)

Statt einen Fernseher und ein Radio anzuschaffen genügt ja auch ein guter PC und ein grosser Bildschirm. Für grössere Familien ist noch ein Beamer zu empfehlen. Man spart monatlich 11.50 € gegenüber den traditionellen Rundfunkgebühren. Da man den PC auch für andere Dinge nutzen kann als den Fernseher, lohnt sich diese Investition. Somit ist die Einführung der PC-Gebühr eine gute Entscheidung, vorausgesetzt, man schafft seinen Fernseher und sein Radio ab. Die Mindereinnahmen können ARD und ZDF ja durch noch mehr Werbung ausgleichen.

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19. Oktober 2006 19:45

War ja klar...

Bernd Almstedt (Almstedt)

Gegen Kriminalität ist halt ohne den Einsatz von uns Bürgern kein Kraut gewachsen und wenn die größten Gauner in unserer Bananenrepublik die von uns gewählten Politiker und deren hörige Top-Beamte sind (darf man dan eigentlich Prosituierte sagen???), kann das Ergebnis nicht verwundern. Ich rege mich darüber jetzt nicht mehr weiter auf sondern ab und spiele Moorhuhn - auch wenn es mir fast leid tut, auf einigermaßen intelligente Geschöpfe zu schießen... ;o))

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19. Oktober 2006 19:14

Totalitarismus (@Luecke)

Sophia Orti (rum)

Klaus P. Luecke schreibt:

>>Und die wenigen, die keine Gebühren zahlen und jetzt mit den Computern erstmals gebührenpflichtig würden, fallen doch kaum ins Gewicht.<<

Ist es ein Erfolg der Politik, dass Leute so etwas ohne Bedenken wiederholen? Das man es hoert ohne Entsetzen? Mir ist es ein Greuel!

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19. Oktober 2006 19:07

Oeffentliche Boykotterklaerung 2

Matthias Weiss (Weiss13)

Wegen der Kleinigkeit auswandern ist nicht OK. Was habt Ihr Alle denn erwartet? Asoziale Waehler waehlen asoziale Politiker, die asoziale Politik machen. Die 5.52 Euro im Monat sind wesentlich weniger, als die noch kommenden Steuererhoehungen auf Mehrwert, Rentenvorsorge, Erbschaft und Mineraloel.

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19. Oktober 2006 18:15

Möglicherweise ein Schuss in den Ofen !?

Klaus P. Lücke (microplan2002)

Privathaushalte zahlen ohnehin GEZ-Gebühren, sind also nicht betroffen. Und die wenigen, die keine Gebühren zahlen und jetzt mit den Computern erstmals gebührenpflichtig würden, fallen doch kaum ins Gewicht. Auch die meisen Firmen zahlen jetzt schon Rundfunk/Fernsehgebühren. Mir sind aktuell die Details der Gebührenerhebung nicht bekannt. Aber ein Effekt würde sich aber nur dann einstellen, wenn die PCs in den Betrieben jeweils einzeln mit zusätzlichen Gebühren belastet würden (analog den Autoradios in den Dienstwagen), also nicht unter die bisher pauschale Zahlung pro Betriebsstätte fallen würden. Wenn das nicht der Fall sein sollte, lohnt die ganze Gebührenerfinderei den Aufwand nicht.

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19. Oktober 2006 18:12

Herr Münch, ich mache mit!

Jonas Füner (jfuener)

Die PC-Gebühr wird mein Unternehmen ebenfalls nicht entrichten. Der Verfassungsklage von Herrn Münch werde ich mich gerne anschließen. Die PC-Gebühr ist einfach zu absurd, als das man die mitmacht.

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19. Oktober 2006 18:09

Die meisten Kommentatoren scheinen es immer noch nicht verstanden zu haben

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Zwischen dem Öffentlich Rechtlichen System und den Landespolitikern besteht eine gegenseitige Abhängigkeit. Die Politiker sorgen für die Geldeinnahmen und ARD und ZDF sorgen für eine entsprechende Darstellung der Politiker. Oder was meint man warum Herr Beck permanent auf allen Kanälen zu sehen ist. Herr Carstensen, dem die Vernunft noch nicht abhanden gekommen zu sein scheint, wird dagegen so gut wie überhaupt nicht erwähnt.
Ja, das ist eben Demokratie! Wir haben es nur alle noch nicht verstanden.

Rolf-Dirk Maehler

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19. Oktober 2006 18:07

Wann kommt das ZDF mit einem Live-Stream

Tibor Barna (aragon1)

Ich habe vor kurzem mal eine Anfrage beim ZDF gestellt, über welche URL man den Live-Stream des Senders empfangen kann (wenn man schon bald dafür Gebühren zahlen muß!)
Mir wurde nur geantwortet, das es zu einzelnen Programmen nach dem Sendetermin die Beiträge zum Download gäbe. Netter Versuch, hat aber leider mit einer Übertragung einer Fernsehsendung nichts zu tun.
Ich bin schon sehr gespannt, ob ARD und ZDF pünktlich zum 1.1.2007 es auch schafen einen Live-Stream anzubieten, wenn sie dafür schon Gebühren wollen.
Insgesamt finde ich es einfach eine Sauerrei mit der Gebühr. Als Softwareentwickler kann ich ja wohl schlecht auf meinen PC verzichten, bin aber momentan am Überlegen ob ich nicht mit meinem Unternehmen aus Deutschland verschwinde, nicht nur wegen dieser Gebühren !!!

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19. Oktober 2006 18:06

Konnte man etwas anderes erwarten ?

Eberhard Wedekind (wedekind3)

Zynisch, Herr Beck, könnte man sagen: Die "Oberschicht"
hat entschieden, basta!
Wie viele Verbreitungswege wird es im digitalem Zeitalter
neben der ursprünglichen terrestrischen Verbreitung noch geben? Viele gibt es schon- DVB-S ( über mehrere Satelliten, damit jedes noch so kleine ARD Programm auch in der Türkei oder in Rußland oder sonstwo kosten- los gesehen werden kann), IPTV, DVB-H, DVB-M, DAB,
natürlich UKW, MW, KW. Wie soll das weitergehen? Wer
soll das bezahlen? Wer gebietet den öffentlich-rechtlichen
Rundfunk Einhalt? Wer erinnert den öffentlich- rechtlichen
Rundfunk an seinen Programmauftrag? Wer bremst den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk im falschen Wettbewerb mit den Kommerziellen Sendern? Wer schützt den deutschen Bürger vor öffentlich rechtlichen Größenwahn in
Bezug auf die Anträge an die KEF ? Hier sind die Minister-
präsidenten und die Staatskanzleien am Zuge und es
ist Sachverstand und Durchhaltevermögen gegenüber den
Rundfunkanstalten gefragt.Sollte man nicht in Deutschland einen ähnlichen Weg für Gebühren gehen, wie in der
Schweiz oder in Oesterreich? Ist im Digitalzeitalter kein Problem mehr, die Verschlüsselung. Jeder zahlt das, was er sehen will. Meine Herren Miisterpräsidenten,das wär's !

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19. Oktober 2006 18:01

Schachsinning - Arbeit für die Gerichte

otto morgenroth (aurora2)

Der Beschluss ist völlig schwachsinnig und reiht sich gut in die Beschlüsse unserer weltfremden nur nach neuen Einnahmen schielenden Politiker ein. ARD und ZDF haben zuviel Geld, denn nur so können Sie die Preistreiberei mit den Privaten anheizen um Jauch, H. Schmidt und Sportübertragungen zu kaufen. Der Auftrag zur Information und Kultur benötigt viel weniger Geld als heute von der GEZ kassiert wird.
Man kann nur hoffen, dass Prozesse beim Verfassungsgericht oder der EU zu einem Bummerang werden. Politiker wollen sich nun ja mal selbst darstellen und gute Funktionäre unterbringen und dies geht halt gut bei ARD und ZDF mit fremden Geld.
Warum verlangt die Regierung keine Zeitungsgebühr, da steht doch viel bessere Information drin.
Es richtig guter Beschluss um Unternehmer zu fördern und Bürokratie abzubauen.

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