Müssen immer noch die Fäden ziehen: Lukas, Urmel und Jim Knopf

Fernsehen

Der Raub der Augsburger Puppenkiste

Urmel, Jim Knopf und der pfeiferauchende Zugführer Lukas sind aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Doch neue Marionetten der Augsburger Puppenkiste gibt es seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Denn der Hessische Rundfunk scheut den finanziellen Aufwand. Von Alex Westhoff

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Dezember 2007 13:20

Gerne schreibe ich Stücke

Max Thinius (maxthinius)

Liebe Augsburger Puppenkiste,

gerne schreibe ich Stücke für Sie. Sie dürfen mich ansprechen. Sie haben es sich verdient. Denn sie haben uns "Kleinen" früher Werte und Phantasie gegeben. Sie haben uns auf die Probleme des Alltags und - noch viel mehr - auf die Möglichkeit der Welt hingewiesen.

Das wäre mein Geschenk zu Weihnachten an Sie.
Danke.

Max Thinius

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21. Dezember 2007 11:57

Ein Aufgabe für den BR

Albrecht Stahl (astahl)

Wenn die Hessen nicht wollen, sollte der finanziell grundsolide Bayerische Rundfunk einspringen. Ich werde das anregen mit Hinweis auf den Artikel in der FAZ. Es wäre wirklich schade, wenn den Kindern von heute die Augsburger Puppenkiste vorenthalten würde, nur weil manche Sendeanstalten der ARD meinen, nur noch den privaten Sendern nacheifern zu müssen. Ich sah das jedenfalls (auch noch als Erwachsener) gerne und ich kenne viele, die es mir gleich taten.

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21. Dezember 2007 09:55

Schade, Schade

Volker Gross (magic0061)

Es ist sehr schade das gerade das öffentlich-rechtliche Fernsehen gerade für solch ein Segment keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen will. Aber wie erwähnt ist es aber auch bezeichnend für die heutige Fernsehwelt die von Quoten und Modeerscheinungen beherscht wird, das für diese Art von Fernsehen fast kein Platz mehr ist. Lieber werden Millionen von Euros für mittelklassige Fussballspiele ausgegeben. Uns geht hier ein Stückchen Kultur verloren. An den Machern der Puppemkiste liegt das nicht neue Projekte zu starten, doch im Vorfeld muss heute natürlich auch ein finanzielles Fundament da sein. Leider schlittern wir immer mehr in eine " Fernsehmonokultur ".

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21. Dezember 2007 09:27

gebührenfinanziert

Jürgen Zwiebel (Konspirant)

Für Mangas reicht es! Ich schäme mich fast schon dafür, wenn ich mein Kind mal unbeaufsichtigt mit der Fernbedienung allein lasse, weil nur Müll angeboten wird und es interessiert mich auch nicht, ob das für das Kind gut oder schlecht ist, ich fühle mich mies dabei und ich bin es, der die Kohle dafür auf den Tisch legen muss. Da ist doch ein bischen Engagement seitens der ARD und ihrer Ableger hin zu "gutem" Fernsehen nicht zuviel verlangt.

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21. Dezember 2007 07:49

Faulheit, Dummheit, Trägheit

Andreas Noreikat (derherold)

Das muß man sich vorstellen:
<br>Da hat man ein "Produkt", das für reißenden Absatz sorgt und man schiebt "irgendwelche" Gründe vor, den Popo nicht hochzukriegen.
<br>Ich vermute, daß eine US-Version der Augsburger Puppenkiste heute die Weihnachtsrenner in Kinos, Buchhandlungen und Spielwarenläden böten. :(
<br>
<br>Es sollte doch klar sein, daß man mit "raffgierigen" Autoren/Verlagen auch verhandeln kann. Es beginnt mich (nicht nur in diesem Fall) zu nerven, das offensichtlich unsere öffentlich-rechtlich Bestallten nicht mehr in der Lage sind, Themen zu besetzen, Innovationen anzuschieben, kulturelle Leuchttürme zu bauen.
<br>
<br>Also: The Privatfernsehen to the front !

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20. Dezember 2007 18:50

Wo bleibt der Nachwuchs?!

Gerhard Finsterbusch (bahlsen)

ist den Augsburgern der Nachwuchs augegangen, der sich vielleicht auch mal selbst drum kümmert?! Warum sollte der HR die Stagnation fördern?
Hier erlebt man die Schwierigkeit den Nachwuchs für das eigene Geschäft zu begeistern...

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20. Dezember 2007 18:28

öffentlich-rechtlich

Bernhard Sporkmann (bsfaz)

Wen wundert's. Sie senden eben lieber modernen Schnickschnack auf ihren vielen Kanälen.

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