Allensbach-Analyse

Der schleichende Abschied vom klassischen Bildungskanon

Die junge Generation verliert immer das Interesse an Politik, Wirtschaft, sozialen Debatten, Umweltfragen oder auch kulturellen Themen. Die Altersklasse bis 30 Jahre informiert sich anders und interessiert sich für anderes als die Generation davor. Im Fokus stehen Computer, Handy und Konsum. Von Professor Renate Köcher.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. August 2008 11:24

@Herrn LeRoy die 'Bombe' war eine sehr gute Erfindung

Paul Rabe (heidelpaul)

Von mir haben Sie bestimmt noch nie etwas negatives zur "Bombe" gehört, ich fand es schon immer eine ganz hervorragende Erfindung. Ob man in dem Feuer einer atomaren Explosion oder dem Feuer einer konventionellen Bombe stirbt macht nämlich keinen Unterschied. Die 'Bombe' hat aber schlagartig alle Machtträume von größeren und auch kleineren 'Diktatoren ' und 'Machtmenschen' platzen lassen. Kriege sind plötzlich nicht mehr zu gewinnen. Wenn man sich die Geschichte West-Europas in den letzten 2000 Jahren anschaut, dann hätte es schon statistisch gesehen längst wieder einen Krieg geben müssen, gab es aber nicht, wird es auch nie wieder geben. Zu ihrem Abwehrsystem kann ich ihnen, als Ingenieur, folgendes sagen: Es wird IMMER um ein vielfaches einfacher sein eine Atomrakete, die ja nicht besonders genau treffen muss, in ein Ziel zu bringen als diese Rakete sicher während dem Flug zu vernichten. Egal welche Technologie noch kommt, diese wird prinzipiell auch demjenigen zur Verfügung stehen der die Rakete abschießt. Den Wettlauf wird der Verteidiger gegen die Atom-Rakete nie mit solch einer Sicherheit gewinnen die ausreichen könnte einen Atomkrieg zu riskieren. Man kann solch ein System nämlich nie realistisch testen...

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28. August 2008 00:59

Die Bombe und die Friedensillusion...

Harry LeRoy (Cimon)

Ihre Predigten und Stoßgebete beginnen sich zu wiederholen, Herr Rabe, aber die Bombe wird sie nur solange schützen können, wie es keine Abwehrsysteme gibt und sollte die amerikanische Weltmacht kollabieren, so endet auch die die Friedensepoche in Westeuropa recht schlagartig; es bleibt mir hier nur noch meine Verwunderung darüber auszudrücken, dass die heutigen Tauben der Bombe als Friedensbringerin huldigen, derselben Bombe der sie zu Zeiten der so genannten Friedensbewegung den Krieg gemacht hatten, angeblich um die Zivilisation zu retten, doch vielfach im Sold des kommunistischen Landfeindes, während die Falken wissen, dass ein solcher Frieden nur eine gefährliches Trugbild ist, auf dass weder der Staat noch das Kriegswesen hin ausgerichtet werden dürfen.

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27. August 2008 10:46

@Herr LeRoy wir haben die längste Friedensperiode aller Zeiten in Deutschland..

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie argumentieren schon wieder aus der Vergangenheit. Aber wir leben in einer ganz anderen Zeit, können Sie das nicht verstehen ? Warum haben wir schon jetzt die längste Friedensperiode seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation in West-Europa ? Weil es die Verhältnisse in denen Sie noch denken nicht mehr gibt. Kriege entstehen aus Konflikten bei denen mindestens eine Partei annimmt, daß ihr durch gewaltsame Lösung ein Vorteil entsteht (früher ein rationales und oft Erfolg versprechendes Handeln). Seit der Atombombe gibt es diesen Vorteil nicht mehr ! Auch wenn die USA bankrott gehen, das wird die atomare Antwort nicht aus der Welt schaffen, ihre Atomwaffen wird die USA behalten. Wer über die ultimative Vergeltungs-Antwort verfügt muss nicht mehr kriegsbereit sein, wer sollte ihn angreifen ? Kein Blitzkrieg ist so schnell, daß ein Verteidiger nicht doch noch atomar antworten kann und damit jede Hoffnung des Angreifers auf eine positive Angriffsbilanz zerstört. Vergessen Sie die Geschichte sie hat keine Relevanz mehr. P.S. zu Pakistan die Nato-Truppen werden über russisches Gebiet bzw. den umliegenden zentralasiatischen Staaten versorgt, was in Folge der jüngsten Krise ja auch grade zum Problem werden könnte

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26. August 2008 14:34

Noch mehr pazifistische Albernheiten...

Harry LeRoy (Cimon)

Also bitte, Herr Rabe, habe ich nicht klar und deutlich gesagt, dass sich Krieg und Frieden in der Geschichte ablösen wie Ebbe und Flut in den Gezeiten? Schon allein deshalb ist der kriegerische Staat dem friedfertigen überlegen, denn der kriegerische Staat kann beliebig lange den Frieden ertragen, während der friedfertige Staat im Krieg unrettbar verloren ist – gerade in den modernen Blitz- und Bewegungskriegen; wenn Sie aber so sehr nach einem Bedrohungsszenario verlangen, so empfehle ich Ihnen einmal über die Folgen eines Zusammenbruchs der amerikanischen Weltmacht nachzudenken – der nichtgerade utopisch ist, wenn man den wirtschaftlichen Niedergang und die desolaten Staatsfinanzen der USA betrachtet; wie würde es auf einer Welt wohl dann aussehen, wenn es den USA erginge wie der UdSSR? Zu Pakistan sei angemerkt, dass dieses den USA erlaubt hat sein Gebiet zu überfliegen, um Afghanistan zu bombardieren und Truppen nach Afghanistan zu fliegen, ferner werden die NATO-Truppen von Pakistan aus versorgt; es mag ja sein, dass Pakistan ein falsches Spiel betreibt, aber äußerlich ist es gezwungen den USA dienstbar zu sein, was seinen Potentaten jetzt den Thron gekostet hat.

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26. August 2008 09:41

@Herrn LeRoy ...noch ein Wort zu Pakistan

Paul Rabe (heidelpaul)

Ich weis nicht woher sie das Gerücht haben, daß Pakistan gegen den Terrorismus kämpft. Wie auch immer, ich kann ihnen, mit Verweis auf unzählige Publikationen z.B. aus veröffentlichten CIA Informationen sagen, daß es völlig falsch ist. Der Geheimdienstchef der afghanischen Regierung hat z.B. jüngst in einem Spiegel Interview sich wieder bitter darüber beklagt, daß Pakistan die Ausbildungslager der Taliban auf seinem Gebiet nicht nur duldet sondern auch aktiv mit Waffen unterstützt. Man wüsste dies von Waffenfunden und Aussagen von gefangenen Taliban Kämpfern. Auch sagte er sowohl Pakistanisches Militär als auch die USA wüssten relativ genau wo sich Bin Laden aufhält, man habe aber in Pakistan, aus innenpolitischen Gründen, gar kein Interesse daran ihn gefangen zu nehmen. Pakistan kann sich das locker erlauben, es ist eine Atommacht, mit der geht man anders um als mit dem Irak, Liybien, Kuba, Vietnam oder Afghanistan, die hat nichts mehr zu befürchten egal wie viele Bin Ladens da wohnen, egal wieviele Terroristen Camps völlig öffentlich in irgendwelchen Koranschulen aufgemacht werden, die sind völlig sicher, sogar vor den Amerikanern....

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26. August 2008 09:28

@Herrn LeRoy Nennen Sie doch mal ein einziges Szenario !

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie drücken sich darum auch nur ein einziges realistisches Bedrohungsszenario zu nennen, daß es erforderlich machen würde 'kriegsbereit' zu sein. Vor dem zweiten Weltkrieg gab es bekanntlich schon den ersten Weltkrieg, es bedurfte 1930 deswegen auch wenig Phantasie sich vorzustellen was passieren könnte, man hatte es schon erlebt. Viele hatten damals auch längst das später eingetretene Szenario prognostiziert. Aber heute ? Es gibt keinen Feind mehr auf der Erde, welcher in der Lage wäre trotz atomarer Antwort einen lohneswerten Angriff zu führen. Wo sollte der her kommen ? Begründungen dafür um konventionelle Kriege irgendwo in der Welt zu führen mag es ja viele geben, Schutz fremder Kulturgütern, Verbreitung westlicher Wertvorstellungen, Eroberung von Märkten, Sicherstellung politischer Macht, persönliche Fehden, Absatz für die eigene militärische Industrie, Verbreitung der eigenen Religion, Sicherstellung von Rohstoffreserven, Existenzsicherung militärischer Arbeitsplätze etc. etc. Die Begründung weswegen Sie unsere Jugend zur kriegstauglichkeit erziehen wollen aber fehlt. Eine irgendwie realistische BEDROHUNG welche MILITÄRISCH eingedämmt werden könnte, ist nicht in Sicht.

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26. August 2008 03:04

pazifistische Rückzugsgefechte...

Harry LeRoy (Cimon)

Wie es scheint war alle bisher an den Tag gelegte Standhaftigkeit am Ende doch vergebens, Herr Rabe, denn nun haben Sie zugegeben, dass der herkömmliche Krieg trotz Atombombe weiter besteht; daran mag auch die stoßgebetartige Lobpreisung der kriegsunwilligen Jugend und die Verhöhnung des Heroischen nichts mehr zu ändern; die Frage nach Recht und Unrecht dieser Feldzüge greife ich hier nicht auf, es sei zu den Taliban nur dies gesagt: Spätestens seit Zerstörung der Buddhastatuen konnte die Züchtigung nicht länger ihr Haupt verbergen, aber auch sonst war die frauenfeindliche Theokratie Afghanistans vom moralischen Standpunkt nicht zu dulden. Indes dürfte gerade das erwähnte Beispiel Pakistans die Lehre vom atomaren Frieden zum Einsturz bringen, denn eben Pakistan soll auf sehr unschöne, ultimative Art und Weise zum Kampf gegen den Terrorismus und die Taliban gezwungen worden sein, munkelt man und dies trotz Atomwaffen. Abgesehen davon spielt es keine Rolle on momentan eine militärische Bedrohung besteht oder nicht, denn die politische Großwetterlage kann sich rasch verändern: 1930 dachte niemand, dass 1940 ganz Europa überrannt werden würde. Daher hat der Staat immer für den Krieg gerüstet zu sein.

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25. August 2008 20:19

@Herrn Teuber&Herrn LeRoy - Wer sollte Deutschland angreifen ? Marsmenschen ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie reden bei von den Erfordernissen einer 'kampfbereiten' Jugend als ob wir in den Zeiten des Mongolensturms leben würden oder die Ankunft der Wikinger zu befürchten hätten. Das ist doch längst Geschichte ! Wer bitteschön sollte Deutschland militärisch angreifen ? Bin Laden?(höchstpersönlich, auf einem gepanzerten Esel ?) Russland ? (Nur um den Preis der eigenen totalen Vernichtung und Verwüstung....) Sie leben mit ihrer Vorstellung doch in längst vergangenen Zeiten. Es gibt kein Macht auf dieser Erde welche realistischerweise Deutschland angreifen könnte oder von solch einem Angriff ein Nutzen erwarten könnte. Vielleicht kommen ja mal 'atombombensichere' Marsmenschen gegen die man kämpfen muss, aber bis dahin ist Deutschland sehr sicher unter dem atomaren Abschreckungsschild der Nato aufgehoben. P.S. In den konventionellen Kriegen heutiger Tage gibt es keine "Helden" mehr, die irakischen Panzer wurden von den US Apache Piloten nicht deswegen massenhaft abgeschossen weil diese Piloten so 'heldenhaft' waren, sondern weil diese, ziemlich gefahrlos, sich einfach der wesentlich besseren Waffe bedienen konnten. Computer erfasst Ziel. Freigeben. Rakete zerstört Panzer. Mensch in Panzer tot. "Toller" Held...

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25. August 2008 16:58

@Herrn LeRoy Sind da afghanische Horden in Deutschland eingefallen ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Wer war denn der Angreifer und wer der Verteidiger in Afghanistan ? Sind da Afghanische Horden in Deutschland eingefallen oder nicht doch westliche Soldaten in ein Land eingedrungen wo seit tausenden von Jahren 'Stämme' um Vorherrschaft ringen und sich nicht einfach in westliche Kategorien und Ideologien einfügen lassen wollen. Es ist das Ergebnis einer bestimmten Ideologie (deswegen ist mir eine unideologische Jugend ja auch so sympathisch), daß manche glauben man müsste überall auf der Welt konventionelle Kriege führen und nicht eine reale oder gar existenzielle Bedrohungslage (wie sie vorher noch angedeutete hatten). Haben Sie sich mal überlegt wieso das Land welches aktuell Bin Laden beherbergt , welches erwiesener Maßen Atombomben-Wissen in alle Welt verkauft hat, in welchem es mehr radikale Fundamentalisten als irgendwo sonst auf der Welt gibt, wo mehr amerikanische Flaggen pro Tag verbrannt werden als irgendwo sonst, VÖLLIG unbehelligt geblieben ist ? Wieso man in Afghanistan und dem Irak aber nicht in Pakistan Krieg führt ? Ganz einfach: Weil Pakistan eine Atommacht ist ! Wer die Bombe hat, der wird militärisch nicht angegriffen, so einfach ist das....

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25. August 2008 16:49

Geschätzter Herr Rabe,

Markus Teuber (arathorn)

genau dies steht leider nicht da ! Was da steht ist,daß sich ein großer Teil der Jugend gänzlich nicht mehr für politische Entwicklungen und Engagement interessiert (über die Gründe dafür ließe sich ja Erhebliches sagen und die Schuld für eine solche Einstellung lege ich nun ganz und gar nicht bei den Jugendlichen ab!).Ihre These ist auch allzuleicht widerlegt,denn gerade im rechten wie auch linksradikalen Spektrum werden zuhauf Jugendliche verführt .Und den in anderen Regionen der Welt durch Rattenfänger wie "Herrn" bin Laden,"Herrn" Ahmadinedschad,"Herrn" Putin mit seiner Naschi-Bewegung ,durch Organisationen wie der Hamas (mit deren bereits bei Schulkindern einsetzenden Antisemitischen Polung) belogenen Jugendlichen oder zu Erwachsenen gewordene Jugendliche haben dann völlig uninteressierte Jugendliche/junge Erwachsene wenig entgegenzusetzen.Selbst wenn es um ihr Leben,um ihre Freiheit ginge,ob sie sich überhaupt zur Wehr setzen wollten oder stattdessen von den Rattenfängern und deren Kohorten lieber übertölpen ließen ? Das finden Sie gut ?

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25. August 2008 16:14

Pazifistische Traumwelten...

Harry LeRoy (Cimon)

Ei, immerzu wird es gesprochen das Stoßgebet von der Erlösung durch die friedfertige Jugend und die apokalyptische Vision vom Atomkrieg als einzig möglichen Konflikt beschworen; merkwürdig, dass trotzdem zu diesem Moment im Irak und in Afghanistan – sogar mit deutscher Beteiligung – ganz konventionelle Kämpfe ausgefochten werden, bei denen niemand hinterm Schreibtisch am Computer sitz und auch keiner verdampft; momentan stellt die EU sogar eine Expeditionsflotte auf, um die Piraten am Horn von Afrika zu bekämpfen – ganz so wie Pompeius einst gegen die Piraten im Mittelmeer ausgezogen ist und wie die Briten, seit Aufrichtung ihrer weltweiten Seeherrschaft, die Piraterie unterdrückt haben; seltsamerweise sind auch die im Kaukasus kämpfenden Nationen Rußland und Georgien nicht verdampft. Hinzu kommen noch die bürgerkriegsartigen Kämpfe in vielen Staaten, so weitet sich allmählich der Kampf gegen die Drogenbanden in Mexiko zum Bürgerkrieg aus, da diese immer schamloser und brutaler gegen die Vertreter der Staatsmacht vorgehen. Ähnlich verhält es sich auch in Brasilien – und in solchen Konflikten helfen weder die Bombe noch der Computer. Es wird also langsam Zeit aus der Traumwelt des nuklearen Friedens zu erwachen.

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25. August 2008 15:18

Kalchas hätte Achill im 21. Jahrhundert keine Wahl gelassen

Paul Rabe (heidelpaul)

Achill im Bürgerheer ? Welche 'heldenhaften' Aufgaben gäbe es da noch im 21. Jahrhundert ? Den Knopf am Computer drücken ? Wie schon gesagt....das kann die Maschine im Zweifel auch selbst. Kalchas hätte Achill im 21. Jahrhundert keine Wahl gelassen, der Option 'Ruhm' existiert nicht mehr. Troja läge längst unter einem Atomplilz bevor die griechischen Schiffe (heute wären es Flugzeugträger) es auch nur am Horizont erblicken würden. Achill selbst wäre nicht von einem Hector zum Kampf gefordert worden sondern von irgendeinem Namenlosen verdampft noch bevor er überhaupt darüber hätte nachdenken können, daß es Zeit zum Sterben ist. Das unsere Jugend darauf keine Lust hat, sie das einfach nicht interessiert, sie keinerlei Sinn für politische 'Ehre' und 'Ruhm' hat, macht sie mir sehr sympatisch.

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25. August 2008 12:53

@Herrn Frieling Maschinen töten viel effizienter

Paul Rabe (heidelpaul)

Dort wo die Rakten aufschlagen geht es alles andere als 'sauber' zu, da gebe ich Ihnen voll recht. Dort stirbt man nicht weniger grausam als unter dem Schwert eines römischen Soldaten. Aber um die Rakten abzuschicken muss man kein 'Held' mehr sein. Man schaut im 21. Jahrhundert keinem Menschen mehr ins Gesicht bevor man ihn tötet. Man bestätigt nur noch den Vorschlag eines Computers welcher einem den Einsatz der verfügbaren Waffen nach Alorithmen optimiert hat die demjenigen welcher den Einsatz frei gibt kaum bekannt sein dürften. "Heldenmut" benötigt das nicht....Jenachdem wie sehr man in Zukunft den Computern vertrauen wird (die sind nunmal viel schneller und viel effizienter beim Töten) benötigt es nichtmal mehr der finalen Entscheidung eines Menschen, daß im Krieg getötet wird, auch diese finale Entscheidung werden uns die Maschinen im operativen Gefecht bald abnehmen. Das sich heutige Jugend dafür kaum begeistern läßt und politisch vollkommen desinteressiert ist, ist die einzig gute Nachricht bei der Entwicklung.

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25. August 2008 12:21

@Herrn Teuber - keine Chance für politische Rattenfänger

Paul Rabe (heidelpaul)

In dem Beitrag stand, Zitat: "...Der Kreis, der politischem Engagement große Bedeutung beimisst, wird geradezu marginalisiert.." Das bedeutet, daß die heutige Jugend, im Gegensatz zu früheren Zeiten, sich nicht für irgendwelche politischen Ideen oder Ideologien begeistern läßt. Ein Hitler, ein Stalin oder ein Mao würden heute einfach ignoriert. Diese Jugend hat keine politischen Interessen und folgt deswegen auch keinen Rattenfängern. Gut so !

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25. August 2008 12:16

Eigenartige Kindermärchen sind mir dies...

Harry LeRoy (Cimon)

Abgesehen davon wie abstrus es ist seine Friedensgewissheit auf eine ultimative Kriegswaffe zu stützen, was die Atombombe in ihrer Zeit ja durchaus ist – es darf aber keine Bergwerkstollenlücke geben, um hier einmal Stanley Kubrick zu huldigen, der als Erster die Menschen lehrte die Bombe zu lieben. Wobei ich mich eigentlich frage was damit bezweckt werden soll, das Heroische mit Wagner und Riefenstahl in Verbindung zu bringen; da will sich doch nicht etwa jemand der rhetorischen Wunderwaffe unserer Zeit, der berühmt-berüchtigten NS-Analogie, bedienen? Mit der man heutzutage glaubt auch jeder noch so substanzlosen und widersinnigen Argumentation Gewicht verleihen zu können? Zumal Riefenstahls anonyme Massen gänzlich unheroisch sind, da der Held notwendig ein Individuum und keine kollektive Masse ist – zum besseren Verständnis vielleicht doch einmal die Ilias lesen, um verstehen zu können, was Helden sind und was nicht; indes fällt der kriegerische Mensch keineswegs mit dem heroischen Menschen notwendig zusammen, denn der Held kämpft für den Ruhm, der Bürger aber für einen politischen Zweck; auch wenn man gerne einen Odysseus oder Achill in den Reihen des Bürgerheeres weiß.

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25. August 2008 10:38

Grotesk

Markus Teuber (arathorn)

Allmählich werden die online-Zuschriften bei FAZ-online aber äußerst suspekt ! Und bestätigen den im Beitrag ausgemachten Trend zur Volksverdummung mittels EDV/Internet ! Einer schwafelt davon, daß die gezeigte Entwicklung doch "revolutionär" und überaus positiv sei,da sich "die Jugend einfach nicht mehr für Kriege und militärische Auseinandersetzung beigeistern ließe" .Wie derjenige nun diese "Erkenntnis" aus dem Beitrags-Thema herausgelesen haben will,ist sehr wunderlich und erschleißt sich auch nach vermehrtem Nachdenken darüber nicht.Der andere will gar in der EDV-Sucht (!) der heutigen Jugendlichen "tätig praktizierten Umweltschutz" erkannt haben,weil es ja zeige,daß fürderhin "die Jugend" überhaupt nichts mehr auf Papier (und damit getötete Bäume) gedruckt haben will.

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25. August 2008 10:19

Softwaregesteuerte Raketen

Thomas Frieling (TFrieling)

Die Söhne ziehen in den Krieg. Dies war in der Menscheitsgeschichte todtraurige Realität, und sie ist es auch heute noch überall in der Welt, trotz softwaregesteuerter Raketen. Bei uns waren Kriege in den letzten 50 Jahren reine Medienereignisse, die man wegzappen konnte, wenn man das wollte. Daher die Illusion des sauberen Krieges. - TF

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25. August 2008 09:29

@Herrn LeRoy Heldensehnsucht bzw. naives Kindermärchen

Paul Rabe (heidelpaul)

Aus ihren Kommentaren spricht eine Heldensehnsucht die wohl seit jeher der menschlichen Seele inne wohnt. Es ist die Phantasie eines Leni Riefenstahl Filmes oder einer Wagner Oper. Eine Phantasie wie Sie grade wieder die Chinesen in ihren olympischen Spielen aus nachvollziehbaren politischen Gründen bedient haben. Eine Phantasie welche aus Zeiten stammt wo man Kriege mit dem Schwert 'Mann gegen Mann' kämpfte. Eine Phantasie die im 21. Jahrhundert, wo man nicht mehr mit dem Schwert sondern mit Software gesteuerten Raketen kämpft nur noch ein Kindermärchen ist. Heutige konventionelle Kriege werden nicht durch muskulöse 'Kriegshelden' sondern durch blasse Computerfreaks enbtschieden welche die Logistik, die Schlachtfeldsimulation oder die Waffensteuerung besser programmiert haben als der Gegner. Ihr Beispiel von Pakistan und Indien ist der beste Beweis, daß die atomare Abschreckung wirkt, denn es gab bisher bis auf unbedeutende Grenzscharmüzel keinen großen Krieg zwischen diesen Staaten seit dem beide Atommächte sind. Es wird auch keinen geben. In vergangenen Zeiten hätte es bei solch einem Konflikt (Grenz- +etnische +religiöse Konflikte) schon längst große (Helden...) Schlachten gegeben, aber diese Zeiten sind entgültig vorbei.

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25. August 2008 04:33

Der pazifistische Tanz um die Bombe...

Harry LeRoy (Cimon)

Nun, Herr Rabe, ich bin zutiefst amüsiert über diesen pazifistischen Tanz um die Bombe als wäre diese das biblische goldene Kalb; das die Bombe aber ein falscher, trügerischer Gott ist enthüllt sich nicht nur aus der allmählich Wirklichkeit werdenden Möglichkeit ihrer Überwindung – China wird hier dereinst anders gegen Amerika rüsten – sondern auch aus der Tatsache, dass die behauptete Unmöglichkeit eines konventionellen Krieges zwischen Atommächten durch das Beispiel Indiens und Pakistans widerlegt ist und selbst die atomare Konfrontation kein Ding der Unmöglichkeit ist, was ersichtlich wird, wenn der Iran die Bombe erlangt – es ist also Wahnsinn zu Glauben, die massive Ausbreitung von Atomwaffen würde die Welt friedlicher und sicherer machen; entsprungen ist dieses Hirngespinst der abendländischen Dekadenz, die in ihrer liederlichen Friedenssehnsucht aller politischen Vernunft den Krieg macht. Da helfen auch keine Computerspiele mehr, denn diese sind nichts anderes als die Gladiatorenkämpfe und Tierhatzen im römischen Reich und durch diese wurde dessen bunt geschecktes Volk keineswegs geistig und körperlich kampffähiger und von wenigen kriegerischen Menschen bezwungen – man denke an die Goten oder die Vandalen.

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24. August 2008 19:51

Herrn Le Roy - es gab noch nie einen Krieg zwischen Atommächten Teil2

Paul Rabe (heidelpaul)

Und da wir mit einer Diskussion über die Abschreckung vom Thema abgekommen sind lassen Sie mich noch etwas zum eigentlichen Thema, dem Bildungskanon, hinzufügen. Die heutige Jugend, davon bin ich fest überzeugt, läßt sich von irgendwelchen Rattenfängern (denen ihre Vorfahren auf den Leim gegangen sind) nicht mehr für Kriege begeistern. Diese zweifelhafte 'Begeisterungsfähigkeit' ist ihr abhanden gekommen. Die zum modernen Krieg notwendigen geistig, körperlichen Fähigkeiten aber erwirbt sie sehr wohl, grade vor dem Computer. Haben Sie z.B. schonmal gesehen, wie der zentrale Befehlsstand eines Flugzeugträgers aussieht ? Mit viel Muskeln, 'Härte' und Heldenmut werden Sie da nicht weiter kommen. Mit den Fähigkeiten eines geübten Computerspielers, der viele parallele Prozesse überblicken kann, der in der virtuell vermittelten Welt eines komplexen Gefechtsfeldes nicht die Übersicht verliert und blitzschnell Entscheidungen trifft, aber schon. Aber wie ich schon unten geschrieben habe. Mit jeder zusätzlichen Atommacht auf der Erde wird es unwahrscheinlicher, daß dieser Flugzeugträger jemals auf echte Gegner stoßen wird.

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24. August 2008 19:36

Herrn Le Roy - es gab noch nie einen Krieg zwischen Atommächten Teil1

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie sollten genauer lesen was ich schreibe, denn ich wähle meine Worte mit Bedacht. Ich schrieb: "....kann es keine Kriege zwischen Völkern mehr geben die atom-bewaffnet sind.." Welchen Krieg gab es denn zwischen Atom-bewaffneten Staaten ? Es gab (zum Glück...) noch nie einen ! Und es ist auch extrem unwahrscheinlich, daß es je einen geben wird, denn der wäre für jeden Angreifer Selbstmord. Ein Schutz gegen Atombomben wurde bisher nicht erfunden und es ist auch nicht zu erwarten, daß dies in einer Form gelingen wird die so sicher ist, daß ein Angreifer es wagen würde einen Feldzug gegen eine Atommacht zu führen. Denn wer will schon auf ein (notwendigerweise) nur theoretisch erprobtes Schutzsystem bei Einsatz seines Lebens vertrauen ? Auch wenn ein Anti-Raketenschild 999 Raketen sicher vom Himmel holt, versagt es nur bei einer einzigen, so ist der ganze Waffengang sinnlos geworden. Der Sieg wäre eine Pyrrussieg um den Preis der eigenen Vernichtung. Sie mögen ein Freund wagnerscher Helden und Glorie sein, dann habe ich eine schlechte Nachricht für Sie: Diese Zeit ist entgültig vorbei. P.S. Deutschland ist als NatoMitglied de facto Atommacht, mit Atomwaffen die auf deutschem Boden lagern und von deutschen Soldaten bewacht werden

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24. August 2008 06:36

Der kindliche Glaube an die Abschreckung

Harry LeRoy (Cimon)

Ei, Herr Rabe, dass ist aber ein großes Wort, dass da gesprochen wird, doch wird es nicht von der Wirklichkeit ganz und gar widerlegt? Hat die Atombombe die Kriege in Korea, Vietnam oder Afghanistan verhindert? Nein. Lebt Israel in Frieden und Sicherheit, weil es Atombomben hat? Nein. Da (westliche) Atommächte nur schwerlich Atomwaffen gegen Nichtatommächte einsetzen können, aus moralischen Selbstbeschränkungen, ist es ohnehin müßig den kindlichen Glauben der Angelsachsen, nach Ende des II. Weltkrieges, wieder aufleben zu lassen, dass man durch die Bombe niemals wieder in konventionelle Kriege ziehen müsse – zu allem Übel hat Deutschland durch die Schuld der Pazifisten noch nicht einmal Atomwaffen; der kriegerische Mensch, der identisch ist mit dem politischen, ist heute also nicht minder nötig als vor 3000 Jahren und dies wird sich auch niemals ändern. Es ist also an der Zeit, dass die Jugend in der Schule wieder die Epen Homers und das Nibelungenlied vorgesetzt bekommt und nicht den pazifistisch-defätistischen Unflat von Günther Grass und dergleichen. Aber klammern Sie sich nur an ihre geliebte Bombe, Herr Rabe, wenn Abwehrsysteme gegen selbige entwickelt sind, wird Ihnen auch diese Illusion genommen sein.

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23. August 2008 14:40

Herrn LeRoy das die 'Denke' aus dem Vor-Atomaren Zeitalter

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie argumentieren in dem Shema einer vergangenen Zeit. Es ist richtig, daß Staaten und Völker der Vergangenheit 'kriegstauglich' sein mussten um ihre dauerhafte Existenz zu wahren. Aber was für die Römer galt gilt heute nicht mehr. Im Zeitalter der atomaren Antwort kann es keine Kriege zwischen Völkern mehr geben die atom-bewaffnet sind. Der Nutzen eines Angriffs, egal wie sehr auch die eigene Stärke des Angreifers überwiegen mag, kann bei einer atomaren Antwort des Verteidigers den Schaden nicht mehr überwiegen. Hätte Frankreich schon damals, so wie heute, die Atombombe zur Verfügung gehabt hätte selbst ein Hitler es nicht gewagt einen Krieg zu beginnen. Egal wie feige und unfähig auch immer die französische Jugend gewesen sein mag. Und wenn Hitler es trotzdem getan hätte, dann hätte auch ein Volk von Super-Helden nichts gegen die totale atomare Verwüstung und Vernichtung Europas tun können. Im atomaren Zeitalter sind Helden schlicht überflüssig !

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23. August 2008 06:33

Jugend ohne Krieg...

Harry LeRoy (Cimon)

Nun, Herr Rabe, wenn Sie eine solche Jugend in Verzückung versetzt, dann mag das Ihr gutes Recht sein; doch wenn man die Sache nüchtern betrachtet, dann erschaudert man vor solchen Menschen und der Zukunft, denn ein Staat, der nicht zu Kämpfen vermag, ist von seiner Natur aus zur Sklaverei bestimmt und damit unter keinem Umständen wert ein Staat genannt zu werden, wie es Aristoteles sehr richtig erkannt hat; das solche Anschauungen gerade bei der Jugend fast schon Allgemeingültigkeit erlangt haben ist ein böses Omen. Blickt man in die Geschichte, so fallen die Parallelen zum Frankreich der 30er Jahre auf, als die kommunistischen Defätisten – auf Geheiß Stalins – verkündeten, man wolle nicht für Danzig und damit für Polen sterben und man tat es auch nicht, doch als Polen von Hitler niedergeworfen war, richtete dieser seine Angriffspläne gegen Frankreich und wieder wollte niemand für Verdun, Reims und Paris sterben und Frankreich fiel; solche Geschenke und Wohltaten bringt also eine dekadente, zum Krieg unwillige und untaugliche Jugend über den Staat. Schiller hatte es dunkel prophezeit, dass der Feigen mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen sein könnten - ein solcher Staat aber in unrettbar verloren.

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22. August 2008 14:33

@Herrn LeRoy - Eine Jugend mit der man keine Kriege führen kann....

Paul Rabe (heidelpaul)

Ich vermisse den Typus Mensch den es vor dem 'Konsummensch' gab nicht so besonders. Waren es wirklich so gute Zeiten als Menschen noch allen möglichen politischen "Idealen" hinterherliefen, als sich Menschen zu hysterischen 'Massen' vereinigten um selbstlos irgendeiner grade in Mode gekommenen politischen 'Idee' zu folgen ? Mag sein, daß der heutige junge Internet-Konsument zu träge und desinteressiert ist um auf die nächste Anti-Tibet-Politik oder Anti-Umwelt-Verschmutzungsdemo zu gehen, aber er ist eben auch zu träge um auf die nächste Anti-X Demo des Demagogen Y zu gehen. Eine Jugend mit der man keine Kriege führen kann, weil die einfach nicht hingeht. Mir sehr sympatisch !!

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22. August 2008 11:52

fremdbestimmte Konsumfellachen...

Harry LeRoy (Cimon)

Da ist er wieder der wirtschaftliche Mensch, individualisiert, ohne sozialen Bindungen, Ideale, Überzeugung, aber dafür ein leidenschaftlicher Konsument und passionierter Freund der Unterhaltung, vor allem der standardisierten Massenunterhaltung, die anderen Menschen eher eine geistige Folterung zu sein dünkt, mit ihrer geistigen Öde und intellektuellen Flachheit; ein ganz und gar heteronomes und armseliges Wesen ist dieser wirtschaftliche Mensch. Doch wehe, man verweigert ihm seinen Konsum und seine Unterhaltung, dann steigert er sich in die Rage und fährt wild auf gegen die Wirtschaftsordnung und schreit auf einmal lauthals nach dem Staat und der Solidarität der Gemeinschaft – also nach Dingen, die er früher verachtet und ignoriert hat, als er noch ungestört konsumieren durfte und es ihm wohl erging in seiner Art des Daseins; doch das Aufbegehren des wirtschaftlichen Menschen ist ohne Belang, denn im Vergleich zum politischen Menschen fehlen dem wirtschaftlichen Menschen die Gaben und Tugenden, um seiner Not Abhilfe zu schaffen – unter anderem auch die klassische Bildung, um zu wissen, dass man sinnvolleres mit seinem Dasein anfangen kann als Geld zu scheffeln oder seine niederen Leidenschaften zu befriedigen.

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22. August 2008 10:14

Die Kulturtechnik des 21. Jhrd. !(können Sie schriftlich eine Wurzel ziehen ?)

Paul Rabe (heidelpaul)

Die Entwicklng ist nur logisch und konsequent. Mal ehrlich liebe FAZ Leser, wer von ihnen ist noch in der Lage schriftlich eine Wurzel zu ziehen ? Im Zeitalter des Taschenrechners benötigt man soetwas schon seit 30 Jahren nicht mehr, also haben wir es verlernt. Im Zeitalter des Internet muss ich nicht mehr wissen was die Hauptstadt von Urugay ist oder wie man Filosofie richtig schreibt, wenige Klicks bei Google geben mir die Antwort. Dafür aber bin ich permanent online mit meiner Community bei Facebook oder SchuelerVZ verbunden und will (und muss !) jederzeit wissen wer da grade wann was wie mit wem.... Ist das sinnvoll ? Absolut ! Denn so wie heute zwischen Schuelern und Teens Beziehungen und Netzwerke entstehen (also per Internet) so werden morgen (bzw. schon jetzt) die wichtigen wirtschaftlichen und auch politischen Netzwerke etabliert. Wer diese Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts nicht kennt und verinnerlicht wird abgehängt...

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22. August 2008 02:32

"Die Jugend" kümmert sich also um Wesentliches. Großartig!

Norbert Kock (kuenstlername)

Endlich mal eine Generation, die sich nicht um ideologisches Geplärre kümmert und sich kurzer Hand um ihre relevante Umwelt kümmert. Jene Umwelt, die sie direkt gestallten können: "Lafontaine? Wer ist das schon, lass ihn doch sabbeln. Fürs Sabbeln wird er vermutlich bezahlt. Aber satt macht mich das nicht." Von so einer Jugend muß sich wirklich kein Mensch mehr fürchten. Als einzufangende Ratten zum Zwecke einer absonderlich sprunghaften Gesellschaftsrevolution können solcher Art selbstbewusste kaum noch dienlich sein. Guter Nacht, ihr politischen Barrikadenläufer! Und wem Interessen an Einkommen und Konsum bescheinigt wird, hat ohne Zweifel auch Interesse an der Wirtschaft. Da bin ich recht gelassen.

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21. August 2008 14:19

ja und....

Peter Luther (nesraeb)

....Herr Garbe, finden Sie das dann in Ordnung?

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21. August 2008 13:24

Kurz gefaßt auf einen Nenner

Harry Hain (zx10)

bezüglich des Wahlverhaltens der unter 30jährigen. Dumme wählen Die Linke und SPD. Schlaue wählen CDU/CSU. Das gilt, wenn man Desinteresse mit Dummheit gleich setzen will, das ich spontan hier gemacht habe. Wer kann mit guter Bildung glänzen, bzw. hat etwas davon? Die dämlichsten und frechsten Sprüche erhalten die größte mediale Aufmerksamkeit und sichern einen gewissen wirtschaftlichen Erfolg. Ein Goethe in unserer Zeit würde kaum Gehör finden können. Er wäre zu "uncool". Wenn ich meine Auszubildenden nach - an sich sehr bekannten - Schriftstellern, Persönlichkeiten frage, erhalte ich oft Schulterzucken. Deren Persönlichkeiten lösen bei mir nicht nur Schulterzucken aus. Ich frage mich: Was haben die Schulen überhaupt geleistet? Wo waren die Eltern? Oder bin ich nur zu alt (46) und viel zu müde? Meine These: die jahrelangen Bestrebungen der "Gleichmacherei" (selbst das bißchen Agenda 2010 wird als Zumutung empfunden) führten letzten Endes zu einer Abwärtsbewegung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Wir sind alle gleich, aber auf niedrigsten Niveau. Da lebt es sich träge und bequem. Wenn am Ende die wenigen 8% Interessierten im (globalen) Wettbewerb erfolgreich sind, werden sie vom Mop beschimpft und mit Neid überzogen.

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21. August 2008 12:11

Treffend und bestürzend zugleich...

Peter Luther (nesraeb)

...ist der Beitrag von Herrn Knoblauch, der es aber wissen muss. Er sitzt ja sozusagen mittendrin. Aber Sie bestätigen LEIDER meine persönliche Wahrnehmung. Man braucht nur morgens um 8.50h den (fast täglichen) Radiobeitrag in HR3 "Pisapolizei" hören. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

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21. August 2008 10:26

meine Stufe

Jeremias Knoblauch (Jeremias_Knoblauch)

ich bin jetzt 16 und gehe in die zehnte Klasse eines Gymnasiums in Baden-Württemberg. Und wenn ich mich in meiner Klasse umsehe, dann gruselt es mich manchmal. Wir gelten als beste Klasse unserer Stufe, aber selbst bei uns ist das Interesse an Politik und Wirtschaft, das ich für eines der höchsten Güter erachte, so unglaublich gering, dass es mich manchmal schmerzt, die Aussagen mancher meiner Mitschüler ertragen zu müssen, die einfach gar nichts über die genannten Themenbereiche wissen. Das Desinteresse an Bildung und Wissen ist an unserer Schule leider omnipräsent. Ich habe eine Mitschülerin, die vollen Ernstes behauptet hat, Kairo wäre die Hauptstadt von China. Ein anderer Mitschüler von mir behauptete kürzlich, Cicero wäre ein römischer Kaiser gewesen. Ich kenne genau drei Leute in meiner Klassenstufe, mit denen ich auf einem hohen Niveau etabliert über Politik, Wissen und Wirtschaft diskutieren kann. Das sind umgerechnet weniger als 3% meiner Stufe. Viele verschwenden ihr Potenzial an Konsolen und Computer. Dabei ist kleinerer Konsum dieser Güter nicht einmal schlimm. Aber diese Gesellschaft, die in meiner Altersstufe entsteht, ist eine unterhaltungssüchtige Gesellschaft ohne Interesse an ihrer eigenen Zukunft...

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21. August 2008 08:43

Die führenden Politiker sind mutiert...

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

...zu einer satten, fetten, von dem 'echten' Leben längst abgehobener eigenständiger Gruppe. Sie agieren, als bräuchten Sie das Volk nicht; das Volk benötigt sie schon lange nicht mehr. Die eigene Kultur: verraten auf dem Altar der Multikulti-Pseudo-Religion. Die Religion rutscht in unerhebliche Gefilde zu Gunsten fremder Götter, die im Zuge der Religionsfreiheit importiert werden. Die einst starke Armee, die die 'alten' Werte jahrhunderte lang schütze, ist ausgedünnt und handlungsunfähig. Die Barbaren sickern in das Land, unterminieren System und Gesellschaft und Keinen interessiert es. Dabei ist dieses Land immer noch weltweites Ziel herrscherlicher Gelüste, gilt es doch seinen Reichtum, seine Technik, seine Infrastruktur zum eigenen Vorteil auszubeuten. Das Volk – durch Brot und Spiele dumm, satt und still im Status Quo gehalten, ist schon längst dem Interesse des Staatslenkens entwöhnt; die Politiker sehen die Probleme auch schon lange nicht mehr. Sie leben in ihrer eigenen Welt. Das war die Situation des Römischen Reiches um 460 n.Chr. Mit dem Einmarsch (es war nicht wirklich eine Eroberung) Odoakers in Rom und der Absetzung des Kaisers 476 n.Chr. zerfiel das marode Reich endgültig. Unsere Zeit ist weitaus schnellebiger...

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21. August 2008 07:38

PH Freiburg

resi mayer (kimwales)

Artikel gelesen,bisherige Kommentare ebenso,Ergebnis: Kopfschütteln ! Sind wohl nur Lehrende im Netz !

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21. August 2008 02:08

@ H. Dronskowski: Schulorthografie

Marvin Parsons (mapar)

Ich dachte schon ich wär der einzige der sowas bei der Lektüre des Artikels denkt. Obwohl über 30 habe ich genau aus diesem Grund zunächst das Lesen der Originalzeitung eingestellt und kaufe/abonniere seit der Umstellung Ende 2006 auch keine FAZ mehr, der ich viele Jahre treu war. Die neue Schulrechtschreibung spart so gesehen viel Geld, denn der Bestand der vorhandenen oder für ein paar Euro zu ergänzenden Bücher in richtigem Deutsch reicht locker für die nächste 50 Jahre. Die Untersuchung scheint jedoch etwas bunt gewürfelt. Abnahme des Interesses für "Soziale Gerechtigkeit" ist nicht notwendigerweise ein Zeichen von Ignoranz. Vielleicht erkennen junge Menschen mehr noch als ältere, daß das nur eine hohle Phrase ist zur Rechtfertigung von Gruppenegoismen auf Kosten anderer.

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21. August 2008 00:13

Locker, lässig, lustig

Wolf Doleys (Karneades)

Das Interesse an Wissenschaft und Forschung nahm seit 1998 um 21% ab: Die flächendeckende Einführung des Willy-Brandt-Gymnasiums (Motto: Mehr Demokratie wagen!) wirkt.

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20. August 2008 22:28

Online statt Print - Teil 2

Marko Hrbat (Hrbat)

Unterschiedliche Ergebnisse bei Befragungen bedeutet nicht, dass es - im kulturpessimistischer Deutungsweise - mit der deutschen Dichter- und Denkerkultur bergab geht. Es kann bedeuten, dass die jungen Menschen heute offener ihre Meinung kundtun. Je höher der soziale Druck, desto höher die Anzahl derjenigen, die genau das antworten, von dem sie glauben, es sei sozial erwünscht. Heute gibt man Hedonismus u.a. genau so hin, wi in den 80ern - nur heute gibt man es zu und pfeift auf die Meinung der anderen. Ein Grund ist sicherlich, die durch das Internet vermittelte Erkenntnis, man ist mit seinem Lebenstil nicht alleine. Früher war man in einer Kleinstadt ein revoluzzer, wenn man als Mann mit langen bzw. als Frau mit kurzen Haaren durch die Straßen ging (Aussage meiner Tante). Und das konservative Kreise immer diese pessimistische Sichtweise verbreiten müssen, v.a. wenn es um die Jugend geht, nervt einfach nur noch..... Wer kennt noch dieses Zitat: "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten...."

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20. August 2008 22:19

Online statt Print - aus Umweltschutzgründen

Marko Hrbat (Hrbat)

Natürlich sind Umweltthemen langweilig, weil wir schon langsam übersättigt sind. Ich kann "UMWELT" nicht mehr hören und schon gar nicht lesen. Gleichzeitig weigere ich mich Geld für ein Erzeugnis (FAZ-Print) auszugeben, das schon nicht mehr aktuell ist, wenn es aus der Presse kommt und das höchstens als Abdeckung in der Biotonne oder in den Papiercontainer wandern kann. Natürlich hätte ich gerne bunte Bilder in der FAZ, aber nur, wenn ich auch welche sehen will - und nicht, wenn der Redakteur meint, mir Bilder aufdrängen zu müssen. Umweltschutz wird bei den Jugendlichen praktiziert, nicht theoretisiert (wie bei den Grünen!). Ich wäre auch bereit ein Online-Abo abzuschließen, um an alle Dinge zu kommen, die gedruckt werden - nur bin ich nicht bereit den vollen Abo-Preis zu zahlen: max. 10% vom herkömmlichen Preis. Viele andere auch, wie eine nicht repräsentative Umfrage im Freundeskreis ergab. Aber so lange, wie greise Männer und Frauen, die keinen blassen Schimmer von Internet ("telefon für Computer"), Computer ("elektronische Schreibmaschine") und jungen Menschen haben, aber die FAZ führen, so lange werden sie sich über die sinkenden Einnahmen wundern - während andere Millionen verdienen. --Fortsetzung folgt---

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20. August 2008 21:02

Fallende Bedeutung trotz Schulorthographie? Nanu?

Richard Dronskowski (drons)

"Gegenläufig ist die Lektüre von Tageszeitungen bei den Jugendlichen bis 30 Jahre erdrutschartig gefallen." Ach was, und dafür hat die ehemals beste deutsche Tageszeitung Ende 2006 ihre Orthographie auf Kultusminister-Deutsch umgestellt? "Missstand" statt Mißstand, alles "für die Kinder", damit sich diese nicht die Augen verderben und bei der Stange bleiben? So war doch das Argument von Werner D'Inka vor knapp zwei Jahren, gelle? Ich hatte den FAZ-Herausgebern die weitere Entwicklung schon damals prophezeit, aber wer nicht hören will, muß fühlen. Auflage und Bedeutung der FAZ (und auch die der anderen Printmedien) werden ins Bodenlose fallen, eben weil Sie auf die falsche Zielgruppe gesetzt haben. Heißer "Tipp": Machen Sie die FAZ doch noch ein bißchen bunter und dünnen Sie den Text weiter aus, vielleicht können Sie dann die Grundschüler als neue Abonnenten gewinnen; die Aufgabe der Fraktur hat ja wohl nicht viel geholfen. FAZ-Auftritt bei YouTube, oder auch im Spar-Abo-Pack kombiniert mit tollen Klingeltönen? Im Grunde ist das alles unglaublich tragisch. Gruß an Werner D'Inka!

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20. August 2008 19:23

ADS

Hans Werner Danuser (LoginName83)

Daß seit Mitte der achtziger Jahre die Psycho- und Synaptogenese immer weitgehender von den Massenmedien beeinflußt wird, führt zu den im Beitrag geschilderten Entwicklungen eines kollektiven Aufmerksamkeit-Defizit-Syndroms. Die gesellschaftlichen Verwerfungen, die hierdurch ausgelöst werden, sind in ihrem Ausmaß noch kaum zu ermessen.

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20. August 2008 19:14

Die Allensbach-Analyse

sten rupp (cmotpet)

beschreibt zutreffend den Verfall einer Kultur im Anfangsstadium. Um jedoch den Verfall zu stoppen, ist es fünf vor zwölf und liegt momentan nicht im Interesse der Politik bzw. der Wirtschaft, da der Fortschritt der Technik zu schnell und unkontrolliert voranging. Die Jugend von heute ist nicht in der Lage, dieses Wissen mit allen seinen Folgen zu verarbeiten, zu dem dadurch auch die Erziehenden schachmatt gesetzt worden sind. Deshalb, um sich keiner Blöße des Versagens hinzugeben, beschränken sich die Verantwortlichen auf den Slogan: Alle werden zugelassen, berufen sind nur wenige. Wenn die Jugend so vor dem Kopf gestossen wird, kommt es zu den Ausfallerscheinungen, da die Frage des "Wozu?, Weshalb" nicht beantwortet wird, und sie in die Schmollecke verwiesen werden. So baut der sich heute 30-ger ein eigenes Feld auf, wo er sich auf den geringsten Geistesbedarf beschränkt, obwohl er sich bewusst ist, dadurch sein "gesundes" Urteilvermögen aufs Spiel zu setzen. Dadurch setzt er sich zunehmend der Manipulation aus, die akzeptiert wird: "Man ist wieder wer, man wird (ist) gefragt". Um diese Uhr aber wieder zurückzudrehen, diese Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen selber. Viel Glück

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20. August 2008 18:26

Nicht weiter verwunderlich. Oder?

Albert Genser (agens1)

Wenn man sich die Realität einmal ansieht, ist dieses Ergebnis gut nachvollziehbar: Politiker, die schon lange nur noch für sich selbst oder "Freunde" Politik machen. Manager, die eh nur in zwei Jahres-Zyklen (bis zum nächsten Karriereschritt) denken und handeln. Wer will es den jungen Menschen verübeln, wenn die sich mehr um sich selbst, als um andere kümmern wollen, wenn das Interesse an Informationen abnimmt, wenn der Egoismus wichtiger wird, als die Gemeinschaft? Seit Jahren predigen Politiker landauf landab, dass sich jeder selbst um seine Zukunft kümmern muss, dass der Staat nicht für jeden alles tun kann (und auch gar nicht will!). Wer Turbo-Kapitalismus predigt, darf sich nicht über Raubtiere beschweren. Kinder kommen nie nach andere Leute heißt es. Die jungen Menschen von heute sind das Resultat der Arbeit, die die "Alten" in den letzten Jahren gemacht oder liegen gelassen haben. Da wird es wohl nicht mehr lange dauern bis der Ruf nach einem "starken Mann" wieder laut wird. Dann werden die Alten vielleicht wieder wach und begreifen, was für einen Mist sie gebaut haben. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.

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20. August 2008 18:23

Schrumpfkoepfe

Hans Klöffel (Wetterwitz)

es sind nicht prozente, es sind promille

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20. August 2008 18:08

Liegt am Euro

Robert Schrey (etiterum)

Die Menschen interessieren sich am Ende nur für ihr materielles Wohlergehen und das drückt sich heute im Euro aus. Die gesellschaftlichen Themen haben mit dem materiellen Wohlstand heute eben nicht mehr viel zu tun. Die ältere Generation hat das aufgrund langjähriger Gewöhnung noch nicht begeriffen und diskutiert vorerst weiter...

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20. August 2008 17:54

schöne Aussichten

Lars Uhlson (Uhlson)

" Eine Gesellschaft, die teilweise auf kontinuierliche Information und Urteilsbildung verzichtet, wird spontaner, in der Urteilsbildung beweglicher, sogar sprunghafter und anfälliger für Manipulation." Die Bacelorstudiengänge unterstützen diese Entwicklung auch noch - in einer Art vorauseilenden Gehorsam. Interessant wäre, warum die Teilhabe am öffentlichen Leben zugunsten der Organsiation des privaten Lebens aufgegegebn wird.

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