Für mich stellen Strizz und Volker Reiche insgesamt durchaus einen Markstein dar. Schon mal überlegt, wie viele Zeitungsstrips Erwachsene als Zielgruppe haben? Wie viele tagesaktuell sind? In welchen Rätselspiele und politische Philosophie betrieben wird oder die Charaktere altern?
Bereits in ihrer hauseigenen Reihe "Klassiker der Comic-Literatur" (2005) durfte ein Band zu "Strizz" nicht fehlen. Auch diesmal findet er sich in der zu diesem Artikel gehörigen Bildergalerie. Da schleicht sich der Verdacht ein, als betrieben sie etwas Werbung für Volker Reiche, denn , mit Verlaub, wenn die Abenteuer um den Büroangestellten morgentlich ganz nette zu lesen sind, so bilden sie doch keinen Markstein in der Geschichte des deutschen Comics.
