Nahrung ist inzwischen ausreichend vorhanden

Burma

Hinter den Fassaden gärt es

Die Militärs in Burma haben zur Zeit die Lage weitgehend im Griff. Zumindest oberflächlich ist in Rangun der Alltag zurückgekehrt. Aber nach dem Wirbelsturm droht dem Land nun eine Hungersnot. Dann muss die Junta um die Kontrolle über das Land bangen. Von Jochen Buchsteiner, Rangun

Alice Schwarzer, vielfache Besucherin Burmas, in einer Tempelanlage in Pagan

Erneuerung aus dem Inneren

Warum Burma echte Freunde braucht

Alle Welt preist die neue Offenheit von China im Umgang mit der Naturkatastrophe. Burma aber verschließt sich westlicher Hilfe. Aus gutem Grund, meint Alice Schwarzer, die das Land oft bereist hat. Die Erneuerung des Landes müsse aus dem Inneren kommen.

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Folgen des Zyklons

Burmas Generäle leben in eigener Welt

Die schleppende Hilfe für Burmas Bevölkerung nach dem Wirbelsturm „Nargis“ hat der internationalen Gemeinschaft gezeigt, wie weltfremd die Militärjunta des asiatischen Landes ist. Das Sprachrohr der Generäle, die Staatszeitung, „New Light of Myanmar“, schrieb mit Blick auf die Hungersnot, zur Monsunzeit gebe es „große essbare Frösche in Hülle und Fülle“. Experten fordern einen anderen Umgang mit der Junta.

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Nach dem Zyklon

Burmaner brauchen auch psychologische Hilfe

Beinahe vier Wochen sind seit dem Wirbelsturm in Burma vergangenen. Die Erlebnisse in den Tagen der Katastrophe lassen die Menschen nicht mehr los. Neben Nahrungsmitteln, Zelten und Medizin brauchen viele Überlebende daher auch psychologische Betreuung, um ihre Traumata zu überwinden.

General Than Shwe: “Das landesweite Referendum hat die Verfassung bestätigt und in Kraft gesetzt“

Burma

Junta verabschiedet neue Verfassung

Die Militärregierung in Burma hat eine neue Verfassung verabschiedet. Kritiker werfen der Junta vor, sie wolle sich damit langfristig die Macht sichern. Unterdessen sind knapp einen Monat nach dem Zyklon „Nargis“ alle ausstehenden Visaanträge von UN-Mitarbeitern genehmigt worden.

Das Gesicht des friedlichen Widerstands in Burma: Aung San Suu Kyi

Burma

Junta verlängert Hausarrest für Aung San Suu Kyi

Die Militärregierung in Burma hat den Hausarrest für die Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi verlängert. Die in Burma Regierenden seien „paranoid“, sie fürchteten um ihre Stellung und seien deshalb „hart wie Beton“, heißt es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin.

Die Junta fürchtet den Protest des Volkes

Kindernothilfe über Burma

Junta nimmt Tote in Kauf

Die Kindernothilfe wirft den burmesischen Militärmachthabern vor, die Lager für die Zyklon-Opfer zu früh zu schließen und dadurch den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen. Nach ihren Angaben sind 300 Menschen bei der vorzeitigen Räumung eines Lagers in Bogalay ums Leben gekommen. Die Regierung fürchte den Aufruhr der Massen.

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Burma

Junta meldet Mehrheit für Verfassung

Der Entwurf der Militärregierung für eine neue Verfassung in Birma ist in einem Referendum mit großer Mehrheit angenommen worden. Die Zustimmung habe in den vom Zyklon „Nargis“ besonders betroffenen Regionen bei 92,93 Prozent gelegen, berichtete das Staatsfernsehen. Die Beteiligung lag demnach dort bei 93 Prozent. Die Abhaltung des Referendums trotz der Wirbelsturmkatastrophe löste international heftige Kritik an der Junta aus.

Kinder warten in Labutta auf Nahrungsmittel

Burma nach der Geberkonferenz

Die Zuversicht wächst

Nach der Zusage der burmesischen Junta, ausländische Helfer ins Land zu lassen, wächst in der internationalen Gemeinschaft die Zuversicht. Die EU spricht von einem „Durchbruch“, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon von einem „Wendepunkt“. Doch die Zeit drängt. Die meisten Zyklon-Opfer haben bisher immer noch keine Hilfe erhalten. Von Jochen Buchsteiner

Geberkonferenz in Rangun

Geberkonferenz

Burma: Hilfe nach unseren Plänen

Jegliches Zögern der burmesischen Regierung müsse der Vergangenheit angehören, mahnte UN-Generalsekretär Ban bei der Geberkonferenz für die Opfer des Zyklons „Nargis“. Gleichwohl bleibt unklar, ob und wann die Junta ausländischen Helfern Zugang ins Katastrophengebiet gewährt.

Burma

Nur die Pagode bietet Schutz

Drei Wochen nachdem der Zyklon „Nargis“ Burma verwüstet hat, herrscht im Katastrophengebiet immer noch Chaos. Endlich dürfen auch Ausländer helfen. Das ist bitter nötig, berichtet unser Reporter Friedrich J. Schmidt aus dem Irrawaddy-Delta.

Ban Ki-moon besuchte Flüchtlingslager in dem am schwersten betroffenen Irrawaddy-Delta

Hilfe für Sturm-Opfer in Burma

Junta lässt Ausländer einreisen

Burmas Militärregierung hat sich nach Angaben von UN-Generalsektretär Ban Ki-moon einverstanden erklärt, alle ausländischen Helfer einreisen zu lassen. Er glaube, dass dies einen Durchbruch bedeute, sagte Ban. Die Hilfsorganisationen sind „verhalten optimistisch“.

Ban Ki-moon hat den burmesischen Ministerpräsidenten Thein Sein getroffen

Hilfe für Wirbelsturm-Opfer

Ban Ki-moon in Burma eingetroffen

Seit dem Jahr 1964 hat kein UN-Generalsekretär Burma besucht. Jetzt hat sich Ban Ki-moon angesichts der verheerenden Wirbelsturmkatastrophe entschlossen, in das Land zu reisen. An diesem Donnerstag ist er in Burma eingetroffen. Er will die internationale Hilfsaktion für die Überlebenden vorantreiben.

Die Zerstörung ist riesig - Geld von der Weltbank gibt es für Burma aber trotzdem nicht

Wegen hoher Schuldenrückstände

Die Weltbank verweigert Kredite für Burma

„Es gibt kein Geld“ - Ausnahmen sind ausgeschlossen. Das ist die Haltung der Weltbank gegenüber Burma. Trotz der verheerenden Wirbelsturmfolgen will sie dem Land derzeit keinerlei Kredite gewähren. Der Grund: Die Militärjunta habe zu hohe Schulden bei der internationalen Gemeinschaft aufgetürmt.

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06.11.2009 | 17:45
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