Burma

Wirbelsturm in Burma zählt zu den tödlichsten seit 20 Jahren

06. Mai 2008 Der Taifun „Nargis“, der am Wochenende über Burma hinwegfegte, zählt zu den tödlichsten Stürmen auf der Welt seit rund 20 Jahren. In diesem Zeitraum gab es acht Stürme katastrophalen Ausmaßes.

29. November 1988: Ein Zyklon fegt über Bangladesch und den benachbarten indischen Bundesstaat West-Bengalen hinweg - 1500 Menschen sterben, tausende weitere werden vermisst.

29. April 1991: 138.000 Menschen sterben in Bangladesch durch einen Zyklon und die auf ihn folgenden Tornados und Überschwemmungen.

November 1991: Durch den Sturm „Thelma“ werden auf der Philippinen-Insel Leyte mehr als 6000 Menschen getötet oder gelten dauerhaft als vermisst.

26. Oktober - 5. November 1998: Hurrikan „Mitch“ fegt über Zentralamerika hinweg. Am schwersten trifft es Honduras und Nicaragua - das zudem mit einem Erdbeben und dem Ausbruch von Vulkan Cerro Negro zu kämpfen hat. Insgesamt werden 9000 Tote und 15.000 Vermisste gezählt. 2,3 Millionen Menschen werden obdachlos.

29. Oktober 1999: Ein verheerender Zyklon zieht durch den ostindischen Bundesstaat Orissa - die Behörden melden 10.000 Tote und ebenso viele Vermisste.

17. - 19. September 2004: Tropensturm „Jeanne“ zieht über Haiti, bei Überschwemmungen sterben 1870 Menschen, 850 gelten als vermisst.

29. und 30. August 2005: Mehr als 1500 Menschen sterben beim Durchzug von Hurrikan „Katrina“ durch die amerikanischen Südstaaten Louisiana, Mississippi, Florida und Alabama. Die meisten Opfer hat New Orleans zu beklagen.

15 November 2007: Zyklon „Sidr“ verwüstet Bangladeschs Südküste. 4400 Menschen kommen um, Millionen werden obdachlos.



Text: AFP
Bildmaterial: dpa

 
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