Erste Hilfsflüge nach Burma

Seuchengefahr im Katastrophengebiet steigt

Ungewisse Zukunft: Obdachlose in einer Notunterkunft in einem Kloster in Kaw Hmu, 100 Kilometer südwestlich von RangunEndlich größere Hilfsflüge Richtung Rangun: Start einer Maschine in Jakarta, IndonesienGefährliche Versorgung: Durch verseuchtes Wasser herrscht im Notgebiet SeuchengefahrIm Süden Burmas: Überflutete Reisfelder, versunkener Tempel, zerstörte Hütten

Bildergalerie Sechs Tage nach dem verheerenden Wirbelsturm ist im burmesischen Katastrophengebiet das erste UN-Flugzeug gelandet. Dort droht wegen der bisher nur zögerlichen Versorgung der Menschen ein massiver Ausbruch von Seuchen. Die Hilfsorganisationen bitten dringend um Spenden.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Mai 2008 23:12

Wozu haben wir die UN?  

Oliver Kerl (Oliver3005)

Die UN kann jederzeit über ein Truppenkontigent verfügen, auf Anfrage wären die USA sicher bereit die Abwürfe von Hilfsgütern aus der Luft durch ihren Flugzeugträger Kampfverband zu sichern. Was wollen die Birmesischen Machthaber denn dann tun? Wer so vielen Menschen Hilfe verweigert muss gezwungen werden. Eine Schande das der Sicherheitsrat das nicht erkennt, die UN ist ein zahnloser Tiger, niemand hört auf sie. Es ist Zeit ein Zeichen zu setzen das die Völkergemeinschaft (nicht die UN) ein solches Verhalten nicht mehr toleriert.

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08. Mai 2008 16:32

Militärjunta  

Herbert Rohrer (100WorteReporter)

Es ist unglaublich was sich die "Machthaber" in diesem Land erlauben können. Wenn sie auf Öl sitzen würden, würde Bush das sicher so nicht dulden! :-)

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08. Mai 2008 11:05

„Sie haben die Erlaubnis gegeben,  

Markus Teuber (arathorn)

dass eine Maschine vom Typ C-130 nach Rangun einfliegt“. Wozu braucht es eigentlich eine Erlaubnis,daß betroffenen Menschen geholfen werden darf. Egal ob in Darfur,im Iran (das Erdbeben) oder in welchem von Schurken regierten Staat auch immer - überall muß nach alter Gutsherrenart erst um Erlaubnis gefragt werden,bis man man zur (Hilfs)Tat schreiten darf. Hier wäre eine dringliche (!) Aufgabe der UNO ,endlich verbindlich und notfalls auch durch eine per se-Androhung von Sanktionen (gegen entprechende Regierungen,nicht gegen die Völker -wohlgemerkt) sicherzustellen,daß generell Katastrophenhilfe umgehend anlaufen kann und man nicht erst auf das "majestetische Kopfnicken" der jeweiligen Machthaber warten muß ! Aber die UNO verhandelt ja nur die Beziehungen zwischen den Völkern,aber nicht die Beziehung zwischen einer Regierung (oder Machthabern) und dem jeweiligen Volk.Und genau deswegen ist die UNO eigentlich nur ein Plauderstübchen,nichts weiter!

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08. Mai 2008 09:13

Das Mass ist voll  

Ralf Schneider (ralf61)

Diese perfide Junta sollte angesichts ihrer Unfähigkeit und Brutalität nun tatsächlich zur Aufgabe gezwungen werden. Dazu ist allerdings die tatkräftige Mithilfe der friedliebenden Regierung aus China notwendig. So gemein das ist, noch ist nicht Qlympia, noch besteht die Chance der UNO und der welt entsprechenden Druck aufzubauen. So wichtig die Hilfe der armen Bevölkerung auch ist, bleibt die Junta im Amt, ist die nächste humanitäre Katastrophe bereits vorprogrammiert.

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