Burma

Hunderttausende warten noch immer auf Hilfe

Mehr als zwei Wochen nach der Wirbelsturmkatastrophe hat erst ein Drittel der betroffenen Burmesen Nahrungsmittel und Medizin erhalten. Frankreichs Außenminister Kouchner bezeichnete das Verhalten der Junta als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Von Andreas Ross und Johannes Leithäuser

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Mai 2008 02:00

Militareinsatz gefordert

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, eines ist klar, wer so gegen die eigene Bevolkerung kampft, namlich sein Machterhalt mit Hilfe von dem Naturdisaster erhalten mochte, der muss mit dem Einsatz von Gegengewalt rechnen und Frankreich hat vollig Recht, wenn es sagt, das hier Burma 100.000de Menschen umbringen lassen will und das Frankreich mit einem Kriegsschiff Druck ausubt. Burma darf sich bei der UNO ruhig beschweren und denn auch die UNO beschwert sich uber das unmenschliche Verhalten. Die fuhrenden Militarstaaten hatten schon langst mit Gewalt Hilfpakete uber Burma abwerfen sollen. Ich verstehe die Zuruckhaltungen der sogenannten Wertegemeinschft nicht, die sich hier der burmanesischen Bevolkerung mehr oder weniger verweigert. Haben die USA denn nicht weit entfernt von Burma Kriegsschiffe und Flugzeugtrager? Sie hatten mit dieser Art von militarischem Eingriff Boden gut gemacht und ein bischen an Glaubwurdigkeit gewonnen, auch im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Bis jetzt reagierte nur Frankreich und Grossbritannien schein nachziehen zuwollen.

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