Burma

Ein Fall für den Sicherheitsrat

Die Katastrophe in Burma geht alle an - nicht nur das herrschende Regime. Gerade wer die Charta der Vereinten Nationen und den Schutz der grundlegenden Menschenrechte ernst nimmt, kann deren massenhafter Verletzung nicht tatenlos zusehen. Von Reinhard Müller

Lesermeinungen zum Beitrag

13. Mai 2008 07:47

katastrophe

Benedikt Gresser (Benediktus)

Das Leiden der Menschen und das widerliche Verhalten einer bewaffneten Machtclique lassen kein Zögern zu, wenn die Vereinten Nationen nicht ihr Gesicht verlieren wollen. Was muss noch passieren, bis die "Herren" dieser Welt merken, wer auf "unserem" Globus das Hausrecht hat?

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09. Mai 2008 10:01

Ist das wirklich so?

carsten jung (cjung)

Die grundlegende Frage lautet in diesem Falle, ob der Souveränitätsbegriff tatsächlich überholt ist, den man hier zugrunde legt. Es scheint zumindest Staaten zu geben, die sich dem momentanen westlichen Staatsvorstellung nicht unterwerfen wollen. Woher sonst kommt die Frage danach, ob man Burma überhaupt vor den Vereinten Nationen zur Verantwortung ziehen kann, wenn bspw. China seine starke Gegenposition dazu ausspielt. Es gehört eben zur immerbleibenden Utopie der Verineten Nationen, hier weltweite Gleichheit herzustellen.

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