
Bekommt die Faz eigentlich einen ganzen Laster iphones umsonst demnaechst? Oder wie ist diese seitenlange kostenlose Produktwerbung sonst zu erklaeren? Ich bin wirklich entsetzt ueber eine so unkritische Berichterstattung: Selbst Negativ PR waere kostenlose PR. Dieser Artikel aber muesste wirklich unter Werbung laufen.
Wie kann das einer so serioesen Zeitung nur passieren? Wird darueber nicht diskutiert in den Redaktionen?

"Liebe iPhone-Hasser, ihr könnt ja meinetwegen bis in alle Ewigkeit auf euren Nokia-Tastaturen herumklitschen oder die Tiefen der Samsung-Menüs ergründen, aber bitte lasst uns doch unseren Spaß. Dann lassen wir euch auch weiter mit Windows - eh - "arbeiten"..."
Danke, das trifft's exakt.
Wer für Apples bzw. Steve Jobs' Genialität und Stil keinen Sinn hat: OK, soll ja keiner zu irgendeinem Glück gezwungen werden.
Aber dieses fanatisierte nicht-gut-finden-wollen, worauf man vielleicht ganz heimlich doch irgendwie neidisch ist, das muss doch nicht...
Es gibt ja auch Leute, die sich ein koreanisches Auto kaufen und sich einreden, dass ein BMW sowieso gar nicht so doll ist - aber bitte, unter uns...
Vielleicht passt hier auch, was ich mal auf einem Aushang las, mit dem zum Mitmachen in einer weiblichen Singgruppe eingeladen wurde. Da stand drauf: "Keine muss vorsingen." In diesem Sinne.
Danke, Leser Schermer; Danke FAZ.

Auch der Spiegel online schreibt gleich mehrere fette Artikel zu diesem Gerätchen.
Aber wie ist denn die Lage in Deutschland: Sucht man ein Multifunktionales Handy/MPlayer/Kalender/Internet, das intuitiv über Touchscreen bedient werden kann, ist die Auswahl trotz vieler Modelle im Prinzip arg begrenzt: Da gibt es nur Geräte mit dem Microsoft-OS. Und das hat noch so einige Kinderkrankheiten und läuft auf den gängigen Geräten viel zu langsam! Inzwischen hätte ich von der Funktionalität her viel lieber wieder die Vorgängerversion.
Jetzt kommt also - endlich! - eine Alternative, die hoffentlich in der Lage ist, mit diesem Einheitsbrei aufzuräumen. Ich arbeite mit und suche seit etwa einem Jahr brauchbare Geräte, mit sehr mäßigem Erfolg. Kalender und Handy müssen schnell, intuitiv und fehlerlos zu bedienen sein. Wenn ich heute jemandem was empfehlen soll, kann ich nur sagen: "Dieses Gerät x taugt einigemaßen, ist leider aber nicht perfekt". Mal schauen ob der iPod aus der Misere hilft! Entscheidend wird sein, wie fehlerfrei das Ding arbeitet, wie es auf dicke Finger reagiert, wie es reagiert wenns klingelt und man es blind aus der Tasche grabscht (Seitentaste gedrückt, Kamera springt an, Gerät 10 Sek blockiert), usw. usw.

Werde noch etwas abwarten, bis die nächste Generation auf dem Markt ist. Die neue Technik 'produziert' dann einen virtuellen 'holographischen Bildschirm' - frei regelbar - und gedanklich gesteuert.
Schade, daß ich noch warten muß!

revolutionär im Sinne der Bedienfreundlichkeit und der Ästhetik ist das iPhone gewiss. Aber wäre es auch kunden- und nicht primär netzanbieterfreundlich, dann könnte man es gleich mit mehreren Simm-Karten füttern und wäre wie zu Hause auch am handy unter verschiedenen Nummer erreichbar. Doch das würde den Netzbetreibern gar nicht gefallen.
Revolutioniert es also nicht wirklich die Strukturen des handy-Marktes (auch wenn zum ersten Mal ein Hersteller sich die Netzbetreiber aussucht, während bisher diese die Handyhersteller knechteten), so ist es in Funktion und Design sicher revolutionär. Wie hässlich und lächerlich mit den zig Tasten und Tästchen alle anderen Handys und Smartphones sind, macht es schlagartig deutlich.
Für Journalisten wäre nur noch schön, wenn man eine externe Tastatur anschließen könnte wie an den Palm. Dann könnte man den notorisch abstürzenden Palm endlich auch zum Alteisen werfen.

revolutionär im Sinne der Bedienfreundlichkeit und der Ästhetik ist das iPhone gewiss. Aber wäre es auch kunden- und nicht primär netzanbieterfreundlich, dann könnte man es gleich mit mehreren Simm-Karten füttern und wäre wie zu Hause auch am handy unter verschiedenen Nummer erreichbar. Doch das würde den Netzbetreibern gar nicht gefallen.
Revolutioniert es also nicht wirklich die Strukturen des handy-Marktes (auch wenn zum ersten Mal ein Hersteller sich die Netzbetreiber aussucht, während bisher diese die Handyhersteller knechteten), so ist es in Funktion und Design sicher revolutionär. Wie hässlich und lächerlich mit den zig Tasten und Tästchen alle anderen Handys und Smartphones sind, macht es schlagartig deutlich.
Für Journalisten wäre nur noch schön, wenn man eine externe Tastatur anschließen könnte wie an den Palm. Dann könnte man den notorisch abstürzenden Palm endlich auch zum Alteisen werfen.

Man kann natürlich auch dieses Forum mit der üblichen Allerweltsdiskussion »Apple ist belanglos« oder »Apple ist genial« füllen. In Deutschland hat man sich über Jahrzehnte so daran gewöhnt, Apple generell und bei neuen Produkten auch gerne im Vorhinein niederzumachen, daß es in der Tat auffällt, wenn ein- oder (oh Gott oh Gott) mehrmals etwas Positives verlautet. Das scheint im Land der Anbetung des beigen Plastikgehäuses aus dem Ich-bin-doch-(nicht?)-blöd-Markt eine Majestätsbeleidigung zu sein, ist aber eigentlich nur normal.
Natürlich ist auch der iPod nicht in allen Punkten einem höherklassigen MP3-Handy überlegen, und auch das iPhone hat in einzelnen Bereichen Konkurrenten. Darum geht es aber nur am Rande.
Wie im vorigen i-Phone-Artikel schon gesagt wurde: die Gesamtintegration, vom Hardwaredesign bis zur Softwarefunktionalität, ist oft aus einem Guß. Und seit 2 Jahrzehnten ist alles von Apple intuitiver zu bedienen al alles, was die ja auch nicht schlafende, dumme oder finanzlose Konkurrenz versucht hat. Man könnte sich eher fragen, woran das denn vielleicht liegt.

FAZ, Technik, Mann ...
soweit alles nichts Neues.
Jetzt kommen auch mal Gefühle - das Nicht-Rationale - mit ins Spiel. Ist es erst der Mann, der hinter dem Kind steht, ist es dann das Kind, dass vor dem iPhone steht.
Es ist uns, die wir im iPhone-Nirgendwo leben, wenigstens möglich, mitzureden, so zu tun, als wüßten wir, wovon wir reden, wenn wir mitreden.
Wir wissen nicht nur, wie das Ding funktioniert, das steht schließlich auf irgendeiner Seite im wäwäwä, wir wissen, wie es sich anfühlt, nicht nur das iPhone itself, sondern auch, wenn man es anfasst.
Wozu soll das Geruchsfernsehen noch gut sein, wenn die FAZ so gefühlvoll sein kann. Aber schließlich heißt es ja auch DIE FAZ, und nicht DER ...

... seit geschnitten Brot
- wäre eine genauso unqualifizierte Bemerkung wie "mittelmäßiges und belangloses Handy "
Ich nehme an, dass sie genausoviel Erfahrung mit dem Teil haben wie ich, nämlich Null.
Tatsächlich, wenn man die Liste der Merkmale abhakt, stellt man fest, dass es andere guenstigere Geräte gibt, die das gleiche können, bzw einige, die z.T. deutlich mehr können ohne wesentlich mehr zu kosten. (OMFG, das iPhone kann keine MMS!)
Den ersten Anwenderberichten aus den USA zu Folge scheint dieses Gerät aber wesentlich mehr zu sein, als die Summe seiner Teile (Merkmale).
Lassen Sie uns mal ein paar Jahre abwarten, wie das iPhone dann gesehen wird. Meine Vermutung: Es wird als Startpunkt des Zeitalters "Internet-Everywhere" gelten. Sicherlich gab es auch schon andere Geräte, die das früher konnten, aber diese haben sich nicht ansatzweise so gut verkauft, einfach weil Sie nicht so einfach funktionierten.
In vielerlei Hinsicht sehe ich Parallelen zu den Macintosh- Rechnern: Mac OS X ist auch nur ein Betriebssystem. Bemerkenswert dabei ist, dass sich nur sehr wenige Menschen bewusst gegen Mac OS X entscheiden. - Die allermeisten derer, die jemals am Mac saßen, wollen nicht wieder zurück.

Sorry, aber wenn man betrachtet, wie und in welchem Umfang über ein so mittelmäßiges und belangloses Handy wie das iphone in faz.net berichtet wird, lässt das keinen anderen Schluss zu.