„Und das lässt dann zum Beispiel den Schluss zu,dass die Elektronen eines Körpers nach dessen Auflösung wieder zusammenfinden könnten durch irgendein Signal vielleicht…“Und:„Im Menschenhirn sind viele Areale ungenutzt,was darauf deutet,dass unserer Evolution ein langfristiger Plan zugrunde liegt,dessen Erfüllung zur längsten Frist noch vor uns liegt.“Schön zu lesen,aber reinste Metaphysik!Mag sein,dass sich Elektronen „erinnern“,aber das wäre nicht mehr ein Erinnern an eine womöglich „organische Vergangenheit“.Ein Wahnwitz anzunehmen,dass die Elektronen es sein sollen,die unsere „Transzendenz“ ermöglichen.Reinster Pantheismus, so nebenbei!Und dass es einen Plan für des Menschen Hirn gäbe,ist ebensolche Metaphysik und zeigt,wie weit eingedrungen der „Kreationismus“ schon ist,in des Literaten wie des Wissenschaftlers Hirn.Die Evolution hat keinen „Plan“,ein Gedächtnis vielleicht, aber man muss dabei streng unterscheiden,zwischen einem organischen und einem anorganischen Zustand der Materie,sonst wird der von C.F.v. Weizsäcker geforderte Holismus zum Hokuspokus esoterisch überhitzter Gemüter. Der „Plan“ ist eines Menschen Werk,und er ist dessen Hoffnung auf Erkenntnis sowie der Einsicht auf Täuschung durch eben dieselbige geschuldet.
Dies ist ein Buchtitel von Else Byskov, der einen Überblick über das 60 jährige Schaffen des unbekannten dänischen Autors Martinus (1890-1981), gibt.
Auch Walter Russell (1871-1963, USA), hatte interessante Einblicke "aus erster Hand", sprich unabhängig von religiösen Dogmen, aus eigenem Wissen, über tiefere Zusammenhänge.