Handball
HSV Hamburg scheidet aus
Bertrand Gille am Boden: Der HSV Hamburg hat das Finale in der Handball-Champions-League verpasst. Wie im Vorjahr scheiterten die Hanseaten im Halbfinale der europäischen "Königsklasse" an Titelverteidiger BM Ciudad Real. Mit 31:33 (15:15) unterlag der Bundesligaklub am Samstagabend im Rückspiel beim spanischen Meister, nachdem er das Hinspiel eine Woche zuvor mit 29:30 verloren hatte. BM Ciudad Real trifft in den Endspielen am 24. und 31. Mai in einer Neuauflage des Vorjahres-Finales auf den deutschen Meister THW Kiel. Vor 5.300 Zuschauern in der Quijote-Arena hatte der HSV wie im Hinspiel den besseren Start. Mehrfach lag das Team von Trainer Martin Schwalb, dass einige Male mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg kam, mit zwei Toren vorn. Die Spanier, die die Champions League bereits 2006 und 2008 gewonnen hatten, ließen die Gäste aber nicht davonziehen und schafften zur Halbzeit den Ausgleich zum 15:15. In der zweiten Halbzeit zog der als reichster Handball-Verein der Welt geltende spanische Meister das Tempo an und lag zwischenzeitlich mit drei Toren vorn. Die Hamburger kämpften sich aber wieder heran und konnten zweimal in Führung gehen (26:25/49. und 28:27/53.), leisteten sich aber in der Abwehr einige Schwächen. Der Bundesliga-Dritte hat am kommenden Wochenende beim Endrunden-Turnier um den DHB- Pokal die letzte Chance auf eine Trophäe in dieser Saison.