Es ist die Chronik eines absehbaren Scheiterns. Der Wettbewerb für die Überbauung des Archäologischen Gartens in Frankfurt hat keinen einzigen brauchbaren Entwurf hervorgebracht. Von Matthias Alexander
Wir bauen! Der Rat der Europäischen Zentralbank verkündete eine schlichte Nachricht, deren Tragweite für die Entwicklung Frankfurts gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Von Rainer Schulze
Oberbürgermeisterin Petra Roth nickte eher höflich als zustimmend, als der Politikwissenschaftler Jürgen Falter der Partei riet, vor der Kommunalwahl 2011 den Kandidaten für ihre Nachfolge zu nominieren. Von Matthias Alexander
Wie kaum noch anders zu erwarten war, hat die Landesregierung sich entschlossen, gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, Kapitel Nachtflüge, Revision einzulegen. Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) gehen mit der Revision ein hohes Risiko ein. Von Helmut Schwan
Die Stadt Eschborn hatte es im Frühjahr 2008 gewagt, die Deutsche Börse abzuwerben. Wesentliches Argument für den Umzug der Börsianer war der halb so hohe Hebesatz in Eschborn. So schlimm der Fall für Frankfurt war: Eine Studie hat ergeben, dass auch im Streit um Steuerzahler ein regionaler Wettbewerb keineswegs schadet. Im Gegenteil. Von Tobias Rösmann
Das Wort der Stunde ist nicht schön, aber es trifft den Kern: Anschlussfähig“ müsse die Frankfurter CDU bleiben, hat der Vorsitzende Boris Rhein gefordert. Dass der Parteichef jetzt gegensteuert und eine Profildebatte führen will, ist wichtig. Von Tobias Rösmann
Die üblichen Verdächtigen schon wieder, wird nun mancher Architektenkollege sagen. Christoph Mäckler und Jürgen Engel haben den Wettbewerb für die beiden wichtigsten Gebäude gewonnen, die auf dem Degussa-Areal entstehen sollen. Von Matthias Alexander
Noch im vergangenen Jahr standen der Stadt Frankfurt fast 650 Millionen Euro mehr zur Verfügung, als sie im nächsten Jahr haben wird. Ein Minus von zusammen 750 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren befürchtet Kämmerer Uwe Becker (CDU) im Doppelhaushalt 2010/2011. Von Tobias Rösmann
Was ist er denn nun, der Landeshaushalt 2010? Ein Etat der Scheinheiligkeit, wie der Linken-Linke Willi van Ooyen meint? Oder aber alternativlos und zukunftweisend, wie der CDU-Mann Gottfried Milde tremoliert? Von Peter Lückemeier
Ein neuer Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Frankfurter Flughafens hebe den alten auf. Das sei eindeutig, so der Verwaltungsgerichtshof. Menschen, die den Flughafen ohnehin als nimmersattes Raubtier empfinden, sträuben sich die Nackenhaare. Von Helmut Schwan
Man muss das Ergebnis der Studie, die nun von der Fachhochschule Frankfurt vorgelegt wurde, nicht mit der Feinwaage der Erkenntnisgewissheit auf die Probe stellen. Ob nun ein Fünftel der Frankfurter Bevölkerung in Armut lebt oder vielleicht ein Sechstel - es sind in jedem Fall zu viele. Von Peter Lückemeier
Maik Franz nach Spielen seiner Mannschaft auseinanderzunehmen ist wie der Protest gegen die Erderwärmung: Es gehört zum guten Ton. Der Eintracht-Profi gilt manchem als das Böse schlechthin im Fußball. Und doch ist es unprofessionell und naiv, sich an Franz abzuarbeiten. Von Uwe Marx
Das Jahr, das langsam dem Ende zugeht, war gewiss nicht einfach. Und doch ist der ermattete Eindruck, den die schwarz-grüne Koalition in Frankfurt macht, nur bedingt auf die Herausforderungen der Krise zurückzuführen. Die Ursachen liegen tiefer. Von Matthias Alexander
Das ist ein harter Brocken für die Landesregierung. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat auf 417 Seiten fein ziseliert begründet, warum er den Ausbau des Frankfurter Flughafens zum Wohle des Landes und seiner Bürger für rechtens erachtet, die erlaubten 17 Nachtflüge jedoch nicht. Von Helmut Schwan
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