Man mag es kaum glauben, dass Autofahrern auch mal ein Lob ausgesprochen wird. Aus Sicht der Polizei wächst die Disziplin im Frankfurter Straßenverkehr – zumindest auf den Autobahnen, wo die Unfallrate zum dritten Mal in Folge gesunken ist. Von Katharina Iskandar
Die im Ergebnis möglicherweise noch gelungene, aber vom Ablauf her verkorkste Besetzung der Präsidentenstelle bei der Bereitschaftspolizei bringt Volker Bouffier (CDU) zunehmend in die Bredouille. Von Ralf Euler
Endlich geht es in der Energiepolitik nicht mehr darum, wer die irrsinnigsten Vorschläge hat. Von Manfred Köhler
Das große Plakat Vier-Zimmer-Altbauwohnung zu vermieten“ hing lange an einem Gründerzeithaus am Anlagenring. Doch wer möchte schon an einer der meistbefahrenen Straßen der Stadt wohnen. Von Mechthild Harting
Dem langen und beschwerlichen Versuch, den Landeshaushalt zu konsolidieren, wird sich kein Ressort verweigern können. Auch die Justiz soll und muss in den nächsten Haushaltsjahren zweistellige Millionenbeträge einsparen. Von Helmut Schwan
Die Landesregierung will Energie sparen. Das ist schön. Aber man wird sehen, was daraus wird. Von Peter Lückemeier
Was die katholische Kirche derzeit üben muss, ist Krisen-PR. Gefragt sind Kirchenführer, die das Wort der Stunde kennen. Es heißt Vertrauen. Von Peter Lückemeier
Ausgerechnet Deutschland. Ist das Land, welches den millionenfachen Mord an Juden zu verantworten hat, das richtige Land für jüdische Einwanderer? So mögen Zionisten und die israelische Regierung fragen. Die Frankfurter Gemeinde ist dessen ungeachtet weit von ihrer Vorkriegsstärke entfernt. Von Hans Riebsamen
Und Geld gibt es auch nicht. Die nun veröffentlichte Begründung des Bundesfinanzhofs, warum die Nachbarn des Flughafens nicht an der Gewerbesteuer beteiligt werden (und damit der große Gewinner wieder Frankfurt heißt), gießt Öl ins Feuer. Von Helmut Schwan
Die Koalition von CDU und Grünen in Frankfurt ist in Seenot geraten. Trotzdem wird die erste schwarz-grüne Koalition in einer Großstadt vorläufig nicht Schiffbruch erleiden. Auch dank des Hilfsmatrosen FDP. Von Hans Riebsamen
Noch lässt sich nicht absehen, wie hoch die Zahl der Misshandelten sein wird, denen man sagen muss, die Taten seien verjährt. Dabei ist die Konfrontation mit der Vergangenheit vor einem Gericht besonders wichtig für viele Opfer. Von Helmut Schwan
Wer zynisch ist, könnte nun sagen: Die katholische Kirche darf sich über den entlastenden Effekt freuen. Nicht nur in Internatsschulen kam es zu Missbrauchsfällen, auch an reformpädagogischen Lehranstalten wie der namhaften Odenwaldschule. Von Peter Lückemeier
Der Vertrauensverlust der Kirche ist groß. Sie muss Missbrauch so glaubhaft wie möglich bekämpfen. Von Stefan Toepfer
Karin Wolski hat recht. Es gibt keinen juristischen Grund, ihr Amt als Richterin am Staatsgerichtshof aufzugeben. Wolski irrt, wenn sie meint, sie verteidige die Verfassung, indem sie sich Rücktrittsforderungen widersetze. Sie muss sich im Zweifel für das Ansehen des Staatsgerichtshofs entscheiden. Von Helmut Schwan
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