Kommentar

Wen wir nicht zu Gast haben möchten

Die Linkspartei in Hessen erwartet, „dass alle im Hessischen Landtag vertretenen Parteien dem Versuch der F.A.Z., den Wahlausgang durch Ausgrenzung einer demokratischen Partei zu beeinflussen, entschieden entgegentreten werden“. Ausgrenzung? Einer demokratischen Partei? Oha! Von Werner D’Inka

Lesermeinungen zum Beitrag

27. November 2008 21:12

sehr gut

Margrit Steer (Margrit-Steer)

sehr guter Artikel. Das ist mal wieder guter Journalismus, der leider in unsrem Lande viel zu selten geworden ist. Ein Teil der Linken-West stammen sogar aus der DKP. Und diese Dinge müssen benannt werden, da hat die FAZ recht.

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27. November 2008 13:53

Ausladen der Linken

Wolfgang Linnenberger (swfreund)

WOW Dieser Kommentar ist mutig.Ich stimme Ihnen zu, bin aber trotzdem der Meinung daß man diese Parteien einläd und dann mittels eines mutigenen Moderators mit Tatsachen bloßstellt. Genauso falsch finde ich es die extreme Rechte einfach totzuschweigen.

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27. November 2008 11:42

Sehr guter Kommetar

Sascha Schulz (sculz13)

Solche klaren Prinzipien haben heutzutage leider nicht mehr sehr viele. Daher danke FAZ.

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27. November 2008 10:03

Man kann auch Charakter haben !

Norbert Müller (B417931)

Danke für die Entscheidung, wenn man bedenkt das Sie persönlich von diesen Leuten als reaktionär bezeichnet wurden dann lassen Sie sich nicht einwickeln. Die Helfershelfer um Despoten und Verbrecher gegen die Menschlichkeit aus dem Bereich des Journalismus sind ja sprichwörtlich überall sichtbar. Man darf nur daran erinnern, das dann später wenn diese zum Teufel gejagt worden sind niemand mehr zu seiner Verantwortung steht. Dafür gibt es ja für dieses Land zwei traurige Beispiele. Was mit unliebsamen Journalisten gemacht wird kann man ja sehen in den Ländern die diesen Herren und Damen entsprechen. Da gibt es das Land des Superdemokraten Putin zum Beispiel. Bleiben Sie standhaft und lassen Sie das den Hessischen Rundfunk machen die haben da gute Erfahrungen gemacht. Der Intendant des HR wird ja jetzt Nächte nicht schlafen können weil der den Werbespot der braunen bringen muss. Bei dem Werbespot der Kommunisten habe ich gehört würde er in die Internationale einstimmen. Bitte nicht wieder ein Plus für diesen Herren, er hat es wahrlich nicht verdient, siehe Berichterstattung der mit dem Gewissen in der Politik des HR.

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27. November 2008 09:14

"Mein" und "Dein"

Peter Schwaderer (Einbauschrank)

Mit "Mein" und "Dein" taten sich Linke schon immer schwer, deshalb ist es auch nur folgerichtig, wenn die Kollektivisten meinen, sie hätten Anspruch auf jede Privatveranstaltung eingeladen zu werden. Persönlich meine ich jedoch, daß keiner der ehemaligen 6 Abgeordneten der Linken in der Lage ist, vor einem gebildeten und kenntnisreichen Publikum eine gute Figur abzugeben. Aber man muß ja nur bei der eigenen Klientel punkten.

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27. November 2008 09:05

Danke

Bernd von Socha (gerndrin)

Danke, dass es noch Zeitungen gibt, die den Finger auf die Wunde legen. Sie sprechen mir aus der Seele, bis auf den Schlußsatz mit den Republikanern: "Das müsste gerade die Linke wissen, die am liebsten zu Mahnwachen aufriefe, wenn in eine Stadtverordnetenversammlung eine Handvoll wild gewordener Republikaner einzieht. Die laden wir übrigens auch nie ein. Man muss Rechts- und Linksaußen nicht gleichsetzen, aber vergleichen darf man sie schon." Denn so rechtsaußen sind die schon lange nicht mehr (natürlich nicht in den Augen der sogenannten Mitte Links-Parteien, zu denen sich mittlerweile fast jede Partei zählt, um nicht in den Geruch von "rechts" zu kommen) Hier sollten Sie besser in Zukunft NPD oder DVU einsetzen. DIE haben bei uns richtigerweise keinen Vergleich zu scheuen und - bei uns auch nichts verloren.

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26. November 2008 22:45

"Wild gewordene Republikaner"?

Martin Enzinger (FlorianGeyer)

Sind damit die einheimischen gemeint oder die Kriegstreiber auf der anderen Seite des Atlantiks?

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26. November 2008 21:18

Gratuliere zu "Wen wir nicht zu Gast haben möchten"

Renate Schellhaas (RenateChrista)

Ich gratuliere zu dem Kommentar! Er ist mir aus dem Herzen geschrieben! Renate Schellhaas

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26. November 2008 21:11

Respekt!

Norbert Knuthsen (calahan)

Daß die FAZ sich somit gegen den unsäglich linken Mainstream der bundesrepublikanischen Medienlandschaft stellt sollte - bei dem Selbstverständnis dieser Zeitung - eigentlich selbstverständlich und nicht der Rede wert sein! Daß es hier für wert erachtet wird diese Haltung besonders zu erwähnen ist ein weiterer Beleg dafür, wie traurig es ansonsten in diesen Landen um das Demokratieverständnis steht! Dieser Kommunistenklub mit seiner unsäglichen Vergangenheit und noch unsäglicheren aktuellen Repräsentanten - vom schlitzohrigen, prozeßhanseligen Gysi bis zur dummbratzigen Wagenknecht (die mit dem Hang zum großbürgerlichen Lebensstil) hat im Spektrum der demokratischen Parteien aber überhaupt nichts verloren! Bis man hier von einer vorzeigbaren Gruppierung reden kann muß eine Entfernung aller fragwürdigen Subjekte, einhergehend mit einem glaubwürdigen Bekenntnis zur Demokratie her! Ein erster Schritt auf diesem Wege wäre eine vollständige Herausgabe des zusammengeraubten SED-Vermögens!

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26. November 2008 20:45

Rückgrat!

Frank Hogendorf (hanlonsrazor)

Ausgrenzung? Kaum! Ich gratuliere der FAZ zu diesem Schritt! Die LINKE, also die "Partei" der Neider, Verweigerer, Versager, der Ewiggestrigen und Antidemokraten, Sammelbecken linker Chaoten und Antifa-Faschisten, Hort der Mauerschützen und Stasitäter, geistige Heimat ehemaliger SED-Vorderer und Brutstätte eines linken Antisemitismus ist unserem Staat ebenso "demokratisch" gesonnen, wie die NPD am anderen Ende des Spektrums. Mit Ihrer Entscheidung weisen Sie dieser "Partei" den Platz zu, den sie überall verdient hätte - im Abseits!

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26. November 2008 19:07

Großartig!

Jochen Woywadt (buebuebue)

Auf die FAZ ist halt Verlaß, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen!

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26. November 2008 14:43

Glückwunsch

Marco Pino (Neutrino)

Ich beglückwünsche diese Zeitung zu diesem genauso mutigen wie korrekten Schritt. Schade, dass andere Medienorgane nicht diesen Mut aufbringen, und der radikalen Linken immer und überall die Möglichkeit geben, Ihre falschen, verlogenenen und manchmal sogar verfassungsfeindlichen Parolen in die welt zu posaunen. Es mag an der Historie unseres Landes liegen, ist mir aber dennoch vollkommen unverständlich: während rechte Radikale - zum Glück - massiv ausgegrenzt werden, dürfen sich linke Radikale zunehmender gesellschaftlicher Duldung erfreuen. Dabei haben doch grade wir Deutschen in unserer Geschichte lernen müssen, dass es weiss Gott keinen Unterschied macht, ob linke oder rechte Gewaltherrschaft unsere Freitheit unterdrückt. Unterm Strich stand immer dieselbe Erkenntnis: erst wird einem das Blaue vom Himmel versprochen, "alles wird toll, alles wird besser", doch enden tut es in einer abartigen Katastrophe. Daher mein Glückwunsch. Die FAZ tut nicht mehr, aber ganz bestimmt auch nicht weniger, als die richtigen Schlüsse aus unserer Geschichte zu ziehen, indem sie jene ausgrenzt, die heutzuztage wieder die Tendenzen dieser fatalen Vorgehensweise zeigen. Das gilt für links, und für rechts. Und das ist auch gut so. Danke.

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25. November 2008 21:28

Gutsherren-Gehabe

Klaus Jeziorkowski (Jeziorkowski)

Der Erfolg der Linkspartei wrd nicht davon abhängen, ob sie von der F.A.Z. eingeladen wurde oder nicht. Das Backenaufblasen ist dieser Zeitung unwürdig.

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