Die Vier hätte er gerne als erste Ziffer beim Wahlergebnis, aber Umfragen besagen etwas anderes

Nach dem Rededuell Koch-Ypsilanti

Ungeliebte Favoritenrolle

Das Fernsehduell markiert die überfällige Wende im Wahlkampf Kochs. Nach der Konfrontationsphase hat nun die Sympathiephase begonnen. Es geht in den verbleibenden Tagen darum, die Erfolge der vergangenen fünf Jahre in den Vordergrund zu stellen. Von Matthias Alexander

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21. Januar 2008 08:43

Freiheit oder Sozialismus

joachim bovier (jbovier)

Die erstmals in Hessen vom HR gesendete Fernsehdebatte der Spitzenkandidaten von CDU und SPD für das Amt des Ministerpräsidenten litt unter den strikten Regeln, die eine wirkliche Diskussion zwischen Roland Koch und Andrea Ysilanti gar nicht erst aufkommen liessen. Ein Umstand, der Ysilanti bevorzugte, die sich mit dem Herunterspulen von Phrasen und Dauerlächeln über die Runden retten konnte. Die sachliche und rhetorische Überlegenheit Kochs konnte diese daher nur ansatzweise rüberbringen. Dennoch wurde klar, um was es in einer Woche geht: Freiheit oder Sozialismus. Die Hessen haben die Wahl zwischen einer Fortsetzung der bürgerlichen CDU-FDP Regierung unter Roland Koch oder einer Wiederauflage von Rot-Grün mit Unterstützung der Linken Altkommunisten. Das heißt: wirtschaftliche Prosperität oder wirtschaftlichen Abstieg ins Wolkenkuckucksheim der Volksfrontparteien. Mit Wolfgang Cllement kann man vor der Wahl der SPD in Hessen nur warnen.

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