Fraktale

Die Höhlen der Mathematik

Das Apfelmännchen will aus der bloßen Zweidimensionalität der Ebene ausbrechen: Daniel White hat ihm dazu verholfen und aus der Mandelbrotmenge ist so die Mandelknolle geworden. Von Heinrich Hemme

Winzige Türme, hundert Mal dünner als ein menschliches Haar, mit sehr speziellen Eigenschaften

Nanotechnik

Licht aus Quantenpunkten

Sie könnten sich als Photonenquellen in der Quantenkommunikation und der Quantenkryptographie nutzen lassen: Nanotürmchen aus Halbleiterschichten, die einzelne Photonen emittieren. Von Manfred Lindinger

Gerhard Gentzen in Prag, kurz vor seiner Verhaftung

Mathematik

Gentzens Sequenzen

Gerhard Gentzen gilt als größter Beweistheoretiker nach Kurt Gödel. Sein Leben vereint dramatisch die Widersprüche seiner Zeit. Am Dienstag wäre er 100 Jahre alt geworden. Von Marc Dressler

Gigantisch, dennoch gespickt mit Nanotechnik: Der CMS-Detektor am europäischen Forschungszentrum Cern soll das Higgs-Teilchen aufspüren

LHC

Erste Kollisionen in der Urknallmaschine

Drei Tage nach dem erfolgreichen Neustart des LHC in Genf sind am Montag erstmals zwei Protonenstrahlen miteinander zur Kollision gebracht worden. Von Manfred Lindinger

Urknall-Experiment

Cern: Es geht wieder rund

Das größte wissenschatliche Experiment läuft wieder. Nach der Panne vor vielen Monaten ist der Teilchenbeschleuniger LHC in Genf repariert und neu gestartet worden. Es herrscht Hochstimmung am Cern. Von Manfred Lindinger

Netz aus Tetraedern – in dieser Struktur bilden Dysprosium, Titan und Sauerstoff ein Spineis.

Magnetische Monopole

Die Polonaise der Spins

Bei isolierten Teilchen wird noch nach dem Phänomen von magnetischen Monopolen gesucht, das die Forscher in Kristallen schon beobachten können - unter recht exotischen Bedingungen. Von Rainer Scharf

Manfred von Ardenne auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1933, mit der von ihm verbesserten Braun'schen Röhre in Händen

Manfred von Ardenne

Der rote Baron

Er war ein Pionier der technischen Entwicklung des Fernsehens und der Elektronenmikroskopie, bastelte unter Hitler an der Isotopentrennung von Uran, und war als prominenter Erfinder, Unternehmer und Sozialist eine schillernde Figur der DDR: Die Karriere des Manfred von Ardenne Von Dieter Hoffmann

Die Kristallstruktur von kubischem Bornitrid

Materialforschung

Härter als Diamant

Bornitrid ersetzt schon seit einiger Zeit Diamanten auf dem Feld technischer Anwendungen. Und nach den Berechnungen der Forscher müssten bestimmte Borverbindungen sogar noch härter als Diamant sein. Von Uta Bilow

Die Quantentheorie konnte er nicht aushebeln, aber dass offenbar die Allgemeine Relativitätstheorie noch für Dimensionen unterhalb der Plancklänge ohne Quantenbeitrag zur Beschreibung ausreicht, darf man als postumen Erfolg verbuchen: Albert Einstein

Gravitationstheorie

Noch immer kein Schaum

Was sich unterhalb der sogenannten Plancklänge abspielt, müsste eine Quantengravitationstheorie beschreiben, die man nicht hat. Aber über einen indirekten Effekt konnte man nun zumindest zeigen, bis wohin allein die Relativitätstheorie reicht. Von Rainer Scharf

Diesen Mann werden sie vermutlich kennen. Vor hundert Jahren stand ihm der Starruhm freilich noch bevor

Zeitungsarchive

Alles ist relativ, selbst der Walzer

1919 begann Albert Einsteins Aufstieg zum internationalen Star - und ein Gegner der Relativitätstheorie begann damit, die Belege dieses Ruhms zu sammeln. Seine Sammlung von Zeitungsartikeln ist eine Fundgrube für die Wissenschaftsgeschichte. Von Milena Wazeck

Energie, geothermisch: Ein Geysir kurz vor dem Ausbruch

Energieforschung

Wege in eine sichere Energieversorgung

Sich verknappende Öl- und Gasvorkommen, ein wachsender Energiebedarf, globale Klimaveränderungen: die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung wird dringlicher. Deutsche Wissenschaftler haben nun alle Optionen für eine sichere Energiezukunft ausgelotet. Von Manfred Lindinger

Hans-Joachim Queisser, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart

CCD-Chip

Die Eimerkette

George Smith und Willard Boyle erhielten den diesjährigen Nobelpreis für Physik für ihre Beiträge zur Entwicklung des Halbleiter-Chips. Hans-Joachim Queisser, ehemaliger Direktor des Max-Planck-Institutes für Festkörperforschung, blickt zurück auf auf die Geschichte dieser Innovation. Von Hans-Joachim Queisser

Die Chemikerin und Biochemikerin Ada Yonath, Nobelpreisträgerin für Chemie 2009 (hier auf einem Foto von 2007)

Nobelpreis Chemie

Schnappschüsse aus der Zelle

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an Venkatraman Ramakrishnan, Thomas Steitz und Ada Yonath für ihre Durchbrüche bei der Erforschung von Aufbau und Funktion der Ribosomen. Von Reinhard Wandtner

Bereits 1974 arbeiteten die beiden Forscher Willard Boyle und George Smith (r.) an CCD-Sensoren

Nobelpreis für Physik

Die drei Lichtzauberer

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr zur Hälfte an Charles Kao für Entwicklung von Glasfasern zur Datenübertragung, während sich die andere Hälfte des Preisgelds Willard Boyle und George Smith für die Entwicklung lichtempfindlicher Halbleiter-Chips teilen. Von Manfred Lindinger

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23.12.2009 | 17:45
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