Trotz der Unsicherheiten durch Wirtschaftskrise oder Schweinegrippe nutzen Europas Fluglinien die Gunst der Stunde: Sie gehen auf Einkaufstour, um sich für Wachstumsphasen zu rüsten. Von Ulrich Friese
In den Werkshallen bislang kaum sichtbar, doch der Maschinenbau wird die Folgen der Krise erst noch richtig zu spüren bekommen. Die Branche fühlt sich aber stark genug, die anstehenden Monate zu meistern - wenn die Banken mitspielen. Von Holger Paul
Die Technik hat das Geschäft mit der Musik von Grund auf verändert und auch im 21. Jahrhundert kann man noch viel Geld verdienen. Die Schallplatte wird durch Heimcomputer ersetzt, die Plattenläden durch Internetplattformen - letztere boomen unaufhaltsam. Von Marcus Theurer
Ein paar Konstanten bleiben: Menschen werden krank. Auch wenn viele Krankenhäuser und Arztpraxen derzeit die Anschaffung neuer teurer Geräte verschieben, ist den Medizintechnikern nicht bange. Sie erwarten ein leichtes Wachstum. Von Holger Paul
Die deutsche Bahnindustrie feiert sich als weitgehend krisenfest - vor allem gegenüber anderen Fahrzeugherstellern. Dabei profitiert sie von alten Aufträgen und dem Konjunkturpaket der Bundesregierung. Der Güterverkehr schwächelt schon. Von Christian Geinitz
Für die deutschen Stromversorger war der Blick nach vorn noch nie so trüb und undurchsichtig wie in diesen Monaten. Dabei ist die allgemeine Wirtschaftsschwäche das kleinere Übel: Immer noch mangelt es an einem energiepoltischen Konzept für die Zukunft. Von Werner Sturbeck
Die Branche bekommt den Abschwung am Arbeitsmarkt als erste zu spüren. Für Tausende von Mitarbeitern, die im Maschinenbau, der Automobil- und der chemischen Industrie nicht mehr benötigt werden, fehlen alternative Einsatzmöglichkeiten Von Sven Astheimer
Die Wirtschaftskrise ist im Hotelgeschäft spürbar. Knappe Reisebudgets in Unternehmen und sparwillige Touristen verschärfen die Auslese. Im Trend liegen die Markenartikler der Billigherbergen. Ein harter Kampf wirbelt die Branche kräftig durcheinander. Von Ulrich Friese, Frankfurt
Manche sagen den Steuerberatern einen stetigen Konzentrationsprozess voraus. Doch noch lange wird die Branche vom Einzelkämpfer in der eigenen kleinen Kanzlei geprägt sein. Der Trend heißt Spezialisierung. Von Joachim Jahn
Wer bisher dachte, der klassische Telefonanschluss hätte ausgedient, hat sich offenbar geirrt: Im Festnetz ist der Teufel los. Die Betreiber von Kabelnetzen machen Druck. Die Telekom sucht Partner, und die Bundesregierung will DSL für alle. Von Johannes Winkelhage
Der Geldrausch ist vorbei, die Krise da. Doch die Branche blickt mit ihrem typischen Optimismus nach vorn. Allein der Druck ist überall spürbar, nicht nur unter den Entwicklern neuer Projekte. Denn jetzt wird jedes Objekt genau unter die Lupe genommen. Von Birgitt Ochs
Die Wirtschaftskrise lässt alle bisherigen Wachstumsprognosen der Branche als Makulatur erscheinen: Der Welthandel stockt, die Container-Flotten liegen vor Anker. Mancher Reeder wird das nicht überstehen. Von Hendrik Ankenbrand
Immer mehr Staaten verbannen die Glühbirne und setzen auf Energiesparleuchten. Das verspricht Geschäft für die Hersteller. Die arbeiten aber schon an der nächsten Lichtgeneration und fokussieren sich auf den breiten Einsatz der LED. Von Rüdiger Köhn
Angesichts der Wirtschaftskrise hofft die Luftfahrtbranche auf das Beste und rechnet mit dem Schlimmsten. Derzeit hat sie noch immer dicke Auftragspolster. Sie muss sich aber über die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden Sorgen machen. Von Christian Schubert, Paris