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Erdbeben in Sichuan

Weitere Überlebende gerettet

Zwanzig Tage nach dem verheerenden Erdbeben konnten zwei Minenarbeiter in den Bergen von Qingping gerettet werden. In dem Bebengebiet warten Millionen Obdachlose auf Unterkünfte. Einen Ausbruch von Seuchen schließt die Regierung nun allerdings aus.

Der Tangjiashan-See bedroht Hunderttausende Menschen

Überflutungsgefahr in China

Hunderttausende Menschen müssen weichen

Aus Angst vor Überflutungen werden im chinesischen Erdbebengebiet weitere Menschen in Sicherheit gebracht, bis zu 1,3 Millionen Chinesen könnten betroffen sein. Soldaten bemühen sich fieberhaft darum, die Dämme des Tangjiashan-Sees abzusichern.

Sharon Stone

Sharon Stone verärgert China

Ein Streit mit Dior

„Ist das Karma?“ hat sich die amerikanische Schauspielerin Sharon Stone laut gefragt. Könnten die Chinesen selbst Schuld sein am Erdbeben - wegen ihrer Tibet-Politik? Dior distanziert sich von seiner Werbeträgerin. Und die entschuldigt sich. Von Roland Lindner

Chinesisches Erdbebengebiet

Der See über Beichuan wird immer größer

Das obere Bild wurde kurz nach dem Beben aufgenommen, das untere zehn Tage nach der KatastropheVoller Einsatz: Chinas Armee muss die Überflutung von Beichuan verhindernProdukt des Erdbebens: Aufgestauter See oberhalb Beichuans. Pegel steigend.Vor der möglichen Flut sind Tausende in höhere Gefilde geflohen

Bildergalerie Die Zeit drängt. Fieberhaft versuchen Soldaten, einen riesigen Stausee abzuleiten, der sich oberhalb der vom Erdbeben zerstörten Stadt Sichuan gebildet hat. Doch anhaltender Regen stoppt immer wieder die Arbeiten. Der Pegel steigt.

Arbeiter retten den Pandabären Xi Xi aus der Erdbebenregion

Artenschutz

Pandabären steigen immer höher

In der Erdbebenprovinz Sichuan will China Pandabären retten. Deren Zahl hat zwar wieder zugenommen. Dennoch bleibt der Fortbestand der Art gefährdet, zumal ungewiss ist, ob sie auch in der freien Wildbahn überleben könnte. Petra Kolonko besuchte das Reservat von Wanglang.

Die Spendenbereitschaft der Chinesen ist groß wie nie zuvor

Hilfe für China

Wo bleiben die Spendengelder?

Mehr Chinesen als je zuvor spenden für die Opfer des Erdbebens. Aus leidvoller Erfahrung mit ihren Regierenden fragen jetzt aber immer mehr Bürger, ob das gespendete Geld wirklich den Bedürftigen zugutekommt - und fordern mehr Transparenz. Von Petra Kolonko, Peking

Eine Mutter in Wufu trauert um ihr totes Kind

Nach dem Erdbeben in Sichuan

China lockert Ein-Kind-Politik

Unter den Erdbebenopfern in China sind zahlreiche Kinder. Ihr Verlust ist für die Eltern besonders schmerzlich, weil sie oftmals nur ein Kind haben. So schreibt es die sogenannte Ein-Kind-Politik der chinesischen Regierung für Stadtbewohner vor. Nun soll es für Eltern, die ein Kind verloren haben, erstmals Ausnahmen geben.

Der Kuzhu-Damm in der Provinz Sichuan

China nach dem Erdbeben

Wie lange halten die Dämme?

Erst das Beben, jetzt die Flut: Im chinesischen Erdbebengebiet wächst die Gefahr von Überschwemmungen. Die Dämme von 35 nach dem Erdbeben entstandenen Stauseen können die Wassermassen kaum noch halten. Andauernde Regenfälle machen auch anderen Staudämmen zu schaffen.

China

Mehr als 80.000 Tote nach Erdbeben befürchtet

Wie Kartenhäuser zusammengefallenSeltener öffentlicher Protest: Verzweifelte Eltern, deren Kinder in einer eingestürzten Schule in Mianzhu ums Leben kamen, beklagen Pfusch am BauDie Suche nach Opfern wird noch lange andauernAuf den ersten Blick scheint dies kein sicherer Ort für eine Ruhepause für die Helfer zu sein

Bildergalerie Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Chinas Provinz Sichuan hat die Regierung schon 62.664 Tote gezählt. Für mehr als 24.000 Vermisste besteht kaum noch Hoffnung. Im Katastrophengebiet werden heftige Regenfälle erwartet, dutzende Dämme drohen zu brechen.

Die gesellschaftlichen Folgen des Bebens sind noch nicht abzusehen

China nach dem Beben

Bürgergesellschaft der Helfenden

Die Art und Weise, wie China mit dem verheerenden Erdbeben in Sichuan umgegangen ist, hat die Welt überrascht - und ein wenig sogar China selbst. Es wird sich zeigen, ob die da aufbrechende Energie in die Entstehung einer Zivilgesellschaft mündet. Von Mark Siemons

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China

Radioaktive Strahlung im Bebengebiet

China hat nach dem schweren Erdbeben 50 gefährliche Quellen mit radioaktiver Strahlung gefunden. Die Lage sei aber unter Kontrolle, versicherte die Regierung.

Eine Mutter in Wufu trauert um ihre tote Tochter

China

Drei Jahre für Wiederaufbau nach Erdbeben

Chinesische Behörden rechnen damit, dass der Wiederaufbau der zerstörten Städte und Dörfer im Erdbebengebiet drei Jahre dauern wird. 5,46 Millionen Häuser waren zerstört worden. Unterdessen wurde bekannt, dass auch 50 radioaktive Quellen von dem Erdbeben verschüttet wurden.

Chinesische Soldaten errichten eine Notunterkunft

Erdbebenopfer in China

Mehr als 50.000 Tote

Die Zahl der Toten hat sich auch zehn Tage nach der Erdbebenkatastrophe in Südwestchina weiter erhöht: Nun ist offiziell von 51.151 Toten die Rede. Die Zahl der Verletzten wird auf 288.000 Menschen beziffert. Etwa 30.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Der olympische Fackellauf durch Sichuan wurde unterdessen verschoben.

Ein chinesischer Soldat desinfiziert eine Schule

Chinesisches Erdbebengebiet

Gasbrand-Epidemie befürchtet

Im chinesischen Erdbebengebiet sind schon 58 Fälle der lebensgefährlichen Gasbrand-Epidemie bekannt geworden. Auch vor Cholera, Ruhr und Hepatitis A warnt das chinesische Gesundheitsministerium. Es kündigte die Entsendung von 3500 Fachleuten zur Seuchenprävention an.

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