Der Kuzhu-Damm in der Provinz Sichuan

Erst das Beben, jetzt die Flut: Im chinesischen Erdbebengebiet wächst die Gefahr von Überschwemmungen. Die Dämme von 35 nach dem Erdbeben entstandenen Stauseen können die Wassermassen kaum noch halten. Andauernde Regenfälle machen auch anderen Staudämmen zu schaffen.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Mai 2008 16:31
Hr. Leibold hat doch Recht:  
Gabor von Zoltan (Putinras)

Überraschend finde ich allerdings, auf welches Echo sein Einwand stösst. Was für Leser mögen das nur sein, welche es offenbar nicht schicklich finden auch nur darauf hinzuweisen, dass ein Land, welches über 1000 Milliarden Dollarreserven verfügt, deutlich weniger Geld für seine geschädigten Bürger aufwendet als Geberländer aus dem Westen, die von solchen Überschüssen nur träumen können? Ist das denn etwa nicht absurd? - Wohlverstanden: Ich bin absolut dafür, dass der Westen mithilft die Folgen der Katastrophe zu lindern. Es sollen durchaus Sachlieferungen und Hilfsdienste für die Opfer mobilisiert werden, über welche man im betroffenen Gebiet nicht verfügt. Aber Geld in ein Land zu pumpen, das über Einiges mehr an Barmitteln verfügt als die westlichen Geberländer, aber offenbar weniger als diese an die Bevölkerung verteilt, ansonsten jedoch bei jeder Gelegenheit gegen "Einmischung in innere Angelegenheiten" wettert, ist grotesk.

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26. Mai 2008 16:39
Eine Trillion Dollar im Säckel...  
Markus Leibold (MSL)

... und trotzdem sind die Spenden (wer spendet dem faktisch reichsten Land der Welt überhaupt???) fast doppelt so gross vom Volumen wie die staatlichen Mittel - da sieht man, was dem chinesischen Staat seine Bürger offenbar wert sind. Ich möchte nicht wissen, wie viele Milliarden andere Staaten mit weit weniger rosigen finanziellen Verhältnissen bei nur einem Zehntel der Betroffenen für ihre Bürger bereitstellen würden...

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