Die gesellschaftlichen Folgen des Bebens sind noch nicht abzusehen

China nach dem Beben

Bürgergesellschaft der Helfenden

Die Art und Weise, wie China mit dem verheerenden Erdbeben in Sichuan umgegangen ist, hat die Welt überrascht - und ein wenig sogar China selbst. Es wird sich zeigen, ob die da aufbrechende Energie in die Entstehung einer Zivilgesellschaft mündet. Von Mark Siemons

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Mai 2008 00:02

Was will man noch!?

Xuguang Pan (panxuguang)

Endlich gibt es einer, der nicht nach dem vereinfachten Chinabild, die Erdbebenkatastrophe in China betrachtet: „Regierung (kommunistische Regime) ist Bösewicht. Dissidenten sind pro westlichen Freund. Die Volks (die Massen) sind unaufgeklärt“, wie viel anderer angebliche Chinakenner permanent praktiziert, sondern nach eigener Beobachtung berichtet. Vielleicht muss man noch zuerst untersuchen, ob überhaupt „Die Art und Weise, wie China mit dem verheerenden Erdbeben in Sichuan umgegangen ist“, in irgendeine bestehende „Zivilgesellschaft“, gegeben oder nicht, ob die Maß an Humanität, Solidarität, Hilfsbereitschaft… irgendwann in irgendeine der bestehende individualisierte „Zivilgesellschaft“ erreicht oder nicht, ob die Effizient der organisatorische und logistische Leistungen überhaupt in irgendeine der bestehende „Zivilgesellschaft“ vorstellbar wäre, und dann ist man erst berechtigt die „aufbrechende Energie“ zu bewerten und „die gesellschaftlichen Folgen des Bebens“ zu prophezeien!?

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26. Mai 2008 12:15

Vergiß nicht die Kraft der alten chinesischen Philosophien

Kexin Zang (Berlin_Budhi)

Dass Chinesen bei dem Jahrhunderteerdbeben so hilfsbereit sind, überrasche ich mich nicht. Ein Missverständnis der westlichen Welt über Chinesen ist, dass man denkt, als ob die Chinesen alle kommunsitisch wären, weil die KP China herrscht. Wer solche Einstellung über China hält, zeigt, dass sie von den 5000 Jahre chinesischen Kultur nicht kennen. Das Konfuziuismus, Buddhismus, Taoismus usw., all die chinesische Philosophie sind das großte Vermögen der chinesischen Kultur. Solche Weisheiten haben chinesische Mentalität einige Jahrtausende geprägt. Das Kommunismus sei westliche Philosophie. Wie könnten die Chinesen nun alle Weisheiten eigner Kultur nur durch paar Jahrzehnte Einfluß westlicher Philosophie vergessen? Und die chinesische KP haben auch die Inhalt des Kommunismus zu dem Praxis in China seit letzten 30 Jahren langsam geändert. Das zeigt deutlich, das absolute Kommunismus funkniert in China so wie so nicht. Menschlichkeit gilt immer als ein wichtigste Tugend der chinesischen Kultur. Heute, das Leben in China wurde unversehenlich stark verändert und verbessert. Es ermöglicht auch, dass die Regierung so schnell auf der Katastophe reagierte und das chinesische Volks so gegenseitig helfen können. Das ist keine Überraschung.

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25. Mai 2008 08:10

Alles fließt, wohin und wie schnell?

Günter Blümel (guenterbluemel)

Bekanntlich ist im Universum ja alles ständig in Bewegung. Das Tempo, mit dem sich China verändert ist beeindruckend. Nun scheint sich auch das Bild von der desillusionierten, egoistischen, von Korruption zerfressenen Ellenbogengesellschaft zügig aufzulösen. Nationalismus wird bei einer viertausendjährigen Nation sicher zu beachten sein. Rund um die lang ersehnten olympischen Spiele wäre das Ausbleiben nationalen Überschwangs ein Wunder. Danach wird man sehen, ob sich die Empathie auf die Menschheit insgesamt ausweiten lässt. In einer sich rasant globalisierenden Welt, hoffe ich sehr darauf. Dann wird China z.B. Deutschland nicht nur als Wirtschaftsmacht bald überholt haben.

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