Arcor

Die endliche Flatrate

Fast jedes Telefon-Unternehmen bietet sie an, viele Kunden haben sie bereits: eine Flatrate. Doch was etwa Arcor als „endlos telefonieren“ verkauft, wird für manchen Kunden zur Falle. Wer zu viel telefoniert, riskiert die Kündigung. Von Marco Dettweiler

Lesermeinungen zum Beitrag

16. April 2008 10:06

ARCOR ---- Flat ist nicht gleich Flat

hakan ilhan (aslanim-kocum)

Ich habe gelesen das anderen mit Kündigung gedroht wurde,mir haben sie schon Gekündigt ! Nach einpaar abmahnungen und unterstellungen ich würde meine
Flat nicht Privat nutzen ,wurde mir zum 01.05 die Flatoption Gekündigt.Also Vorsicht mit den aussagen der Kunden Hotline(49 cent min) die meistens keine Ahnung haben.

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15. April 2008 09:50

Trau schau wem

Christoph Anschütz (TuNichtGut)

sicher sind die ganzen kleinen schlecht lesbaren Fußnoten eine lästige Plage
und die großen bunten Blickfänger viel leichter zu nehmen. Geiz ist geil.

Aber ist die Geschichte hier wirklich vollständig wiedergegeben?
Aus der beruflichen Praxis:
Da werden Verträge günstig als Privatperson abgeschlossen.
Auf Seiten des Anbieters wird aus Kostengründen nur eine vereinfachte Rechnung gestellt (Kto-Auszug, email).
Dann tauchen genau diese Belege in der Buchführung des gewerblichen Unternehmers auf.
Die telefonierede Mama ist privat, auf der Lohnabrechnung taucht sie trotzdem auf.
Um das Einkommen zu erhöhen wird sie als Angestellte geführt damit der Ehemann nachziehen kann.
Ist der nachgezogen, wird alles storniert, Steuern + SV-Beiträge zurückgefordert, Harz IV beantragt.
Der Steuerzahler-Michel begleicht die Rechnung.

Bei einer Betriebsprüfung kommt alles raus, beim Strafverfahren plaudern sie dann aus dem Nähkästchen.

Ist es, liebe FAZ, erlaubt zu fragen ob die Story nicht hysterisch Schlagzeilen suchend aufgebauscht ist oder halbherzig recherchiert?

Und, Hand aufs Herz, wie viele dieser "Ich hab ach so große Probleme mit xyz"-Schreiber haben eigentlich nicht regelmäßig geplatzte Lastsschriften?

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14. April 2008 23:52

Vertragsfreiheit

Martin Hörig (hoerig)

Im Wettbewerb steht es jedem Anbieter frei sich seine Kunden auszusuchen, deshalb kann ein Telefonanbieter durchaus auch Kunden abweisen, sei es wegen des Telefonierverhaltens, der Zahlungsmoral oder sonstigen Gründen. Das Unternehmen muss sich nur fragen, wie sich die Abweisung mit dem eigenen Selbstverständnis verträgt. Umso wichtiger ist hier die Information der Kunden über die Medien.

Das Anbieten von Telefon-Flatrates ist der verzweifelte Versuch der Telekommunikationsunternehmen sich gegen den technischen Fortschritt (IP-Telefonie) zu stellen und die Entwertung des bisher preisbildenden Merkmals Telefonminute zu verlangsamen. Mann kann den abgewiesenen Kunden hier nur raten: Auf ins www, Voice-over-IP Konto eröffnet und stundenlang mit der Verwandtschaft in Polen sprechen, völlig ohne Grenzkosten. Auf Dauer wird sich dieser Trend nicht aufhalten lassen, wir erleben im TK-Markt gerade die vollständige Trennung der Netzebene von der Anwendungsebene.

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14. April 2008 21:53

Arcor und das Warten hat kein Ende

Marko Hrbat (Hrbat)

Eine Arbeitskollegin meiner Frau hat sich eine Wohnung gekauft und wegen des günstigen Preises ihren Telefon-Anschluss (inkl. Internet, DSL) bei Arcor bestellt.
Die erste Rechung (inkl. diverser einmaliger Anschlussgebühren) sowie alle anderen kamen auch pünktlich.

Allerdings hat die arme Frau immer noch keinen Telefon-Anschluss, geschweige Internet oder gar DSL.

Der Antrag ging noch vor Weihnachten ein.
Und meine Frau kann mit ihr nur mit Handy telefonieren!

Mein Tipp:
Zu Arcor nur dann wechseln, wenn man einen Telekom-Anschluss bereits hat und wechslen will. Denn für die Technik ist ALLEIN die Telekom zuständig, egal was einem die Verkäufer, die saftige Provisionen bekommen, erzählen....

Ich persönlich würde niemals bei ARCOR einen Neuanschluss beantragen.

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14. April 2008 18:16

Wiederholungstäter

Ann Kathrin Rosenkaimer (Bunnybabe)

Wie ich das so lese, fällt mir spontan ein, dass Arcor zum Beispiel auch in der "Vorsicht Kunde!"-Rubrik der ct erstaunlich regelmäßig auftaucht. Es deucht mir, das Kundenfreundlichkeit eben doch ne Menge Geld kostet und zu Arcor-Preisen wohl nicht zu machen ist.

[Notiz an mich: beim nächsten Anbieter-Wechsel mal nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Presse schauen!]

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13. April 2008 23:51

Ich bin mit Arcor zufrieden

Sabina Kreutzmann (S-Kr)

2006 hat Wechsel zu Arcor endlich geklappt. Ich hatte es schon 2003 versucht aber da hat die Telekom gemeuert. 2006 habe ich die Telecom einfach gekündigt.
Nachdem ich die schriftliche Betätigung von der Telecom hatte, habe ich bei Arcor unterschrieben. Gut, ich war dann 10 Tage ohne Festnetz, aber dass habe ich überlebt. Die Telecom nusste einen Techniker schicken, der völlig unverschämt war.
Arcor hat dann einen eigenen Techniker geschickt.

Kurz danach habe ich die internationale Flatrate abgeschlossen und erstmal mit meinen besten Freunden in Spanien, Beligen etc., ausgiebig gequatscht.
Ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit Arcor, auch bei der Helpline sind sie
immer nett. Schade ist, dass sie keínen 24 Stunden Service bei der Helpline haben.
Bis auf einmal hat das Internet immer einwandfrei funktioniert und dort konnte man mir telefonisch schnell helfen.





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13. April 2008 22:05

18 Monate..

Tobias Ehrhardt (Angtarion)

... bin ich schon bei Arcor mit Telefon und Internetflaterate und obwohl ich sicher recht heftig telefoniere sind mir die bekannten P>robleme unbekannt, dafür habe ich all den Ärger mit der Telekom nicht mehr. Aus meiner Erfahrung heraus, vermute ich das bei diesen Vertragskündigungen andere nicht im Artikel erwähnte Dinge mit im Spiel sind.

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13. April 2008 20:21

Eindeutig desillusioniert

Dieter Hoffmann (Ogottogott)

bin ich zu Telefongesellschaften. Nach nicht hierhin passenden Erlebnissen mit der Telekom erfolgte ein Wechsel zu Arcor mit dem Büroanschluß. Eigentlich hätte Baldrian zum Lieferumfang gehören müssen, weil nichts funktionierte, keiner zuständig und es völlig wurscht war, daß der Anschluß ein gewerblicher war. Resümee: Bevor nochmal Arcor in Betracht kommt, nehme ich eine alte Wolldecke und mach's wie die Indianer.
Letztens privat der Versuch, bei der Telekom ISDN und DSL gemeinsam zu buchen (letzteres vorher bei anderem Anbieter). Auftrag telefonisch erteilt mit Bitte, alles nochmal per Post zu schicken. Nichts passiert, daraufhin 2 Wochen später Anruf bei der Telekom. Auskunft: "Wir haben den Auftrag nicht im System". Daraufhin Versprechen, sich telefonisch zu melden. Nichts geschah, Reaktion meinerseits: Telefon und Internet bei einem Kabelanbieter buchen. 3 Tage bevor dieser Anschluß freigeschaltet werden sollte, kam die Auftragsbestätigung der Telekom zum Auftrag, der gar nicht auffindbar gewesen war - 6 Wochen nach dem ersten Anruf.
Wie wäre es mit einem Gesetz, das Telekommunikationsanbietern für jeden Tag eines nicht wie vereinbart eingerichteten Anschlusses eine Zahlung aufbrummt? Frau Merkel? Herr Beck? Hallo?

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13. April 2008 14:56

Und die Flatrates von Congstar?

Matthias Rüttgen (MRuettgen)

Hier muss ich sagen, dass ich beeindruckt bin: ich nutze die Congstar-Flatrate seit einigen Monaten für tägliche und längere Telefonate und habe mich innerlich schon auf eine Kündigung von Seiten von Congstar eingestellt, aber diese noch nicht bekommen. Offenbar meinen die es ernst! Sehr empfehlenswert auf jeden Fall!

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13. April 2008 13:54

Arcor

Helmut Schröder (meitai)

Arcor ist ja eigentlich nur eine unschuldige Eintragung ins Handelsregister. Nicht Acror hat die Ideen, die zu den unliebsamen Überraschungen führen, sondern die Geschäftsführung ist so gestrickt. Nicht Siemens machte krumme Dinge, sondern die Männer, die das Unternehmen führten. Irgendwie wird durch die Nennung des Firmennamens von den Personen, die es ausgeheckt haben, abgelenkt. Vor mehreren Jahren habe ich, wie ich das jedesmal mache, vor einem Auslandsgespräch nach Taiwan den Minutenpreis abgefragt. Acor erschien als der Günstigste. Die Geschäftsidee war wohl, alle 3 oder 5 Tage den Preis zu wechseln . Für ein etwa gleichlanges Gespräch, das vorher immer nur 5 Euro gekostet hatte, stand plötzlich 72 € auf der Telekom-Rechnung unter "Fremdanbieter". Passt doch gut zum Thema Flatrate von Arcor, oder?

Helmut Schröder

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13. April 2008 09:56

Erfahrungen mit Arcor

Joachim Kühn (jokuehn)

Bei dem hier beschriebenen Fall hat es die Familie ja immerhin geschafft einen Anschluss bei der Firma Arcor zu bekommen.

Mir sind 7 Fälle bekannt in denen Arcor nicht in der Lage war Telefon und Internet freizuschalten bzw. das ganze zog sich über mehr als 8 Monate hin. Service-Techniker erschienen ohne Entschuldigung nicht und eine Serviceline war nie erreichbar bzw. mit sehr unfreundlichen Mitarbeitern besetzt (Telefongebühren wurden aber bereits abgebucht, obwohl das Telefon nicht nutzbar war). Nachdem dann in dem einen Fall tatsächlich ein Bekannter durchgehalten hat bis beide Verbindungen standen, so fiel entweder das Telefon oder das Internet immer wieder aus. Oder man wurde angerufen und das Telefon klingelte nicht.

Ein Wechsel zu Arcor lohnt nie und bringt nur Ärger. Mein Tipp: der normale Basis-Anschluss genügt, darüberhinaus kann man teilweise sehr günstig telefonieren bzw. über einen Anbieter im Internet auch je Gespräch für eine halbe Stunde umsonst telefonieren (Polen gehört hier denke ich auch zum Umfang). Mit diesen günstigen Tarifen ist man immer unter dem Flatrate-Rahmen.

Beste Grüße

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13. April 2008 09:29

Die Telekom und Arcor

Michael Menzel (Galenos)


ist zwar ein schlimmer, bürokratischer Chaotenhaufen und treibt immer einmal wieder Menschen in echte Verzweiflung - ABER, das was sich Arcor, wie hier beschrieben, leistet ist unerträglich und grenzt an Werbe-Betrug. Sie haben der Telekom Millionen Kunden ausgespannt und beginnt, sich wie ein Monopolist zu gebärden. Das darf nicht sein, erst ködern und dann willkürlich verprochene Leistungen zurücknehmen.

Das gilt natürlich ebenso für E-Plus mit seiner "Base", wobei auch die sich immer öfter schwere bürokratische willkürliche Maßnahmen in geschlossene Verträge leisten.

Die Telekom mag so schlecht sein wie sie eben ist, aber sie scheint das kleinste Übel zu sein und nicht absichtlich zu betrügen. Sie benimmt sich immer noch wie ein Monopolist, kann aber wenigstens mit dieser Macht umgehen.

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13. April 2008 02:25

Auch Hansenet

Nagobert Nuck (Nungo)

hat diesbezüglich einiges im Angebot. Bei der Buchung der Flatrate ("Alice-Fun")wird ein Vertrag mit der Überschrift "Alice Maxtime Fun" zum unterschreiben übersandt. Wer hier nicht ganz genau aufpasst unterschreibt einen DSL-Zeittarif mit Minutenabrchnung für das Internet, und erhält am Monatsende Rechnungen über bis zu €600.-(!) . Vorsicht bei diesem Anbieter!

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12. April 2008 23:31

Zweifelhafte Rechnung von arcor

Manfred Bessel (Fahrefix)

Meine Schwiegereltern haben Ende 2007 den Vertrag mir arcor gekündigt und darüber auch eine Bestätigung erhalten. Das Thema war somit beendet.... scheinbar!
Vor wenigen Tagen erhielten sie über die Telekomrechnung wieder die arcor Grundgebühr belastet und keiner (Telekom und arcor) will wissen woher das kommt.
Irgend etwas habe ich in meinem Leben wohl doch richtig verstanden:
"Lügen haben kurze Beine".
Doch arcor verdient mit dieser Masche Geld... und nicht gerade wenig!

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