FAZ.NET-Serie

Netzanbieter und andere Katastrophen

06. Juli 2007 Zugegeben: Nicht immer läuft alles schief. Aber wenn's schief läuft, dann reden alle darüber: Mit der Einrichtung von Telefonanschluss und DSL-Flatrate haben nicht wenige Menschen ihre Probleme. Sei es der Anbieter, der nicht liefert, sei es die Technik, die streikt oder sei es das eigene Unverständnis.

Es ist und bleibt unangenehm, von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Wenn kein Telefon klingelt, man im Internet nicht nach den neuesten Nachrichten surfen kann und womöglich verpasst, wie das letzte Bundesliga-Spiel ausgegangen ist, dann kann man sich schon einmal schnell so richtig allein fühlen. Vor allem ist es ungewohnt, in der vernetzten Welt zwischenzeitlich aus dem Netz zu fallen.

FAZ.NET hat solche Erfahrungen zum Anlass für eine Serie genommen. In loser Reihenfolge berichten die Redakteure von ihren schlimmsten Begegnungen mit nervigen Netzanbietern - und auch von einigen wenigen guten Erfahrungen mit Telekom und Co.



Text: nab. / FAZ.NET
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa

 

Netzanbieter (1): 1&1

„Ab nächstem Monat sparen wir viel Geld!“

Der Anbieterwechsel hörte sich vielversprechend an - billiger telefonieren, surfen und sogar Filme gucken. Der Effekt war weniger erfreulich: Acht Wochen kein Internet und jede Menge Ärger. Katrin Hummel über ihre Begegnung mit 1&1. Von Katrin Hummel

Netzanbieter (2)

T-Com: Zeit, dass sich was dreht

Es ist leichter, hinter den Zaun eines G-8-Gipfels zu gelangen, als von der T-Com nach einem Umzug zügig fürs Internet freigeschaltet zu werden. Uwe E. wartete zehn Wochen darauf - schuldlos. Nur Bono Vox konnte da noch helfen. Von Uwe Ebbinghaus

Netzanbieter (3)

Alices DSL-Wunderland

In der sonderbaren Welt von Alice gibt es zwar wunderliche Ströme in Telefonleitungen, weiße Kaninchen und Grinsekatzen, aber einer Sache kann man sich sicher sein: Wenn bei der DSL-Einrichtung etwas schief geht, dann macht Alice es gleich dreifach wieder gut.

Netzanbieter (4)

Telekom: Hoffnungslos gestört

Wenn in einer Landarztpraxis das Telefon nicht mehr funktioniert, sollte man meinen, dass die Telekom besonders schnell für Abhilfe sorgen würde. Doch weit gefehlt. Am fünften Tag nach der Störung ist die Leitung immer noch tot.

Netzanbieter (5): Unitymedia

WLAN-Router, bitte melden!

Telekom, adieu! Nach einem Wechsel zu Unitymedia kommen Bits und Bytes nicht mehr aus der Telefondose, sondern über den Kabelanschluss ins Haus. Kabelsalat, totes Telefon und „eingeschränkte Konnektivität“ inklusive. Ein Erfahrungsbericht von Stefan Tomik. Von Stefan Tomik

Netzanbieter (6): Arcor

„Ich wünsche Ihnen trotzdem einen schönen Tag“

Ob man weiß, wo es hakt in der DSL-Leitung? Bei Arcor ist das anscheinend unerheblich. Erst einmal wird eine Liste mit 17 unnötigen Pflichtfragen abgehandelt. Das Problem wird eher schleppend gelöst. Marco Dettweiler kennt den einzigen Trick, der wirklich hilft. Von Marco Dettweiler