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Ausgabe vom 13.10.2008
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Tatort, Leiche, Überbringung der Todesnachricht an die Angehörigen: An nahezu jedem Wochentag kann man deutsche Fernsehproduktionen sehen, die diesen Krimieinstieg von neuem durchexerzieren - mit zunehmenden Abnutzungserscheinungen. Glückskarriere retten Lord Copper, dem Eigentümer des fiktionalen Massenblatts "The Daily Beast" aus Evelyn Waughs brillanter Zeitungssatire "Der Knüller" (Scoop) von 1938, durfte man nicht widersprechen. Der Pressebaron duldete kein Nein, was für einige Verwicklungen sorgte. "Der Besuch der alten Dame", Friedrich Dürrenmatts dramatischer Welterfolg aus den fünfziger Jahren, wurde zu Ehren von Christiane Hörbiger neu verfilmt. Halb geht es gut, halb gar nicht. Eine Dreiviertelstunde lang stimmt alles in dieser neuen Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts tragischer Komödie "Der Besuch der alten Dame" aus dem Jahr 1955. Zu ihrem heutigen siebzigsten Geburtstag haben die ARD, deren Produktionsfirma ... Festival vergibt Hörspielpreise Die ARD-Hörspieltage werden in diesem Jahr vom 5. bis 9. November in Karlsruhe stattfinden. Auf dem Festival, der größten deutschsprachigen Veranstaltung rund um Hörspiel und Soundart, präsentieren die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ... Ich konnte es einfach nicht mehr aushalten und wurde zornig Man bekommt nicht jeden Tag einen Preis für sein Lebenswerk, und man lehnt ihn schon gar nicht jeden Tag ab. Marcel Reich-Ranicki über die Gründe seines Wutausbruchs. FRAGE: Was war das in Köln? Ein spontaner Wutanfall oder der Ausbruch des ganzen Unmuts, der sich an vielen Fernsehabenden bei Ihnen aufgestaut hat? ANTWORT: Eines ist sicher: Ich bin nicht nach Köln gefahren, um Krach zu schlagen. Bester Schauspieler: Misel Maticevic (für "Die dunkle Seite", RTL, "Das Gelübde", WDR, "Die Todesautomatik", ZDF) Beste Schauspielerin Nebenrolle: Silke Bodenbender (für "Das jüngste Gericht", RTL, und "Eine folgenschwere Affäre", ... Zur Fortsetzung des Blödsinns in den allzu fixen Medien Noch vor dem Reich-Ranicki-Eklat bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises begann ein zweiter, der sich bis Mitternacht fortsetzte: die Blamage vieler Online-Medien. Sie wollten sich in der Schnelligkeit ihrer Meldungen gegenseitig übertreffen und produzierten dabei groteske Ergebnisse.
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