
Nach unserem Grundgesetz wird der Bundespräsident durch die von den Parteien bestimmten Wahlfrauen und Wahlmänner gewählt. Bundespräsident wird die Person, die von den meisten Wahlmännern und -frauen gewählt wird. Das Ergebnis der Wahl sagt nichts über die Qualität des Bundespräsidenten aus, sondern ist nur die Folge von temporären, zwischen- und innerparteilichen Interessengruppierungen. Anstatt sich um das Wohl des Volkes zu kümmern, sind die Parteien mit sich selbst beschäftigt und die Presse hat wieder viel Unappetitliches zu berichten. Die Presse berichter und die Politikverdrossenheit der Bürger nimmt zu. Möglicherweise wäre es für unsere Gesellschaft besser, den Bundespräsidenten direkt vom Volk wählen zu lassen. So lange an dem derzeitigen Wahlverfahren nichts geändert wird, werde ich meine Zeit lieber erfreulicheren Dingen zuwenden.

Der Herr Bundespresident hat sich soweit aus dem Fenster nach links rausgelehnt, und bekommt jetzt von denen die Rechnung. so wird es am Ende auch der Bundeskanzlerin gehen. Wenn der Schade nicht unser Volk treffen würde, könnte man sagen: Es geschieht ihr recht.

WARUM DARF HERR KOEHLER KEINEN GEGENKANDIDATEN HABEN ? STATT EINEN ALTERNDEN EX-BANKER; BEKAEMEN WIR MIT FRAU SCHWAN EINE INTELEKTUELLE,KLUGE FRAU. ES FREUT MICH,DASS SICH DIE SPD AUFGERAFFT HAT, WIEDER SELBSTSTAENDIG ZU WERDEN UND NICHT NUR ALS WURMFORTSATZ DER CDU ZU DIENEN: EINE GROSSE KOALITION HAT SCHON EINMAL DIE BUNDESDEUTSCHE DEMOKRATIE IN IHRER EXISTENZ BEDROHT. WARUM KOENNEN WIR NICHT MIT DEN LINKEN LEBEN ? WENN EHEMALIGE DDR POLIZISTEN, DDR LEHRER und DDR MILITAERS HEUTE IN UNSEREM LAND ARBEITEN DUERFEN, WARUM WERFEN WIR DANN DEN FRUEHEREN SED-MITGL. IHREN IRRTUM VOR ? WENN FRAU SCHWAN PRAESIDENT WIRD, FREUE ICH MICH, DEUTSCHER ZU SEIN.

..... den Bewertungen zu. Ein Erfolg und ein Zeichen, dass es viele engagierte Leser der FAZ gibt, die sich nicht so ohne weiteres den Argumenten der CDU/CSU anschliessen wollen. Die Argumente der CDU/CSU sind an den Haaren herbei gezogen und wirklich abwegig. Und sie richten sich gegen das eigene Verhalten. Ist Köhler damals mit den Stimmen der NPD Bundespräsident geworden? Das kann man denken, aber nicht beweisen. Bei Frau Schwan sollen es aber die Linken sein. Dabei hat Frau Schwan bei der letzten Wahl einige Stimmen aus der CDU/CSU- Fraktion bekommen. Vielleicht haben Merkel und Co. deshalb so Angst, die Wahl mit dem Köhler könnte schiefgehen. Nix wäre es mit der Mehrheit für Schwarz/Gelb. Sie fürchten die Niederlage mit Köhler könnte die erneute Niederlage für CDU und FDP bei der Bundestagswahl 2009 einläuten. Dieses Dilemma verdankt die CDU Herrn Westerwelle, der schon einmal Geburtshelfer war. Diesmal könnte er auch Totengräber werden.

Die Entscheidung der SPD beruht auf der toerichten Annahme, dass CDU/ CSU und FDP keine Mehrheit in der Bundesversammlung haben werden. In der Tat legen die schlechten Umfragedaten der CSU aus Bayern diesen Schluss nahe. Doch muss man bedenken, dass die zu erwartenden Verluste der FDP und den Freien Wählern zu gute kommen werden. Die Stimmen bleiben also quasi in der Familie. Wenn die Konservativen folglich Ruhe bewahren,werden sie einen maximalen Sieg einfahren nicht nur wird Köhler dann als Bundespräsident wiedergewählt, sondern auch die Neigung der SPD mit den Kommunisten zusammenzuarbeiten wird offenkundig. Die Entscheidung der SPD für Schwan kuendigt damit nur ein weiteres Desaster für die Linke an.

Die Wahl des/r Bundespräsidenten/in ist nur bedingt ein demokratischer Vorgang. Der Wähler hat nur indirekt Einfluss auf die Wahlmänner und /-frauen. Deren Zusammenstellung gibt den Proporz der Parteien wieder. Insoweit ist der Hinweis von Beck auf den Verzicht, einen Wahlkampf zu führen, offensichtlicher Unsinn und der Versuch, die Menschen ein weiteres Mal für dumm zu verkaufen. Selbstverständlich ist es das Recht einer jeden Partei, eine/n eigene/n Kandidaten/in aufzustellen. Insbesondere dann, wenn die Parteien zueinander in einer Wettbewerbskonstellation stehen. Es ist allerdings eine (gewollte?) Provokation, wenn diese Parteien in einem gemeinsamen Regierungsbündnis handeln wollen. Wenn man jedoch die Kandidatur als das versteht, was sie tatsächlich wohl ist, nämlich der verzweifelte Versuch eigene „Stärke“ und Unabhängigkeit zu demonstrieren, gebietet sich die Frage nach der Handlungsfähigkeit der Koalition. Spätestens mit der heutigen Entscheidung hat die SPD den Wahlkampf eingeleitet – nicht den um das Amt des/r BP – sondern den Bundestagswahlkampf zur Wahl 2009. Dies sollte die CDU/CSU sich und Deutschland nicht antun. Lassen sie uns tatsächlich die Wahl haben - jetzt und nicht erst 2009!

Soso, die Grünen haben auch schon »weibliche Kandidatinnen« aufgestellt. Jetzt möchte ich der Ausgewogenheit halber aber auch eine männliche Kandidatin sehen (oder sehe ich sie bereits –?). »Wer mich wählt, wählt die Demokratie«, so die Kandidatin sinngemäß. Heißt das, wer Köhler wählt, wählt nicht die Demokratie? Frau Schwan setzt diesem ganzen verlogenen Theater mit ihrer Eigenwerbung die Narrenkrone auf. Vielleicht hat das aber auch alles etwas Gutes, vielleicht beschleunigt es die endzeitliche Erosion der SPD.

Welt Online vom 22.05.2008. "Die rechtsextreme NPD begrüßte die Kandidatur von Bundespräsident Horst Köhler für eine zweite Amtszeit. „Köhler sagt das, was das Volk denkt und trägt mit seinen Vorschlägen zur Systemveränderung bei“, erklärte der NPD-Vorsitzende Udo Voigt." Das heißt doch, falls sich in der Bundesversammlung NPD-Mitglieder befinden, dann wählen diese Köhler. Was sagen die CDU-Vorsitzende und ihre Helfer dazu?

Dem Ruf nach Neuwahlen könnte grade bei den Rufern ganz schnell ein großer Kater folgen. Denn wer sich die Meinungsumfragen sämtlicher(!) Institute im letzten Jahr angeschaut hat der stellt bis heute einen sehr stabilen Trend fest: Die einzelnen Parteien gewinnen und verlieren ABER die Blöcke (schwarz/gelb versus rot/rot/grün) bleiben sehr stabil. Dabei liegt schon seit über einem Jahr rot/rot/grün stabil vor schwarz/gelb, also genau so wie momentan bzgl. der Blöcke auch der Bundestag verteilt ist. Nach der großen Koalition ist vor der großen Koalition.... (mal bei Google unter 'Sonntagsfrage' schaun)

Die Nominierung von Frau Schwan als Gegenkandidatin zum Bundespräsidenten Köhler, eine Kandidatur, die nur mit den Stimmen von rot-grün-blutrot gelingen kann, kommt seitens der SPD einer Aufkündigung der Koalition mit der CDU gleich. Das Fass der Zumutungen ist damit wohl endgültig übergelaufen. Im Interesse Deutschlands und der eigenen Selbstachtung der CDU/CSU kann es darauf nur eine Antwort von Ehre geben: dem Spuk, der wie Mehltau über dem Land liegenden Elefantenkoalition, ein rasches Ende bereiten. Das kann nach Lage der Dinge nur durch Neuwahlen geschehen. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Aber ich fürchte, selbst dazu fehlt der auch schon gewaltig linkslastigen Bundes-CDU der Mut – und so verspielt sie die einmalige Chance auf eine bürgerliche Regierung aus CDU/CSU und FDP – nicht nur für jetzt, sondern wegen Feigheit vor dem Feind in historischer Stunde auch für 2009.

... was will uns denn die SPD noch alles zumuten? Fangen wir bei der Wahl der Ministerpräsidentin in Schleswig Holstein an. Heide Simonis klebte an ihrer Position, wie eine alte Tapete an der Wand. Sie wollte nicht wahrhaben, dass man sie nicht will. Kommen wir weiter Richtung Süden und schauen uns das Trauerspiel um Ypsilanti an. Wie besessen nach Macht muss man sein um sich nicht einzugestehen, dass man die Wahl verloren hat, seien es auch nur knapp über 3.000 Stimmen im Vergleich zur CDU. Dann Kurt Beck, du meine Güte, wie klebt der an seinen Funktionen und Posten. Wie viele Umfragen braucht er denn noch, um zu merken, dass sein Ansehen in der Bevölkerung dramatisch schwindet? Sehen das seine Berater nicht? Nun versucht sich der Beck also mit einer Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, um seine Macht zu sichern und dem "doofen Volk" zu zeigen, dass die SPD noch da ist. Eine öffentlich rechtliche Medienanstalt hat heute über 7.500 Bürger gefragt, wer Bundespräsident sein soll? 74 % haben sich für Horst Köhler ausgesprochen, der manchmal unglücklich auftritt, aber die Herzen der Bevölkerung erobert hat. Die SPD hat in den letzten Monaten lediglich die negativen Schlagzeilen gebucht und wird sie weiter buchen! SPD, ade ..

Meine Gedanken zur Bundespräsidentenwahl im nächsten Jahr: - Horst Köhler ist ein guter Bundespräsident, der uns gut vertritt. - Die SPD will eindeutig provozieren und die vermeintlichen Muskeln spielen lassen. Herr Beck will sich nicht eingestehen, als SPD-Vorsitzender ein Versager zu sein und plustert sich auf. - Frau Schwan sollte, wenn sie denn ein wenig Anstand hätte, nach der letzten Niederlage die Konsequenzen ziehen und nicht wieder wie ein Stehauffrauchen zur Verfügung stehen. Sie scheint mächtig geltungsbedürftig zu sein. So eine Frau als Bundespräsidentin brauchen wir nicht.

Erst fordert ein Jungpolitiker der CDU, die Einschränkung der Wahlrechte für Arbeitslose und Renter und bei der Nominierung eines Gegenkanditaten von der SPD sieht die Politik schon eine Rot-Rote-Verschwörung. Ich persönlich halte den aktuellen Präsidenten für kompetent und sehe, gerade wegen einer großen Koalition auch keinen Grund für einen Gegenkanditaten, aber anhand der Äußerungen in den Medien scheint es eine aktuelle "Links-Phobie" zugeben!

Muß Demokratie denn immer so aussehen, dass die Bürger das machen, was sich die Parteien ausdenken. Die Zustimmung zu Hr. H. Köhler innerhalb der Bevölkerung ist so groß, dass man trotz der stark begrenzten Befugnisse seines Amtes ihn als einen der beliebtesten Politiker bezeichnen kann. Vielleicht gibt es zur Zeit für dieses Amt auch keinen Besseren? Wieso muß sich dann die SPD - unter Berufung auf die Demokratie - einen eigenen Kandidaten suchen? Dies beschädigt nicht nur das Ansehen von Fr. Schwan sondern auch das von Herrn Köhler. Die aktuelle Parteispitze scheint den Kontakt zur Basis im Wesentlichen verloren zu haben. Die Zustimmung zur SPD wird immer geringer - siehe auch das Ergebnis in S.-H. - ein eigener Kanzlerkandidat ist auch nicht zu erkennen ... Als Totengräber der Partei ist die jetztige Spitze ursprünglich nicht angetreten. Aber neue Ziele kann man sich unterwegs ja auch suchen!

Bei aller künstlichen Aufregung, Heuchelei und dem Gefasel einer "Koalition" - seit wann gibt es in der Bundesversammlung Koalitionen??? - sollte man sich ruhig einmal die Vorgänger auf dem Präsidentenamt genauer ansehen: Der erste Bundespräsident Heuss gehörte schon in der Weimarer dem Reichstag an und stimmte dort nach eigenen Bekunden 1933 für das Ermächtigungsgesetz der Nazis. Auch ehemalige NSDAP-Mitglieder wie Karl Carstens auf dem Präsidentenstuhl waren nun wirklich kein Ruhmesblatt für unsere Demokratie. Daran scheinen sich die selbsternannten Retter der Demokratie in diesem Forum aber nicht zu stören. Nun stelle ich mir folgende Frage: Was ist schlimmer, ein Bundespräsident, der einen aktiven Beitrag zum Untergang der ersten deutschen Demokratie geleistet hat oder eine Bundespräsidentin, die möglicherweise von Vertretern der Partei Die Linke gewählt wird, von denen die Mehrheit wahrscheinlich nicht in der oder für die DDR politisch tätig waren. Die Liste von Altnazis, die für CDU und FDP in der Bundesversammlung saßen, sollte man auch besser nicht erwähnen, es dauerte Jahrzehnte, bis man einmal das Thema Filbinger publik machte. Hier wird offenkundig mit zweierlei Maß gemessen.

Nun ist es bei der Bundespräsidentenwahl doch so, daß die Person für die Regierungsfähigkeit des Landes kaum eine Rolle spielt. Natürlich muß der Präsident gelegentlich Gesetze unterzeichnen, aber hierbei macht sich der Inhaber des Amtes stets von seiner Parteizugehörigkeit frei. Es ist weit von der Wahrheit entfernt, daß die SPD Frau Schwan nominiert, um es später mit eigenen Gesetzesvorhaben leichter zu haben. Auch sollten wir nicht wie Herr Rabe einen zweiten Kandidaten im Sinne der Demokratie begrüßen. Dieses Argument ist scheinheilig, denn die Demokratie (die Herrschaft des Volkes) muß sich bei Direktwahlen manifestieren und nicht bei der Wahl durch die Bundesversammlung. Zwei Kandidaten bedeuten eine Art Wahlkampf, die die Person und das Amt des/der designierten Präsidenten/in beschädigen kann. Besser wäre es, man einigte sich hinter den Kulissen! Warum stellt die SPD Frau Schwan zur Wahl, wenn sie offensichtlich die Linke für eine Wahl braucht? Nur um Eigenständigkeit zu zeigen? Was für eine Respektlosigkeit gegenüber der Kandidatin! Nein, es geht natürlich um zukünftige Parteienbündnisse. Welch schlechte Position die SPD dabei hat, zeigte Gysi gestern Abend im ZDF: ohne vorherige Gespräche werde man der SPD nicht helfen!

die Kommentare die das hohe Lied auf die CSU singen, sollten im Hinterkopf haben, das es die CSU ist, die mit ihren Vorschglägen den Konsolidierungskurs des Haushalts vor die Wand fahen will, nur um des puren Machterhalts willen. Die Spezi und Amigopartei ist eine Regionalpartei und schert sich nicht um das Allgemeinwohl! Das ist aus Sicht der CSU legitim, sollte aber tatsächlich so verstanden werden, wie es gemeint ist. Die CSU ist es schlußendlich egal wer Bundespräsident wird, solange die eigene Macht nicht bröckelt.

Jetzt ist's raus: Frau Schwan will sich mit den Stimmen der Linken in das höchste Staatsamt wählen lassen. Spätestestens jetzt wird deutlich, wie peinlich die Lobpreisung des Herrn Geyer im Feuilleton der FAZ (nicht taz!) war ("Wer, wenn nicht sie?").

geht es den Menschen seit 50 Jahren ausgesprochen gut . Ein Merkmal,das man von den Menschen in so manchem kommunistisch regierten Gebilde (im In- und AUsland) nie sagen konnte und kann. Nun,es ist ja verständlich,daß es sehr an der sozialistischen Ehre nagt,nicht überall zum Schaden der Menschen gewirkt haben zu können !

"DDR Zeiten" zeichneten sich dadurch aus, daß es bei "Wahlen" gar nichts zu wählen gab. Sie sollten also jedem dankbar sein, der dafür sorgt, daß es in einer Wahl auch eine Auswahl gibt. Die Linkspartei hat das selbe demokratische Recht wie z.B. die CSU, oder wollten sie das bestreiten ? Dann allerdings wären sie es, der für "DDR-Verhältnisse" (ohne Auswahl bei der Wahl) plädiert.

Offenbar haben Antidemokraten derzeit eine Konjunkturphase, von der zu hoffen bleibt, das sie nicht bis 2009 anhält. Natürlich darf beim Wettbewerb der Meinungen auch mal robust argumentiert werden, doch die letzten Tage haben eher vom heimlichen Wunsch intelligenter Menschen gezeugt, die Demokratie notfalls abzuschaffen. Allein schon der Rechtfertigungszwang, mit dem die SPD konfrontiert wird, ist unglaublich. Die Mediendemokratie verliert so täglich an Legitimation, denn Meinungsbildung wird durch unsägliches Breittreten von Details, die angeblich beweisen, dass Meinungsbildung sowieso noch nicht stattgefunden hat, zusätzlich erschwert. Zum Glück wird nichts so heiss gegessen wie gekocht.

diese frage stelle ich mir ernsthaft, es ist doch klar ersichtlich, dass die spd die koalition mit der sed vorantreibt. in hessen haben sie es schon gemacht und nun benutzen sie die bundesversammlung als testlauf für die bundestagswahl. ich frage mich nur, wie dumm man sein muss um dieses nicht zu erkennen oder will man das nicht erkennen? ich kann nur vor einer zukunft unter spd/sed/grüne warnen, die leistungsträger werden weiter geschröpft, die sog. reichen ziehen sich in andere länder zurück, die mittelschicht wird weiter schrumpfen und die korruption wird blühen und deutschland wird zugrunde gerichtet. ich hoffe, die nicht dummen, mitdenkenden menschen können das noch verhindern, ehe es zu spät ist, ansonsten werden die dann wieder sehnlichst herbeigerufenen retter, das wieder reparieren können. schade für deutschland

Nichts gegen Frau Schwan, die scheint ja recht nett zu sein und ist auch sympathisch. Aber das ist der jetzige Bundespräsident auch. Die SPD sucht offensichtlich nur eine Strohfigur an der Spitze, die ihre verfassungswidrigen Gesetze noch etwas reibungsloser durchwinkt als dies Köhler bisher getan hat. Und, in der Tat, man rückt dann einer Wiederauferstehung in dunkelroter Solidarität mit den Linken näher. Leute, laßt doch diese Spielereien! Kümmert euch lieber um Dinge, die für das Volk wichtig sind. Ihr macht euch keine neuen Freunde (die alten werden immer weniger) wenn ihr euch trotzig wie im Kindergarten aufführt.

Ich habe es eigentlich nicht glauben wollen, und die bisherigen massiven Ausrutscher der SPD als Selbstfindungsprozess gesehen. Aber jetzt eine Gegenkandidatur gegen den nun wirklich populaeren Bundespraesidenten Koehler einstimmig in die Wege zu leiten, ist ziemlich dumm. Gegen eine Gegenkandidatur ist in einer Demokratie nichts einzuwenden, aber der Instinkt, was geht und was nicht, ist dieser ehemaligen Volkspartei komplett abhanden gekommen. Frau Schwan wird es wieder nicht schaffen, und kann dann in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Die SPD hat es geschafft, dem voraussichtlichen Federnrupfen der CSU in Bayern ein Ende zu bereiten. Wenn die CSU dort ein paar Prozente verliert, wird es nicht wegen der SPD, sondern trotz der SPD sein. Herr Beck scheint wirklich in Schuhen zu stehen, die ein paar Nummern zu gross fuer ihn sind, aber die SPD hat auch nichts besseres mehr.

... handelt es sich bei Frau Schwan um eben jene Dame, welche von der SPD quasi zur "persona non grata" gestempelt wurde, weil sie das Vorhaben von Frau Ypsilanti, mit Hilfe der Linken zu regieren, öffentlich nicht gut hieß???

Mir scheint, der einzige Grund für die Wahl des Bundespräsidenten ist seit Jahren, entweder einen "verdienten" Altpolitiker (Rau, V. Weizsäcker, Herzog, Lübke, etc) mit einem erstklassigen Verdienst auszustatten oder dessen Wahl zur Koalitionsvorbereitung einzusetzen (Heuss, Heinemann, verunglückt auch Köhler). Beide Gründe sind meines Erachtens nicht zureichend. die Frage, wozu wir einen Präsidenten brauchen, beantworten sie nicht. Daher mein Vorschlag: abschaffen, die Funktionen kann ohne große Verfassungsänderung auch der Kanzler ausüben oder für das Repräsentative einer der 16 MPs. Und wenn die Bürger unbedingt eine Person wollen, die den deutschen "Vater Staat" repräsentiert, dann lieber die Monarchie, die hat ein schöneres Bühnenbild mit goldenen Kutschen, Love affairs im Königshaus, und ernährt 1000e Mitarbeiter der yellow press. Oder wir bilden einen Staatsrat, genauso wie früher, denn dieses Land wir ja von Tag zu Tag mehr eine deutsche demokratische Republik (und da war ja nicht alles schlecht), voll von Sozialisten, Umverteilern, und anderen Volksplagen. Über das alte Ägypten kamen zehn Plagen (siehe Buch Exodus des AT), über uns kommen Steuererhöher, Kinderverstaatlicher, Geldverschwender und Schuldenmacher.

hätten wir doch in ganz Deutschland die CSU!!! Dann ginge es einigen Bundesländern besser, vielleicht so gut wie Bayern, zumal Beck der Shrek kräftig daran arbeitet, die SPD dahin zu bringen, wohin die FDP einst wollte - zu den 18%.

Es ist nunmal Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit der Arbeit von Horst Köhler zufrieden ist und sich keinen anderen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten wünscht. Ich halte es darüber hinaus für falsch zu behaupten, in der Bundesversammlung existiere keine große Koalition, sondern nur die Wahlmänner. Diese große Koaltion muss tagtäglich die Regierungsgeschäfte übernehmen und eine koalitionsinterne Reiberei um die Wahl des Bundespräsidenten sollte niemals Gegenstand der Parteipolitik werden, wie es hier offensichtlich der Fall ist. Es hat etwas von einem unzufriedenen Kind, dass die SPD Gesine Schwan als Gegenkandidatin aufstellt. Wenn man der SPD schon immer weniger Stimmen zugesteht, dann wollen wir wenigsten einen Bundespräsidenten aus unserer Partei gestellt haben. Eine Koaltion sollte in der Lage sein, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen und nicht ständig damit beschäftigt sein herauszufinden, wer zuerst zuckt.

Herr Beck ruft und Frau Schwan steht bereit. Ohne sich selbst und vielleicht auch anderen kritische Fragen zu stellen, stellt sie sich als Parteisoldatin zur Verfügung. Bundespräsidentin! Was macht es da schon aus wenn unter den Wähler(innen) in der Bundesversammlung auch ein paar Altstalinisten aus DDR-Zeiten sind.Das alles steht doch eindeutig unter:Vorbereitung von rot-rot-(grün) im Bund. Ich hoffe nur das die Wähler, vor allem bei der Wahl in Bayern dies durchschauen und Herrn Beck hier einen Strich durch seine taktischen Spielchen machen.

Warum muss auf die Landtagswahl in Bayern gewartet werden? Sollte nicht jeder parteiunabhängig für sich selbst (oder seinen Wahlkreis) überlegen, welcher der Kandidaten der bessere Repräsentant für die Bundesrepublick darstellt? Hier wird wieder - von allen Parteien und Medien - ein Riesenrummel gemacht, obwohl es wirklich wichtigere Themen gibt.

Wie kann jemand eigentlich auf den Gedanken kommen es sei ein 'Vertrauensbruch' wenn man in einer Demokratie eine 'Wahl' mit mehr als nur einem Kandidaten veranstalten will ? Hat hier jemanden die Angst getrieben, daß die quasi-feudalistischen Verhältnisse in Bayern sich auch bald dem Ende zu neigen könnten ? Die jahrzehntelange Ein-Parteien Regierungsmacht ist in Bayern der CSU ja nicht mehr sicher, es wird sehr kanpp werden mit dem Absolutismus, sorry absoluten Mehrheit... Als "Feudalist" kriecht da einem natürlich die Angst vor der Demokratie in den Nacken und man sieht es als 'Majestätsbeleidigung' an, wenn es jemand wagt aus einer 'Krönung' eine echte 'Wahl' zu machen.

Als Bürger und Steuerzahler können wir die Bayern nur herzlich dazu auffordern, ihre Stimme der CSU zu geben und damit für die kommenden Bundestagawahlen den Sozialismus für ganz Deutschland noch einmal abzuwenden. Doch, wenn unsere Regierung mit Frau Merkel an der Spitze auch weiterhin versäumt, unter die kalte Dusche zu gehen und sich den Dreck des DDR-Krippenmiefs abzuwaschen, wird die Zeit für die Kommunisten spielen. Es ist offensichtlich bereits zu spät, sich der Anfänge zu erwehren; denn die SPD ist aus Machtgründen bereits auf dem besten Wege, sich dem Diktat dieser fatalen Ideologie ihrer Linken Mehrheit gänzlich zu unterwerfen.

... und mal wieder geht es nicht um den mehrheitlichen Wunsch der Bürger, die mit Herr Köhler sehr zufrieden sind. Mal wieder ist es eine Mischung aus Machtgeilheit und Minderwertigkeitskomplex der SPD, die nun das Amt des Bundespräsidenten missbraucht um sich als wichtig zu präsentieren. Das wird wieder eine tolle Steilvorlage für die Hoffähigkeit der Linken zu Lasten der SPD. Und die möchtegern schlauen Vorsitzenden und Geschäftsführer der "Volkspartei" SPD merken mal wieder nichts.