Vor vier Jahren hatte sie gehofft, Gesine Schwan könne doch gewählt werden: die Autorin Monika Maron

Dem kommunistischen Regime hat Gesine Schwan nie Sympathie entgegengebracht. Und über das Beschweigen von Schuld hat sie ein eindrückliches Buch geschrieben. Warum gibt sie jetzt die Galionsfigur, mit der die SPD in den Hafen der Linken steuert? Von Monika Maron

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Juni 2008 00:58
Geschichtsverschleiernder Pragmatismus und Klischees  
Werner Kastor (wkastor)

Was ist denn daran geschichtsverschleiernd, wenn Gesine Schwan den von Kant definierten Mindeststandard moralischen Verhaltens zitiert?:"Es reicht, aus Opportunität keinen Rechtsbruch zu begehen." Es stellt sich doch vielmehr die Frage, um welches Recht es geht. Kant ging schließlich von legitimierten Rechtsnormen aus. Da hat sich Monika Maron völlig vergallopiert. Gesine Schwan hingegen ging es darum, deutlich zu machen, dass man einen Menschen nicht mit seinen Taten gleichsetzen darf, z.B. Lafontain mit seinen demagogischen Äußerungen oder ein ehemaliges SED-Mitglied mit seinen früheren moralischen Verfehlungen. Es geht ihr um Überzeugen, um Diskurs, um Differenzieren. Es geht ihr um eine Qualität der politischen Debatte jenseits der parteipolitischen und - ja - moralischen Klischees. Sie biedert sich ja nicht an, sie positioniert sich moralisch eindeutig. Leider ist Monika Maron, auf gut geschriebene Weise, den Klischees nicht entkommen.

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16. Juni 2008 19:44
Wie exakt muss Geschichte sein?  
Peter Kammer (peeka)

Ich mag die LINKE nicht besonders, aber man muss sich schon überlegen, was man ihr im Vergleich zu anderen Parteien vorwirft. Irgendwo in Österreich soll noch Vermögen schlummern. Das ist verweflich. Nur wenn man sich die DDR-Vergangenheit genauer ansieht, so stellt sich auch die Frage, was eigentlich in dieser Mehrparteiendiktatur so die anderen Mitläufer getan haben. Was wurde aus der NDPD, was wurde aus der DBD? Sie wurden der Einfachheit halber in die FDP resp. CDU integriert. Hier hat niemand anscheinend irgendwelche moralische Bedenken gehabt, obgleich es sich um reine SED-Ausgründungen handelte. Die LDPD und die Ost-CDU haben quasi in ihren alten Strukturen weiter gelebt. Personelle Kontinuität ist hier überhaupt nichts außergewöhnliches. Von den "Etablierten" sind es eben nur SPD und Bündnis 90 / Grüne, die diese Vergangenheit nicht in sich tragen. Man kann dies sicherlich unterschiedlich bewerten, aber es wird eine historische Tatsache bleiben. Daher bleibt auch die Frage, was konkret der LINKEN nun vorgeworfen wird.

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15. Juni 2008 21:33
Schwan for President !  
Peter Kronenberger (Peter-Kronenberger)

Ich bin dafür ! Mögen die Altkommunisten aus der SED, die Grünen und die Sozis Frau Schwan zur Bundespräsidentin wählen ! Viel Übeles kann sie in diesem Amt nicht ausrichten, und selbst dem Dümmsten wird es klar, daß die SPD, die noch vor jeder historischen Aufgabe seit ihrem Bestehen jämmerlich versagt hat, auch diesesmal nicht davor scheut, mit der SED-Nachfolgepartei zu paktieren, nur um wieder ein bischen Herumregieren zu dürfen, Pfründe zu verteilen, und so zu tun, als ob. Die Marginalisierung der SPD in den neuen Ländern ist unverkennbar, ihre Führungskrise ein Dauerzustand. Kein Wunder, daß sich ihre Funktionäre fragen, ob eine Zusammenarbeit mit der SED-PDS nicht der Weg zur Erhaltung ihrer Versorgungsansprüche darstellt. Und selbstverständlich muß man ganz behutsam vorgehen, um die Stammwähler im Westen nicht allzusehr zu verschrecken. Erst mal hat man die Soziologin Ypsilanti in Wiesbaden vorgeschickt - Soziologen schrecken ja bekanntlich vor nichts zurück, und Hessen war ja schon in den achzigern für Rot-Grün das Testgelände gewesen. Und auch Holger Börner war froh, als er wenigstens Partner von Fischer & Co. werden konnte, als die Dachlatte doch nicht das hielt, was sie versprach.

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15. Juni 2008 12:42
Beitrag Monika Maron  
Horst Koch (Golferehrer)

Die Dame Monika Maron spricht feine und klare Worte über eine der Grundlagen der Demokratie: Geschichtsbewusstsein. Ein Thema, welchem sich jede Generation immer wieder neu zu stellen hat. Gemessen an der erlebten Erfahrung meiner Nachkriegs-Generation wünschte ich mir deshalb eine Dame Schwan mehr als eine Frau Schwan. Mit entsprechendem Demokratieverständnis erübrigte sich gleichzeitig jede Form von Eitelkeit.

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15. Juni 2008 11:45
Wenn Du geschwiegen hättest ...  
Andreas Waibel (Andreas_Waibel)

.. wärst Du vielleicht vielleicht als Streiterin für Menschenrechte glaubwürdig geblieben. Was sagt Monika Maron zu den 100.000 Toten im Irak, die der Merkel-Freund Bush zu verantworten hat? Was sagt Monika Maron zu den Millionen Menschen in Deutschland, die dank neoliberaler EU-Politik ihre Familien mit Niedriglöhnen oder Hartz IV über die Runden bringen müssen? Was sagt Monika Maron zu den tausenden Afrikanern, die jährlich an der im Mittelmeer errichteten EU-Außenmauer ums Leben kommen? All das interessiert sie nicht und nur darum kann sie sich moralisch über die Selbstverständlichkeit empören, dass auch Linke Politik machen. DIE LINKE integriert neben vielen anderen auch Menschen, die in der SED-Diktatur vielleicht Mitläufer, vielleicht sogar kritischen Parteimitglieder waren, die im Kleinen versuchten etwas besser zu machen. Und auch deswegen muss sich DIE LINKE weiterhin kritisch mit der Geschichte und den Verfehlungen der eigenen Leute auseinandersetzen, damit links wieder für Freiheit UND soziale Gerechtigkeit steht. Frau Maron hingegen steht offenbar für gar nichts mehr, sonst würde sie Ihre moralische Autorität für Wichtigeres einsetzen.

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15. Juni 2008 08:46
Wir können wählen ...  
Gerhard Stoeckl (Der-Alte)

und wenn wir nicht wieder eine große Koalition wollen bleibt uns nichts anders übrig als "Die Linke" zu wählen. Ich halte es für falsch immer darauf hinzuweisen, dass "Die Linke" aus einer kommunistischen Partei hervor gegangen ist und möchte daran erinnern aus welchen Wurzeln "Die Grünen" entstanden sind. Dass die sogenannten (noch) Volksparteien sich soweit vom Volk entfernt haben, diesen Anspruch längst verloren haben ist unstrittig und muss nicht erneut angeführt werden. Es bleibt die Frage, Wählen oder nicht Wählen, wobei ich für "Wählen" bin denn jede Stimme der Nichtwähler nützt den großen(?) Parteien und am Ende steht die "große Koalition"

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14. Juni 2008 19:28
Keine Frage an die Jugend  
Andreas Noreikat (derherold)

Eine Schriftstellerin mit Namen M. erklärte die große Bedeutung von Schriftstellern und Kabarettisten in der DDR damit, daß diese "kritischen Journalismus" hätten ersetzen müssen. Wer "hilft" uns heute ? Die SED/PDS/Linkspartei ist nicht deshalb so (medial) stark, weil sie tolle Konzepte, Rückhalt der Jugend hat oder die "Partei der Ostdeutschen" ist, sondern weil es genügend Journalisten und Intellektuelle gibt, die sie mit offenen Armen aufgenommen haben - insbesondere "im Westen". (Mindestens) Bis Mitte der 90iger gab es in der ostdt. Bevölkerung genügend Kritik an der PDS und ihrem neuen Status als Partei des Kultur- und Verwaltungsestablishments - aufgenommen wurde diese Stimmung nicht. Daß es Äquidistanz zwischen den deutschen Diktaturen aus qualitativen Gründen nicht geben soll, mag akzeptabel sein. Zuviele zeigen dafür Äquidistanz zwischen Demokratie und sozialistischer Diktatur. "Die Jugend" mag aus Idealismus Sympathien für Linkspartei zeigen - sie wird dafür allerdings auch bezahlen müssen. Wir sind nicht mehr in den 20igern und die Wohlstands-Fallhöhe ist höher. Das gilt auch für die Gewerkschaften - für ihr Zündeln an der FDGO dürften berechtigte Partikularinteressen nicht ausreichend sein.

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14. Juni 2008 16:18
"Warum gehen Junge ...  
Reinhold Eysel (Eysel)

nicht zu Attack ... oder gründen etwas Neues?" Gute Idee: Wie wär`s denn - nur zur Abwechslung - mal mit einer Partei, die nicht den Linken nachläuft, oder ihnen mindestens zur Normalität verhilft ... ??? Ich hör schon den Einwand: "Wir wollen keine Rechten." Die Assotiation "Nazis"ist gewiss. Ich meine, dass selbst zwischen einer CSU und den Nazis noch "recht" viel Platz ist in dieser Landschaft. Das "real existierende Problem" solch einer Gründung besteht eher darin, dass "Diffamierung nach rechts" inzwischen zum fest eingespielten "political correctness Repertoire" dieser Republik gehört.

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14. Juni 2008 15:21
Überflüssige Neudämonisierung  
Konstantin Schneider (bundesboy)

Eigentlich ist es ja unfair, die Insassen von Bautzen heute zu Zeugen zu instrumentalisieren, die Gesine Schwan einen Vogel zeigen müssten, wenn sie sich von der LINKEN wählen lässt. Aber die Bürger brauchen diese Dämonisierung ja vielleicht, weil es die eigenen Besitzstände sichern hilft. Wer das Hauptziel, dass dahinter steckt, nämlich die SPD weiter aufzureiben und berechtigte Forderungen von Einheitsverlierern in die Schranken weisen zu dürfen, durchkreuzen möchte, dem bleibt keine andere Wahl als Gesine Schwan.

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14. Juni 2008 13:13
Danke, Frau Maron!  
K.-F. Wentzel (sha-lom)

Ich freue mich über die Meinug von Frau Maron weil ich der Überzeugung bin, daß es für die Kandidatur wesentlich mehr Charakterstärke und Bildung braucht als wie Frau Schwan es durchblicken lässt. Ich wehre mich als Demokrat und freiheitsliebender Mensch dagegen von solchen Opportunisten wie Frau Schwan vertreten zu lassen. Meine Eltern flüchteten vor dem SED Unrechtsregime in die alten Bundesländer, und nun soll ich von einer Sympathisantin zu genau diesen damaligen Machthabern vertreten werden? Klares NEIN!

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14. Juni 2008 11:14
Sie verstehen die Jungen nicht?  
Sebastian Müller (crosscountry)

Junge Menschen lassen sich von vergangenheitsorientiertem Geschwafel wenig beeindrucken. Sie sind es z.B. auch leid sich als Deutsche für Sachen verantworten zu müssen, die vor ihrer Zeit lagen (z.B. BEIDE Dikaturen). Statt dessen treffen sie ihre Entscheidungen an für sie greifbaren, gegenwärtigen Sachen. Im Fall der Politik sind das politische Ideen und Argumente. Und damit scheint die Linkspartei durchaus dienen zu können. Schaut man sich die "gemäßigten" Parteien einmal an, wird man z.B. bei Themen wie der Vorratsdatenspeicherung viel eher an Regimes aus dem Geschichtsunterricht erinnert. Man sollte diese ganze Thematik also weniger ideologisch sondern vielmehr sachorientiert betrachten. Und da ist es nicht so, daß mit der Linkspartei die Marktwirtschaft oder das Staatsgefüge in Gefahr ist, sondern daß ohne sie sich das Soziale in unserer SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT auflöst. Vielleicht konnte Gesine Schwan gerade aufgrund ihrer Nähe zu Studenten diese Denkweise für sich aufrecht erhalten. Schön wäre es, wenn auch der Rest der Politik wieder etwas sachorientierter agiert. PS: Ich bin kein Linkswähler.

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14. Juni 2008 08:50
Möge sie (Frau Schwan) noch vor dem Scheitern ihre Kandidatur zurückziehen  
Hans Juergen Gruener (GRUII001)

Bisher habe ich noch keinen so guten Beitrag zu diesem Thema gelesen, wie diesen. Gut wäre es (ich bin da allerdings Realist und weiß, dass dies nicht geschehen wird), wenn der Artikel mindestens von den darin genannten Personen aber am besten darüberhinaus von möglichst vielen Mandatsträgern der SPD gelesen und auch kritisch reflektiert würde. Leider ist es wirklich so, dass Versprechen im Vorfeld keine Koalition mit den SED-Nachfolger einzugehen ohne jeden Wert sind. Politik ist eine Frage von Macht. Diese läßt sich in der Regierung besser umsetzen als in der Opposition. Bei entsprechendem Ergebnis wird Rot-Rot kommen, ganz egal was vorher versprochen wurde. Insofern sind diejenigen, die in Hessen hernach überrascht waren, nicht von dieser Welt. Allenfalls kann man versuchen den Anfängen zu wehren. Dies könnte Frau Schwan, indem sie ihre Kandidatur zurückzieht, denn das würde ein Zeichen setzen, insbesondere bei entsprechender Begründung, zu der sie ja den Artikel von Frau Maron zu Hilfe nehmen kann. Sie hätte dann der Demokratie in diesem Lande einen Dienst erwiesen.

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14. Juni 2008 01:42
@ Paul Rabe  
Peter Morlock (PetMor)

Was bitte ist für Sie denn "rechts"? Wenn eine Partei eine weitgehend offene Gesellschaft will, in der die Freiheit des einzelnen nur dadurch beschränkt wird, dass Anderen Freiheit nicht beschränkt werden darf ist für Sie "rechts"? Warum denn bitte? Weil sie für eine freie Marktwirtschaft eintritt? Weil sie ein einfacheres Steuersystem will? Ich bitte Sie, eine Partei, die für freie Genforschung, Homoehe und und und eintritt kann doch niemals auch nur in die Nähe von "rechts" gerückt werden! Wobei ich aber durchaus mit Ihnen einer Meinung bin, dass Deutschland eine Kraft - wenn Sie so wollen - "rechts" von der Union vertragen könnte. Nachdem die Union sehr viele ihrer Stammwähler enttäuscht hat wäre eine echte konservative Alternative mehr als wünschenswert. Eine solche Partei könnte wohl auch die meiner Meinung nach verzerrte Darstellung der angeblichen linken Mehrheit in Deutschland widerlegen. Leider ist eine solche Partei nicht in Sicht.

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14. Juni 2008 00:27
Gesine Schwans Kandidatur  
Jan Eurelings (eurelings)

Mit Freude und Respekt für ihre Ansicht und Einsichten habe ich die Reaktion von Frau Monika Maron auf den Beitrag von Frau Gesine Schwan gelesen. Sie hat kernhaft und wohl begründet aufgezeigt, wo Gesine Schwan in die Irre geht; dieser "geschichtsverschleiernde Pragmatismus " birgt ,moralisch und politisch betrachtet, grosse Gefahren in sich. Ein Bündnis der SPD mit der Linke, das nur kurzfristig den momentanen, parteipolitischen Eigeninteressen dient und zur Missachtung moralischer Werte nötigt, wird auf längere Sicht die Autorität und Glaubwürdigkeit der Partei stark beeinträchtigen. Die SPD gewinnt nur Stärke und politisches Gewicht durch programmatische Inhalte und deren Verwirklichung, durch ihren Willen zu gesellschaflichen Reformen, die heute dringend gefordert sind, nicht durch poltische Spiele, wie das Präsentieren einer Gegenkandidatin.Gleichzeitig büsst das Amt des Bundespräsidenten durch diese parteipolitischen Machenschaften an Würde und Bedeutung ein. J.Eurelings, Amsterdam

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14. Juni 2008 00:21
Warum huldigt Sie ? Das ist eine Frage von toller Geisteshaltung !  
Norbert Müller (B417931)

Es ist eine Gelddruckmaschine ohne Ende. Man muss sich nur einmal vor Augen halten wen wir immer noch mit hundertausenden von Euro jährlich voll alimentieren bis zum Lebensende. Das ist der eigentliche Grund und Moral spiel in dieser Gesellschaft schon lange keine Rolle mehr. Aber darauf hätte Frau Monika Maron selbst kommen können wenn Sie nur wollte. Aber solche Dinge auszusprechen ist natürlich nicht fein bei den klugen Köpfen. Man gehört ja schließlich zum System und es könnte ja wenn möglich auch der Karriere schaden. Das Strickmuster ist ganz einfach man muss es nur sehen wollen. Aber Verniedlichung der Verbrechen der Linken gehört ja schon immer zum feinen Stil der Bundesrepublik Deutschland auf einer gewissen Seite von Leuten die mit diesen die besten Beziehungen unterhalten haben und jetzt wieder haben. Siehe Ypsilanti und die entsprechenden Kader der neuen Linken.

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