
wollte mich eigentlich nur darüber lustig machen, dass zwei identische Quoten als ähnlich bezeichnet werden

Auch Daten von Forrester verdienen die kritische Distanz eines FAZ-Journalisten. Seit der Internetblase der 1990er Jahre könnte man auch sagen: Gerade die Daten von Forrester.

Wikipedia: Quote bezeichnet einen Anteil einer Bestandsgröße.
..somit dürften 80 von 100 ebenso 8/10 darstellen wie 4 von 5.

Zitat: Mehr als 80 der größten 100 Unternehmen der Vereinigten Staaten werben inzwischen auf Facebook; in Großbritannien sei die Quote mit 40 der Top-50-Unternehmen ähnlich hoch, sagte Chandlee.
Wieso ist die Quote 40 von 50 "ähnlich hoch" wie 80 von 100?

Die in der Grafik gezeigten Umfrageergebnisse decken sich mit anderen Umfragen und Analysen, zum Beispiel von Forrester. Die Ergebnisse, dass die Werbung in sozialen Medien am schnellsten steigt, sind identisch. Diese Umfrage war lediglich besonders aktuell.

Ich finde Internetwerbung wie sie auf FAZ.net stattfindet gut - ein bisschen oben, ein wenig an der Seite - o.k. aber auf anderen Seiten, wo "aggressiv" geworben wird - popups die man aktiv beseitigen muss - finde ich sie oft lästig.
Nur durch "Klicks zählen" kann man keinesfalls Aussagen über die Werbewirksamkeit dieser Anzeigen machen.
Internetwerbung ist wichtig und richtig, aber die Strategen sollten sich oft besser überlegen, welche Form dem Produkt am zuträglichsten ist. Ein Banner, das alle 30sek die Sicht auf den eigentlichen Artikel verdeckt ruft sicher keine positiven Gefühle beim Adressaten hervor!
Während der Bundestagswahl habe ich aber wieder feststellen müssen, wie unwirksam Printwerbung mittlerweile ist. Wenigstens die "Grünen" müssten sich hier deutlich distanzieren. Diese bunten Plakate werden hoffentlich ordentlich recycled (oder recyclet? na jedenfalls wiederverwertet)!
Auf jeden Fall war mein Gedanke auf urbanen Hauptverkehrswegen oft:"Schade, dass man diese "pop-Ups" nicht wegklicken kann. Überall wird im Verkehr Sicherheit ganz groß geschrieben, aber diese vielen Plakate, die versuchen, die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf sich zu ziehen, die sind dann auf einmal ungefährlich???

Ich finde Internetwerbung wie sie auf FAZ.net stattfindet gut - ein bisschen oben, ein wenig an der Seite - o.k. aber auf anderen Seiten, wo "aggressiv" geworben wird - popups die man aktiv beseitigen muss - finde ich sie oft lästig.
Nur durch "Klicks zählen" kann man keinesfalls Aussagen über die Werbewirksamkeit dieser Anzeigen machen.
Internetwerbung ist wichtig und richtig, aber die Strategen sollten sich oft besser überlegen, welche Form dem Produkt am zuträglichsten ist. Ein Banner, das alle 30sek die Sicht auf den eigentlichen Artikel verdeckt ruft sicher keine positiven Gefühle beim Adressaten hervor!
Während der Bundestagswahl habe ich aber wieder feststellen müssen, wie unwirksam Printwerbung mittlerweile ist. Wenigstens die "Grünen" müssten sich hier deutlich distanzieren. Diese bunten Plakate werden hoffentlich ordentlich recycled (oder recyclet? na jedenfalls wiederverwertet)!
Auf jeden Fall war mein Gedanke auf urbanen Hauptverkehrswegen oft:"Schade, dass man diese "pop-Ups" nicht wegklicken kann. Überall wird im Verkehr Sicherheit ganz groß geschrieben, aber diese vielen Plakate, die versuchen, die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf sich zu ziehen, die sind dann auf einmal ungefährlich???

Die Grafik zu diesem Artikel basiert auf der dürren Pressemeldung einer kalifornischen Internet-Klitsche namens Unisfair vom 14. September, in der primär eine Produktneuheit von Unisfair verkündet wird. Die von der FAZ-Grafik zitierten Daten sind dort nur in den Fließtext eingestreute Umfragewerte. Über die Methodik der Datengewinnung wird in der Pressemeldung kein Wort verloren. Fest steht nur, dass Unisfair mit - nach eigenen Angaben - 65 Mitarbeitern virtuelle Konferenzen im Rahmen des sog. "Social Media Marketing" anbietet (deshalb stehen wohl in der Grafik die Konferenzen und virtuellen Veranstaltungen so unvermittelt und absurd neben den Zeitungen).
Die Pressemeldung ist hier:
http://www.unisfair.com/news/company-news-press-releases-unisfair-releases-enhanced-platform-social-media
eMarketer ist nicht, wie behauptet, Quelle der Umfrage, sondern aggregiert - so die Eigenwerbung - Daten aus 3.000 verschiedenen Quellen auf seiner Website. Der Umweg der Daten über eMarketer erinnert ein bisschen an die Verbriefung von Schrottkrediten vor dem Platzen der US-Häusermarktblase. Ich ärgere mich zum wiederholten Mal über halbseidene "Studien", mit denen die sonst geschätzte FAZ den jeweils aktuellen Internet-Hype anheizt.