145.000 Menschen haben Deutschland im vergangenen Jahr offiziell verlassen. Es werden hunderttausend mehr gewesen sein. Die meisten lockt nicht das Fernweh, sie suchen Arbeit. Was Auswanderungsberater in Berlin erzählen.
Mehr Deutsche als je zuvor seit dem Krieg suchen ihr Glück im Ausland. Rund 145.000 Menschen sind allein 2005 fortgezogen. Ein beliebtes Ziel der Auswanderer ist Norwegen. Eine Agentur in Berlin hilft beim Absprung.
Die Zahl der deutschen Auswanderer erreicht neue Rekorde. Laut DIHK-Präsident Braun fliehen sie vor hohen Steuern und Sozialabgaben und suchen bessere Bildungs- und Betreuungssysteme.
Wie stellen wir uns der demographischen Herausforderung? Steht das Land vor dem Niedergang oder können wir die Probleme meistern? Der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg und der Publizist Albrecht Müller im Streitgespräch.
Der neue Sozialminister will illegale Zuwanderer legalisieren und Migranten nach fünf Jahren einbürgern. Konzepte für deren Integration fehlen aber. FAZ.NET-Serie.
Die irische Wirtschaft wächst schon seit Jahren rasant. Das lockt zahlreiche Osteuropäer an und wandelt den keltischen Tiger vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland. Dabei gibt es wenig staatliche Unterstützung.
In Spanien suchen vor allem Lateinamerikaner und Afrikaner eine bessere Zukunft. Das Land kann die Zuwanderer gut gebrauchen: Sie sind willkommene Arbeitskräfte und verjüngen die Bevölkerung.
Einst war Lateinamerika das Ziel von Auswandererscharen. Seit einigen Jahren verlassen zunehmend mehr Menschen Süd- und Mittelamerika wieder, teils aus politischen, teils aus wirtschaftlichen Gründen.
Über 100.000 Deutsche verlassen jährlich das Land. Gut geplant ist das häufig nicht. Um Fuß zu fassen, braucht es mehr als einen passenden Job. Häufig wird der Anpassungsbedarf unterschätzt.
Immer mehr junge, gut ausgebildete Deutsche suchen ihr Glück fern der Heimat. Allein 150.000 Auswanderer waren es 2004, fürs Jahr 2005 werden noch höhere Zahlen erwartet. Ein Krisenbericht.
Experte im engen Sinn ist er nicht, aber eine glaubwürdige Stimme aus seiner Generation: Pawel Kuschke, 20 Jahre, Student, will weg. Er beklagt die Macht der Alten, die geringen Chancen der Jungen und plant die Auswanderung.