Der letzte Ritter des Liberalismus

Für die kleine Schar seiner treuen Anhänger ist er nichts weniger als der bedeutendste Ökonom und Sozialphilosoph des 20. Jahrhunderts und eine der großen Gestalten der europäischen Geistesgeschichte. Für die Masse der Ökonomen ist er eine kaum noch wahrgenommene Figur der Vergangenheit weit abseits ...

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Oktober 2007 23:56

Schöne Anekdote

gisbert heimes (gisbert4)

Freiheit und Sozialismus schließen einander in praxi aus, ebensowenig kann es eine freie und gleichzeitig soziale Marktwirtschaft geben. Das ist wie mit dem 'ein bißchen schwanger'.

Erst auf der metaphysischen Ebene kommen Freiheit und Sozialismus wieder zusammen :-).

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19. Oktober 2007 21:31

Dankeschön für die Buchbesprechung,

Stefan Sedlaczek (sedlaczek1)

sehr geehrter Herr Braunberger,

in Georges Hoyaus Buch "Hohes Haus - Politik in Anekdoten", welches nur noch antiquarisch zu erhalten ist, findet sich in der Ausgabe vom Oktober 1978 auf Seite 125 auch folgende Anekdote, die ich gerne zitiere:

"Ludwig Erhard hatte es nicht leicht, seine Ideen von der freien und sozialen Marktwirtschaft zu verwirklichen. Man erzählte sich, der Bundeswirtschaftsminister habe bei einem seiner vielen Amerikaaufenthalte Ludwig von Mises, den großen Theoretiker des Liberalismus, in seinem Heim in New York aufgesucht. Dort habe Erhard dem alten Professor von seinem Wirken berichtet, sei auch freundlich angehört, aber schließlich mit den Worten verabschiedet worden: >Mein lieber Herr Erhard, eines muß ich Ihnen schon sagen - Sie sind halt ein Kommunist!<"

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