Endlich hat Fred Nassir ad-Dawur getroffen. Denkt er jedenfalls. Doch Timo entpuppt sich als der falsche. Doch immerhin hat er noch etwas in seinem Besitz, dass für Fred sehr wichtig sein könnte.
Als Fred das Krankenhaus verlassen will, läßt man ihn ohne Widerstand ziehen. Er findet Nassir ad-Dawur - oder den, den er dafür hält. Aber der andere ist misstrauisch.
Fred trifft einen Menschen, der behauptet, Nassir-ad-Dawur getroffen zu haben. Doch er habe mittlerweile einen anderen Namen angenommen: Jussuf Qureishi.
Fred wird im Libanon auf die psychatrische Station eines Krankenhauses gebracht. Er fragt die Insassen nach Badral und Nassir ad-Dawur - und erhält erstaunliche Antworten.
Wie soll Fred den libanesischen Grenzbeamten nur klar machen, dass er wirklich Deutscher ist? Deren Fragen werden bohrender, aber da kommt dem Jungen der Zufall zu Hilfe.
Als Fred aus dem Berg herausgekrochen kam, ist er im Libanon gelandet. Grenzsoldaten haben ihn festgenommen und wollen wissen, woher er kommt. Aber seit er den falschen Koffer genommen hat, hat Fred auch nur einen falschen Ausweis.
Die Dunkelheit um ihn herum ist beängstigend, aber Fred hört nicht auf zu graben und findet tatsächlich einen Ausgang aus seinem Verlies. Aber als er endlich ins Freie gelangt, ist dort nichts so, wie er es erwartet hat.
Freds Kindheit war überschattet vom Tod seines Bruders. Während die Eltern in ihrer Trauer allein bleiben, schließt Fred neue Freundschaften, geht aus, nimmt Pillen, raucht Haschisch. Bis die Polizei vor seiner Tür steht.
In seiner dunklen Grube denkt Fred über seine Familie nach: Seinen arroganten und intelligenten Vater, der seinem verstorbenen Bruder so ähnelt. Fred dagegen hat immer schlechte Noten. In seiner Familie sei immer alles gut gegangen - bis er auf die Welt kam.
Fred sitzt in einem dunklen Loch und hat endlich Zeit, nachzudenken. Dabei kommen ihm ein paar recht ungewöhnliche Ideen darüber, was eigentlich mit ihm passiert sein könnte. Aber erklärt das alles?
Fred flüchtet vor der blinden Nibal - ausgerechnet in den Tunnel, vor dem sie ihn gewarnt hatte. In tiefster Schwärze rutscht er mit einer Ladung Geröll in die Tiefe und besinnt sich endlich auf das, was er schon längst hätte tun sollen.
Auf der Suche nach Badral scheint Fred einen kleinen Schritt weitergekommen zu sein. Er weiß nun, wo Nassir ad-Dawur geboren wurde, der sich eines Tages als König von Badral bezeichnete. Aber das geschah vor 100 Jahren.
Fred steigt mit seinem neuen Bekannten an einem Ort aus, der anders heißt, als er sollte. Es ist kalt, der Weg führt immer bergauf und Fred beginnt sich zu fragen, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat.