
Beim Lesen musste ich auch an Lamarck denken, hatte der vielleicht doch auch Recht? Allerdings scheinen mir die Moeglichkeiten, die sich daraus ergeben, auch etwas gefaehrlich... Wie der Rattenversuch erfolgreich gezeigt hat, konnten sich die Tiere nach der Injektion nicht mehr an die vorausgegangenen Versuche erinnern und hatten keine Angst vor dem Trainingsraum. Das erinnert mich stark an den Film "Men in Black", in dem das Gedaechtnis der Menschen ausgeloescht wird. Eventuell haben die Forscher jetzt eine tatsaechliche Moeglichkeit entdeckt, Lebewesen zu "blitzdingsen" ??? Natuerlich kann das in einigen Faellen vorteilhaft sein (Gewaltopfer, ...), allerdings trotzdem irgendwie beaengstigend, oder nicht?

dass man die Gene der Opfer durch nachträgliche fürsorgliche Zuwendung wieder verbessern kann? Bzw., dass wir alle durch stetig respekt- und liebevollen Umgang miteinander unseren eigenen Genpool verbessern können? Bzw. dass etliche Topmanager massiv den Genpool der Deutschen schwächen?

Der Artikel ist sehr interessant geschrieben. Leider hat es den Anschein das unsere Gesellschaft keine Lösung für die Verrohung unser Jugend hat und entsprechend müsse man neue Wege gehen und auf Genmanipulation zurückgreifen um Herr der Lage zu werden. Wie wäre es, wenn man die Forschungsmilliarden in Sozialprojekt stecken würde?? Ich wette wir hätten die Erfolge jetzt schon!

...gehen doch weit über die Frage nach Gewalt oder Hunger in der Kindheit hinaus. Muß angesichts des obskuren "Zellgedächtnisses" (gerade bei Wikipedia den Epigenetik-Artikel gelesen) nicht unser Verständnis des Evolutionsprozesses überdacht, und vielleicht sogar auf Lamarck's Thesen hinsichtlich der adaptiven Entwicklung zurückgegriffen werden? Ich fände einen ausführlichen und allgemein gehaltenen Artikel über die Frage sehr interessant.