Wieso sind Fastfood-Produkte so erfolgreich?

Ernährungswissenschaftler

„Dicke Menschen leben länger“

Udo Pollmer spricht im Interview über den Unsinn von Diäten, die Tricks der Industrie und das perfekte Design des Hamburgers. „Fastfood-Esser sind nicht dicker als andere“, behauptet der Ernährungswissenschaftler.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Mai 2007 04:32

"Ich kann meinen Körper nicht designen?" Selbst schuld.

Eberhard Hafermalz (ebor56)

Ernährung und Training sind alles. Man muß kein Bodybuilder sein, um Fett ab- und Muskel aufzubauen, aber das Wissen der Kraftsportler ist dabei sehr nützlich. Zum Glück gibt es das haufenweise umsonst im Netz.

Ich weiß übrigens auch, wie hoch mein IQ ist.

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11. Mai 2007 09:43

Da kann ich nur den Kopf schütteln...

Maximilian Tritschler (maxt)

Dicke Menschen leben länger? Diese Studie würde ich gerne mal näher betrachten...
Natürlich ist ein dürrer, abgemagerter Mensch im Falle einer Krankheit schlechter dran, da er keine Reserven hat, das steht außer Frage. Das übergewichtige Menschen bis zur "Lebensmitte", wie Herr Pollmer das so schön formuliert hat ungleich höhere Risiken haben an verschiedensten Krankheiten zu erkranken ist natürlich völlig uninteressant in anbetracht der Tatsache, dass ein paar Fettpölsterchen in fortgeschrittenem Alter im Falle einer Krankheit den Körper durch vorhandene Reserven wiederstandsfähiger machen KÖNNEN.

Natürlich ist ein fitter Körper immer wiederstandsfähiger als ein nicht-fitter Körper. EIn bisschen Specke ist da sicherlich nicht groß von Bedeutung, stark untergewichtig oder massiv übergewichtige Menschen sind meiner Meinung nach immer anfälliger für Erkrankungen verschiedenster Art.

Wenn ich dann noch lese, keine funktionierende Art abzunehmen, ohne JoJO-Effekt und Co -> Essen bis man satt ist dazu so viel Sport, dass ein eine negative Kalorienbilanz herraus kommt und man reduziert sein Körperfett ohne anschließend wieder maßlos zuzunehmen.

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11. Mai 2007 05:49

Dicke menschen leben länger

Michael Wolters (wolmifaz)

Schon mal einen dicken Hundertjährigen gesehen?

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10. Mai 2007 20:18

Es gibt keine erfolgreiche Diät! Nur richtig Essen macht auf Dauer schlank!

Peter Forster (PeEff)

Meine eigene Erfahrung von 54 Lebensjahren: Spitzengewicht 130 kg bei 172 cm Körpergröße, heutiges Gewicht bei 100 kg, Zielgewicht 80 kg, Zieldatum freibleibend.

Erkenntnis: Es gibt keine Ernährung, die eine dauerhafte Gewichtsabnahme durch Einschränkung der Lebensmittelaufnahme möglich macht, oder auf Diät-Deutsch: Kalorienzählen führt zunächst zum Gewichtsverlust, danach aber wieder zu einer Zunahme über das Ausgangs-Übergewicht hinaus. Die Formel "Weniger Kalorien = Gewichtsabnahme" ist nur die erste Hälfte einer weiteren Gewichtszunahme!

Die meisten Ärzte empfehlen zwar eine Gewichtsverminderung, haben selbst aber nur in Ausnahmefällen eine Idee, wie das dauerhaft erreicht werden könnte. In aller Regel haben sie keine Ahnung und verweisen aufs Kalorienzählen oder auf Fettreduzierung, weil sie es einfach nicht besser wissen - es ist leider purer Unsinn!

Essen Sie als Frau mind. 1800 kcal, als Mann mind. 2200 kcal täglich das Richtige zur richtigen Zeit und treiben Sie ein bißchen Sport - und Sie werden abnehmen.

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09. Mai 2007 10:31

Dicke Menschen leben länger ist blanker unsinn!

Nader Dastghaibi (NaderD)

Erfahrungsgemäß sind drogenabhängige bemüht ihren Konsumkette um jeden Preis zu schützen. Menschen, die über das Maßhinaus (5-10Kg mehr oder weniger als Ihr BMI Indexkörpergewicht) sich ernähren sind genauso davon betroffen. Die Wissenschaft auch in dieser Zeitung veröffentlich hat erwiesen, daß die Zelle nur im ständigen Hungerzustand am optimalsten funktioniert und so die beste Überlebenschance hat. Als Biologe kann ich daher die Ausführungen eines Lebensmittelwissenschaftler der sich produzieren will nicht nachvollziehen außer, er ist selbst ein Essabhäniger, daher nicht ernstzunehmen.
Ich selbst habe 7 Jahre meines Lebens wegen mangels ans Bewegung 30-40Kg mehr Gewicht gehabt als jetzt. Vor 6 Jahren habe ich mit Sport und gesunde Ernährung mich auf mein Idealgewicht reduzieren können und meine Lebensqualität ist einfach um Längen besser geworden. Meine Blutwerte sind laut meinem Arzt sehr gut. Ich fühle mich sehr gut und bin sehr sportlich. Vor 7 Jahren war ich unausgeglichen und gereizt und aggressiv, das bin ich heute nicht mehr. Falsche , übermäßige Ernährung verführt den Menschen die Realität so wahrzunehmen wie Sie ist. Man ist dann "gedopt".
Das die "Dicken" das nicht wahrhaben wollen, ist doch gut nachvollziehbar :-)

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09. Mai 2007 00:47

was ist der jojo Effekt

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

Die Darstellung von Pollmer und vieler ähnlich lautenden ist falsch. Der Körper "denkt" überhaupt nicht an Fett für Notzeiten.
Es handelt sich um eine Absenkung des sog. Grundumsatzes - den Löwenanteil des täglichen Energieverbrauches - durch schlichten Zellabbau bei Eiweissmangel. Der Körper kann Eiweiss im Gegensatz zu Fett nicht speichern, deshalb baut er seine eigenen Körperzellen ab, was in geringem Umfang (eine Woche) durchaus nicht dramatisch ist.
Der Grundumsatz entspricht exakt der Zahl der Körperzellen.
Das heißt, bei erniedrigtem Grundumsatz führt die "normale" Nahrungszufuhr sofort zu einer erneuten Fettspeicherung.
Genau das erzeugt den Jojo Effekt, deshalb sind alle Radikalkuren, insbesondere die Einschränkung der Eiweisszufuhr nicht erfolgversprechend, eingeführt wurden sie zudem von Psychologen, die nicht nur hier viel Unheil mit ihrem mangelnden Grundwissen angerichtet haben.

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08. Mai 2007 11:48

Halbwahrheiten und überflüssige Polemik

Arno Engling (Dr.House)

ein Chemiker u. netter Erzähler,der sein Gewicht u. mangelndes Ernährungswissen wissensch. zu rechtfertigen versucht.>Eßt,was euch schmeckt< damit ist seine Weisheit auch schon am Ende. Es bedarf keines Pollmer,um herauszufinden,daß Diäten überflüssig sind.Da muß sich jeder selbst an die eigene Nase fassen denn es wird nur produziert, was wir kaufen o. Bequemlichkeit hat seinen Preis.Seine Studien sind genauso interpretationsfähig wie die,der Gegenseite.Er ist auch nicht der Erste,der(zurecht) die Kalorienlehre anzweifelt.Er >weiss<z.B. auch,daß es keine gesunde Ernährung gibt.Wir haben ein Heer von Stoffwechselkrankheiten incl. Uebergewicht,die mit Ernährung beeinflußt werden können.Bircher,Schnitzer,Kollath, Lutz,Pauling,Bruker,Opitz,Robbins,R.O.Young etc. haben bereits abertausende klinische Erfolge vorzuweisen.Daß unser Schlankheitsideal etwas daneben ist sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß es gesichertes Wissen über gesundes Essen gibt, was mit der offiz. Ernährungslehre nicht übereinstimmt.Lesen u. eigene Meinung bilden denn wer weiß,was gesund ist,zählt keine Kalorien mehr.Was Pollmers Kommentare so nutzlos machen: auf alles witzig einhämmern u. den Eindruck vermitteln als wäre das >All you can eat< B

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08. Mai 2007 11:29

Volker Widhammer

Marco Vogt (MarcoVogt)

Bevor Sie lästern wünsche ich Ihnen mal Medikamente, die das natürliche Hungergefühl zerstören.

Erst dann haben Sie das Recht darüber zu lästern, dass sich "Dicke" nicht im Griff haben.

Wenn Sie trotz eines Mittagessens immer noch Hunger haben, dann will ich sehen, wie SIE sich zügeln nicht doch mehr zu essen, als eigentlich notwendig wäre.

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08. Mai 2007 08:52

@Volker Widhammer (sparta374)

St. Koch (Pensacola)

Ich glaub es hackt....wenn Sie schreiben:

"Das ist wieder so ein Gewäsch das den Dicken, die unsere Krankenkassen belasten, als Entschuldigung für ihre mangelnde Disziplin dient. ".

Wenn Leute wie Pollmer offensichtlichtlich genausowenig in Ihr Weltbild passen wie dicke Menschen, ist das Ihr Problem. Aber dann behelligen Sie diese von Ihnen so verachtete Klientel doch nicht auch noch mit Ihrem platten Gewäsch über Dinge bei denen Sie sich offensichtlich weder über die Ursachen, noch die Befindlichkeiten der Betroffenen Gedanken machen wollen. Ihnen reicht es, sich in der oben zitierten billigen Weise über Andere zu erheben. Stecken Sie sich solchen haltlosen Mist bitte wieder dahin wo er Ihnen ganz offensichtlich herauskommt.

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07. Mai 2007 20:07

Empirie vs. Glaubensatz

Claude Krantz (ckrantz)

Bei einigen Lesern besteht anscheinend Unklarheit darüber, was in diesem Interview hauptsächlich ausgesagt wird. Ich persönlich kenne Herrn Pollmer nicht und habe auch nichts von ihm gelesen. Mir scheint aber sein Anliegen gerade darin zu bestehen, keine neuen ernährungswissenschaftlichen Lehrsätze zu formulieren, sondern, im Gegenteil, darauf hinzuweisen, wie schwach die quantitative Datenlage auf diesem Gebiet ist. Die Prozesse, die das gesundheitliche Wohlbefinden des Menschen regieren sind so komplex und hochdynamisch, dass die Einflüsse einzelner Faktoren, wie sie solche Thesen wie "Dicke sterben jünger" oder "McDonalds-Esser leben ungesünder" postulieren, statistisch nur schwer oder gar nicht nachweisbar sind. Zumindest bei den statistisch und systematisch schwachen Datensätzen, die vielen wichtig klingenden "Studien" auf diesem Gebiet oftmals zugrundeliegen.
Frische Kost aus dem eigenen Garten mag durchaus gesünder als die Pampe aus der Firmenkantine sein. Aber in Ermangelung empirischer Prüfung, bleiben solche Thesen Glaubenssätze und der Fast-Food-Begeisterte kann getrost davon ausgehen, dass, sofern denn vorhanden, der gesundheitsmindernde Effekt seines Lieblingsburgers marginal, weil statistisch nicht nachweisbar, ist

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07. Mai 2007 18:25

Widerspruch aus Prinzip

Oliver Steinkamp (OliverSteinkamp)

In vielem hat er ja recht, der Herr Pollmer, aber leider kann ich - der schon einiges von ihm gelesen hat - mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es ihm häufig um Widersprechen und Provozieren aus Prinzip geht und nicht bloß um Wahrheitsfindung. Mitunter führen die Aussagen auch in die Irre: Die Aussage "Fastfood-Esser sind nicht dicker als andere" mag vielleicht stimmen, die Frage nach dem gesundheitlichen Wert von Fastfood ist damit allerdings noch nicht beantwortet. Und daß die Gesundheit der Menschen neben anderen Faktoren auch wesentlich von der Ernährung abhängt, wird wohl auch Herr Pollmer nicht ernsthaft bestreiten wollen.

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07. Mai 2007 16:16

regelmäßig und selbstgemacht

Klaus Steffen (krs)

Ich beobachte mein Umfeld und Menschen auch schon eine Weile. Nach meiner Feststellung hat Fettleibigkeit (wo beginnt sie?) zwei Hauptursachen.

Die einen können nichts dafür. Das sind die, welche wohl genetisch programmiert sind. Sie haben entweder Mütter oder Väter, welche auch schon mindestens untersetzt waren. Kenne ich aus der Familie. Die müssen aber nicht krank sein. Da gibt es sehr vitale und gesunde Menschen.

Die (oder viele) anderen können dafür. Das sind die, welche aus tatsächlichem oder vorgeschobenem Zeitmangel nicht regelmäßig zu Hause kochen und essen. Dabei ist es wurscht, ob es sich ersatzweise um Mc X, oder eine Kantine handelt. Selbst in einem guten Restaurant ist niemand beim Kochen und Einkaufen dabei.

Und die mir bekannten genetisch vorbelasteten Dicken, die selbst gerne kochen und entsprechend essen, sind jedenfalls gesünder, als die Dauergäste bei Mc X. oder Pizzeria Y.

Man kann tatsächlich alles bis zur Sättigungsgrenze essen, solange man es regelmäßig (feste Zeiten 3 x täglich) tut und selbst zubereitet. Sehr oft höre ich: "Was, Ihr kocht jeden Abend???" Ja, und wir haben noch nie eine Kalorie gezählt.

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07. Mai 2007 15:31

Fastfood?!?

René Waterkeyn (rene1981)

Also, wenn ich euch Deutsche so ansehe... Da kann man schon sagen dass 2 Drittel der Bevölkerung zu dick ist...

Und hört doch bitte mal auf gegen die Amis zu wittern! Nervt! Deutschland ist bei weitem nicht besser und auch nicht klüger (voll krass, ey, Alda usw)

Und, wenn ihr Fast Food kritisiert, dann müsst ihr auch wissen dass Fast food nicht nur Hamburger und Pizza und Döhner (Deutsch-Türkisch), Currywurst, Leberkäs.. ist..
Fast Food heisst einfach "schnelles essen". Also Essen das schnell zubereitet ist und einfach zu essen ist.

Das kann auch Salat sein, Obstgerichte, Fischgerichte usw Fast Food kann eben auch gesund sein.

Gruss aus Luxemburg.

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07. Mai 2007 14:39

Appetitanregend

Sebastian Kuhn (Aehem)

Dies ist ein sehr unterhaltsames und interessantes
Interview . Mir läuft tatsächlich beim Lesen das Wasser im Munde zusammen bei soviel Esser-beruhigender Information . Daß das alles so ein
bischen sensationell oder neu auf mich wirkt , unterstreicht
eigentlich den Wahrheitsgehalt der Aussagen des
Interviewten (oder ist ein trauriges Zeugnis meiner
Uninformiertheit...)

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07. Mai 2007 13:05

Dicke Menschen gesund!

Danilo Sachse (Danilo20)

Also so ein schlechtes Interview hab ich selten gelesen! Unsachlicher hätte Herr Pollmer wohl nicht, auf die eigentlich klaren Fragen, antworten können. Mir scheint es so dass Herr Pollmer seine eigene Fettleibigkeit durch seine Studien rechtfertigen möchte. Man kann auch an den Lesermeinungen erkennen wer fettleibig ist oder nicht, denn es liegt in der Natur des Menschen, wenn ein persönliches Defizit widerlegt wird, man diese Meinung am angenehmsten empfindet und es leichter ist sich mit dieser zu identifizieren. Das Erkrankungen wie Arterienverengung, Herzinfakten, Knochendefekten, Zucker usw. mit der Fettleibigkeit einhergehen ist seit je her bekannt und wird auch durch solche provokanten Studien, wie die von Herrn Pollmer, nicht widerlegt werden.

mfg Danilo Sachse

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07. Mai 2007 12:20

trans-Fettsäuren

Christine Ulrich (Chris2505)

Ich hätte mir eine Frage zum Thema trans-Fette gewünscht, rate das Thema mal im Internet zu recherchieren..

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07. Mai 2007 10:24

Fast Food macht nicht dick, Slow Food macht nicht dünn.

Nathalie Neumann (NathiNeu)

Wer sich das natürliche Hunger- und Satt-Gefühl bewahrt hat, kann im Grunde essen, was er will, ohne fettleibig zu werden und ohne abzumagern.
Das gesunde Spektrum des Körpergewichts ist eine sehr individuelle Angelegenheit, die nichts mit dem BMI oder dergleichen zu tun hat.
Sport ist gesund, weil er den Körper trainiert. Wie er sich auf das Gewicht auswirkt, ist völlig nebensächlich. Natürlich ist ein durchtrainierter Sportler nicht fettleibig, er ist aber auch nicht so dünn, wie ihn Ernährungsexperten haben wollen.
Wer immer mal wieder nach Herzenslust schlemmt - und seien es auch fetttriefende Hamburger und Pommes -, wird dadurch nicht dick.
Es leuchtet mir ein, daß der Körper Fettreserven anlegt, wenn er regelmäßig unter Nahrungsentzug gesetzt wird, und daß so der Jojo-Effekt entsteht. Und es erscheint mir auch einsichtig, daß der Wohlgenährte bei Krankheit mehr erträgt als der Magere.
Aber: Wer täglich Unmengen an Lebensmitteln verschlingt und sich keinen Schritt bewegt, wird natürlich fett.

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07. Mai 2007 10:00

Dicke Geld scheffeln...

Marc Rieger (rieger74)

Ist schon lustig: Da fuehrt der tapfere Held einen einsamen Kampf gegen die Diaetindustrieverschwoerung, die ja soviel Geld mit der Legende von den Uebergewichtigen macht. - Und preist ganz nebenbei sein eigenes Buch an, das mit genau diesem "heldenhaften" Kampf richtig dick Geld von den Uebergewichtigen verdienen moechte - und es wahrscheinlich auch tut.
Fakten braucht's da keine, Rhetorik ist alles.
Ich hoffe, er hat sich brav fuer die kostenlose Werbung der FAZ bedankt!
Ein Schelm, wer Boeses dabei denkt.

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07. Mai 2007 04:36

Amerika und Fastfood

Frank Geiser (geiser123)

Ein Beitrag beschrieb fette Amerikaner in NY, ... nun ... mit den Amis laufft es folgendermassen ab. Es macht in der Regel keinen Unterschied ob man sich in einem Fastfood Restaurant (McDonalds, Burger King, Wendys, KFC etc. ) befindet oder in einem mehr gediegenem Restaurant (Applebees, Red Robin etc) oder noch besser (Ruth Chris, Bahama Breeze etc) oder, oder, oder,... diniert... Im Grunde sind die amerikanischen Speisekarten immer gleich. Es dreht sich halt um Burger, Chicken, Steak, Salmon und french fries. Wer sich hier schuldig fuehlt nimmt dann halt anstelle french fries mal "rice, mashed potatoes oder aehnliches. Der Amerikaner ist dick weil die Frau aufgrund der extrem teuren Lebenshaltungskosten voll in den Beruf einsteigt (einsteigen muss). Kinder in den Daycare, lunch at McDos. Gekocht zu Hause wird nicht mehr. Und dies zieht sich leider vom fruehen Morgen bis zum Abend durch die Gesellschaft. Restaurantessen ist niemals als Hauskostvollersatz vorgesehen worden. Man ging frueher "mal" ins Restaurant. Heutzutage verwechseln viele das "mal" mit dem "nur" ...dies ist das eigentliche Problem.

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07. Mai 2007 02:41

@Moritz Büsing (MeddlMoe), wer Polmer kennt,

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

mit seinem dicken Bauch, der wird genauso viel Vertrauen entwickeln, wie zu einem rauchenden Dr. der Lungenkrebs "relativiert".
Er provoziert aus Prinzip, da die Ernährungslehre noch in den Kinderschuhen steckt und bisher mit ihren "Empfehlungen", fettarm und eiweissarm wirklich daneben lag.
Natürlich ist fast-food schädlich.
Wir haben als Menschen das biologische Problem, dass wir uns einerseits deutlich weniger bewegen, aber alle Bau-und Vitalstoffe nach wie vor benötigen.
Passen wir die Nahrungszufuhr dem geringen Kalorienverbrauch an, kommt es zu zu Defiziten. Diese Schere wird deutlich größer im Alter, in dem Eiweissmangel und Vitalstoffmangel immer stärker wird.
Also weg von den sauerstoffreichen Kohlenhydraten, die ohne Körperarbeit an allererster Stelle zur Insulinresistenz führt, die Polmer selbst sicher schon hat, der Ausgangspunkt für all die Zivilisationserkrankungen.
Dafür mehr hochweriges Eiweiss und vitalstoffreiche Pflanzenkost oder Substitution.

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06. Mai 2007 23:26

Rückbau

Kai Klinge (kaaa)

Einerseits erfrischende unerhörte Fakten, die uns Herr Pollmer mitteilt, andererseits erscheint er mir selbst nicht viel glaubwürdiger als seine Widersacher, da auch er gelegentlich keine Antworten auf die ihm gestellten Fragen gibt: Z.B. "Woher kommen all die Dicken?" Diese Antwort "Es gibt hunderte Gründe.." ist keine.
Und: Die Tatsache, dass selbst zubereitetes Essen besser schmeckt als Fertigfrass ist absolut zutreffend - für mich jedenfalls und mein weites Freundes- und Bekanntenumfeld, und ich bin zum Glück kein Gourmet!
Das Beispiel Tomatensuppe ist ein Beispiel, zu dem ich anmerken möchte: KEINE fabrizierte Tomatensuppe erreicht je die Güte oder den Geschmack (m)einer selbst kredenzten Tomatensuppe. Ich esse seit Jahren gern Suppen, aber nur noch sehr selten außer Haus, da sie meist erbärmlich schmecken, weil vorfabriziert. Selbst in sogenannten anspruchsvollen Restaurants.
Zu den Ursachen des Übergewichts hätte Herr Pollmer ruhig den verloren gegangenen Spaß an der Bewegung nennen können, ohne sich auf Glatteis zu begeben... fürs "Second Life" braucht man ja nur Tasten und eine Maus zu bewegen, kein Wunder also, dass der Körper -nur ökonomisch- rückbaut.

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06. Mai 2007 21:18

Warum gibt es keine Diät, die millionenfach verordnet wird?

Manfred Koch (MKochBS)

Wenn es eine sicher wirkende Diät gäbe, würde diese millionenfach von den Ärzten verordnet werden.
Fragt man Ärzte, warum Diäten nicht wirken, kriegt man oft als Grund die mangelnde Disziplin der Patienten genannt. Eine impertinente Behauptung!
Die Wirkzusammenhänge in unserem Organismus sind ja kompliziert und auch individuell verschieden.
Vielseitige Mischkost und viel Bewegung und eine nur langsame, aber strikte stetige Reduzierung der Nahrungsmenge (wie es z. B. Wissenschaftler aus Göttingen schon lange empfehlen), so dass der Körper keinen Ernährungs-Notstand empfindet, sind wohl die einzigen bei allen Menschen wirksamen Maßnahmen für eine dauerhafte gesunde Reduzierung des Gewichtes.
Die für die Lebenserwartung beste Konstitution ist nicht die der schlanken Menschen, wie die meisten Ernährungsfachleute immer noch behaupten, sondern ein etwas - nur etwas! -überdurchschnittliches Gewicht soll am günstigsten sein, hat man in den letzten Jahren ermittelt.
Bei all dem ist es doch für uns alle gut, wenn Udo Pollmer sich laut und für die am Diätgeschäft Verdienenden provozierend äußert!

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06. Mai 2007 18:45

Bravo!

David Niermann (derweltbuerger)

Endlich mal jemand der Klartext redet. Durch das ständige Reflektieren über die eigene Ernährung bei einer Diät wird es bloß schlimmer. Man sollte sich auf die eigene Intuition verlassen. Die verrät einem schon sehr genau, was und wieviel man essen sollte. Wenn ich satt bin bin ich satt und wenn ich mal einen Happen zu viel gegessen habe, merke ich das ja selbst und kriege entsprechend später erst wieder Hunger.
Die angesprochene Studie zweifel auch ich stark an. Wenn man sich mal so umguckt in der erwachsenen deutschen Bevölkerung: Wo sind dann die angeblichen zwei Drittel, die fettleibig sind? Maßlos übertrieben!
Erschreckend auch was er über die Herstellung von Lebensmitteln enthüllt. Das war mir in diesem Maße noch nicht bewusst. Ich hab mich schon länger gefragt, ob die Kirschen in meinen Yoghurt eigentlich echt sind. Schmecken tun sie ja so und ich dachte bisher auch, dass sowas schwer bis unmöglich zu fälschen sei. Jetzt weiß ich, dass sie es vermutlich nicht sind.
Auch gut ist der "Ernährungstipp". Das geht mir schon lange persönlich auf den Keks, dass ständig irgendwelche Stoffe in x-beliebigen Lebensmitteln gefunden werden, die Krebs auslösen und dann wird ein Riesentheater drum gemacht...
Danke für dieses Interview!

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06. Mai 2007 18:29

McDonalds...

ulrich Broi (ulrichbroi)

Ich komme gerade aus einem drei monatigen Aufenthalt aus New York zurueck, und was ich da sehen musste schockte mich.
Die Behauptung, Fastfood-Esser seien nicht dicker als andere ist totaler Unsinn. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele dicke, nein, fette Menschen gesehen wie in den McDonalds dort. Die Essmoeglichkeiten dort sind generell ganz anders, ueberall wohin man schaut nur fast food ( allein 90 McDonalds in Manhattan!), und ueberall wohin man schaut sind fette Menschen. Manchmal kommt man nicht aus der Subway raus, weil sie rechts und links den Weg blockieren, kein Witz! Und da soll kein Zusammenhang mit den Fastfood restaurants sein?

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