Nickerchen: ein schlafender Koala

Schlafforschung

Vielleicht auch träumen

Schlaf ist nicht nur nützlich, sondern für alle Tiere absolut notwendig: Diese Behauptung verteidigen zwei Schlafforscher. Warum der Schlaf aber vermutlich unumgehbar ist, wozu er eigentlich nützt, darüber rätselt die Wissenschaft noch immer. Von Catherine Grim

Lesermeinungen zum Beitrag

11. September 2008 23:08

Methodologische Lücken in der Schlafwissenschaft

Hans-Peter Pfeiffer (hp.pfeiffermit3f)

Zellforscher und Hirnforscher nagen am gleichen materialistischen Beißknochen herum wie die beiden amerikanischen Schlafforscher. Der Mensch ist ein geistiges Wesen in einem physikalisch-materiellen Körper. Seele, Geist und Ich wirken in der meisten Zeit des Tages und besonders in der Nacht mit der Geistigen Welt zusammen. Die Seele des Menschen ist individuell an seinen Körper gebunden, die Seelen der Tiere sind in artgebundenen Gruppenseelen gebündelt. Die antroposophische Forschung (u.a. Rudoplf Steiner) gibt seit hundert Jahren wesentliche Lösungsansätze und Forschungsanregungen für diese unterschiedliche Betrachtensnotwendigkeit. Unsere naturwissenschaftliche dominierte Forschung und auch die Psychologie scheint den geistigen Wesenskern allen Seins mit Freuden immer wieder auszublenden - vielleicht lassen sich mit solcher Art Methodologie immer wieder Forschungsgelder akquirieren für Fragestellungen, die gerade damit nicht beantworten werden können. Den Wissenschaftlern kann ich nur dringend das Buch "Stefan Leber: Der Schlaf und seine Bedeutung - Geisteswissenschaftliche Dimensionen des Un- und Überbewußten, Verlag Freies Geistesleben, 1996, ISBN 3-7725-1584-3. ans Herz legen. Hans-Peter Pfeiffer, hp.pfeiffer@web.de, Köln

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
10. September 2008 20:46

Pferde schlafen nur 3 Stunden ?

Karsten-Hinrich Festge (Festge)

Einen solchen Unsinn habe ich selten gelesen!- Ich stamme von einem großen Bauernhof im Braunschweigischen. In meiner Jugendzeit hatten wir 12 Gespanne Schwerer Belgier, Pferde, die ich überaus gern mochte weil friedlich und liebebedürftig wie Hunde. Deshalb habe ich sie oft auch nachts besucht um sie zu streicheln.- Die schliefen wie die "Ratzen" 12 Stunden durch und träumten sogar hörbar! Sie prusteten im Traum und schlugen sogar aus.-

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
05. September 2008 16:14

Lieber auf Hirnebene

Hans Werner Danuser (LoginName83)

Ich verstehe nicht, warum man nach derartiger Indizienlast die Schlafnotwendigkeit in der Zellbiologie aufzufinden hofft. Viel naheliegender scheint doch zu sein, daß der Schlaf bestimmte Bedürfnisse der Hirnfungibilität befriedigt, also gewissermaßen Verdauungsprozesse der über die Wachzeit aufgenommenen Reizmassen ermöglicht. Warum sollte denn die weitgehende Abschaltung der Sensorik, die "Abkapselung" von der Außenwelt, irgendwelche zellbiologischen Funktionen haben? Sämtliche zellregenrativen Prozesse verlaufen doch unvermindert in der Wachzeit (Zellteilung etc. ist von den Schlafzeiten schlechterdings unabhängig). Sucht man vielleicht deshalb in der Zellbiologie, weil die Hirnwissenschaften noch viel weitgehender als diese im Dunkeln tappt?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche